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Zecken bedrohen schon jetzt unsere Haustiere

Der so angenehme Vorfrühling in diesen Tagen lockt nicht nur uns Menschen ins Grüne – auch die ersten Zecken erwachen und sind hungrig auf Blut. Zecken lauern im Unterholz, in Büschen oder in hohem Gras. Die Blutsauger werden schon bei niedrigen Plusgraden, also sieben bis zehn Grad Celsius, aktiv – und genau diese Temperaturen erreichen wir in den nächsten Tagen. Die kleinen Blutsauger werden mit steigenden Temperaturen immer aktiver. Nach einem langen Winter sind sie ausgehungert und machen sich auf die Suche nach ihrer ersten Vampirmahlzeit des Jahres. Es herrschen Idealbedingungen für das „gefährlichste Tier der Welt“ – die Zecke. Die kleinen Sauger haben  inzwischen auch den Norden und die Städte erobert. Vereinzelt können Infektionen mit Borreliose- und Frühsommer-Meningoezephalitis, kurz FSME, daher auch in milden Wintern auftreten. Borreliose und FSME zählen zu den bedeutendsten Infektionskrankheiten, die Zecken übertragen. Die blutsaugenden Parasiten übertragen bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger. Meist hat ein Zeckenbiss keine gesundheitlichen Folgen, doch in manchen Fällen übertragen die Tiere Erreger von Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Einige Zeckenforscher sehen Hinweise auf eine vermehrte Ausbreitung der tückischen Krankheit in den Norden Deutschlands. In Deutschland wurden im Jahr 2018 laut Robert-Koch-Institut 583 und damit überdurchschnittlich viele FSME-Fälle registriert. Zudem gab es bei den Risikogebieten einen Sprung Richtung Norddeutschland. Erstmals zählt auch der niedersächsische Landkreis Emsland zum Risikogebiet für FSME. Weiterhin besteht ein Risiko laut RKI vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Teilen Sachsens. Für Menschen ist besonders die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die von Zecken übertragen wird, gefährlich. Hunden drohen ebenfalls zahlreiche Erkrankungen: Borreliose, FSME, Ehrlichiose, Babesiose und Anaplasmose. Halter sollten ihre Tiere deshalb nach jedem Spaziergang nach den Parasiten absuchen und sie schnell entfernen. Bei plötzlich auftretenden Erkrankungen sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Auch sollten Hunde und Katzen jetzt schon mit entsprechendem Zeckenschutz ausgestattet werden. Eine genaue Übersicht über die Häufigkeit der Erkrankungen bei Haustieren, die durch Zeckenbisse ausgelöst wurden, gibt es nicht. Man geht jedoch davon aus, dass je nach Region fünf bis zehn Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert sind. Katzen werden anders als Hunde wesentlich seltener durch Zeckenstiche krank. Ein Grund dafür könnte die intensive Fellpflege...

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Grippewelle bedroht auch unsere Haustiere

Die erste große Grippewelle hat Deutschland erfasst und es wird noch schlimmer werden. Gefährdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere. Den Start für die aktuelle Grippewelle 2019 terminiert die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert-Koch-Institut auf die zweite Kalenderwoche. Bislang gibt es 6334 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle, 20 Menschen mit einer Grippeinfektion sind verstorben. Die Grippe- und Erkältungswelle geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei. Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze – den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Grippe erwischt. Auch ein Schnupfen macht sich zunächst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen bemerkbar. In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Panik. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erkältung selber fertig. Auf keinen Fall dürfen „menschliche“ Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin können auch in kleinen Mengen für Haustiere gefährlich und sogar tödlich sein. Dies gilt auch für eigentlich als „harmlos“ geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen oder Tabletten. Medikamente sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an. Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gefördert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben und nicht alleine gelassen werden. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt es sich, die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach draußen bei Regenwetter trocken zu reiben. Erkrankte Hunde sollten natürlich trotzdem weiter Gassi gehen. Allerdings sollten die Hundehalter die Wege verkürzen, zügig laufen und bei schlechtem Wetter nicht ständig stehen bleiben. Und sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie – auch wenn´s schwer fällt – die allzu große Nähe des Lieblings meiden. Auch Hunde oder Katzen können sich unter Umständen anstecken – besonders alte oder geschwächte Tiere. Allerdings kommt dies selten vor. Es heißt also vorsichtshalber: Enges Kuscheln verboten – für ein paar Tage. Macht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder hält die Erschöpfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grundsätzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn  beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube. Auch reine Wohnungstiere sind vor Erkältungen nicht geschützt. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimhäute, auch Haustiere...

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So kommen Hund, Katze & Co durch den Chaos-Winter...

Der Chaos-Winter hat Deutschland im Griff: Schneemassen im Süden und Osten sowie Sturm, Kälte und Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschland. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Ausgedehnte Spaziergänge beispielsweise sollten mit Hunden in der Kälte und im eisigen Schnee abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme. „Winterkleidung“ wie Mäntel...

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Zum Jahresende stehen die stressigsten Tage für Haus- und Wildtiere bevor...

Die lauteste und bunteste Nacht des Jahres steht bevor und für unsere Haustiere und viele Wildtiere damit die stressigste Zeit: Silvester. Alle Menschen sollten deshalb jetzt Rücksicht auf unsere Haus- und Wildtiere nehmen. Besonders Eltern sollten an ihren Nachwuchs appellieren, bei der Knallerei vorsichtig und rücksichtsvoll zu sein. In vielen Städten und Gemeinden gelten in diesem Jahr erstmals Böller-Verbote in den Innenstädten oder begrenzten Gebieten wie beispielsweise die Innenstadt von Hannover. Die Verbote wurden zwar wegen der Gefahr...

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Keine Tiervermittlung in der Weihnachtszeit...

Erst denken, dann schenken – so lautet wieder das Motto vor Weihnachten und dies gilt besonders für Haustiere. Tiere sind keine geeigneten Weihnachtsgeschenke – das hat sich inzwischen zumeist rumgesprochen. Um diesen positiven Trend zu verstärken, verzichten die BDT- Tierherbergen inzwischen auf alle Tiervermittlungen zu dieser Zeit. „Wir stoppen die Abgabe am Mittwoch (19. Dezember) bis ins neue Jahr. So handeln inzwischen viele Tierheime. Das ist für Hunde, Katzen, Meerschweinchen und die anderen Kleintiere einfach besser“, betont die...

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Risiko Adventszeit für Hund & Katz...

Mit dem ersten Advent an diesem Wochenende beginnt wieder die Zeit der süßen Versuchungen – für Mensch und Tier. In der Adventszeit verführen sie überall: Süßigkeiten in jeder Form. Bonbons und Schokoweihnachtsmänner können jedoch für Haustiere katastrophale gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar tödlich sein. Schätzungen zufolge sind rund 40 Prozent der Haustiere in den Industrieländern Mitteleuropas zu dick, in Deutschland haben laut einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) 52 Prozent der Hunde und Katzen zu...

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Kunstpelz oder nicht? Der Test schafft erste Sicherheit...

Die große Mehrheit der Menschen lehnt Pelze von gequälten und ermordeten Tieren ab und greift deshalb zum Kunstpelz. Doch ist es wirklich Kunstpelz, den sie tragen? Viele, besonders asiatische Hersteller, tricksen inzwischen, denn Echtpelz ist oft billiger als Kunstpelz. Viele Konsumenten sind deshalb unsicher: Obwohl sie Pelz ablehnen, haben sie vielleicht unwissentlich Pelze gekauft – als Pelzbesatz, Schlüsselanhänger, Bommel an Mützen oder Jacken. Auf den ersten Blick lassen sich hochwertige Kunstpelze oft kaum noch von Tierfellen unterscheiden. Auch...

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Gefahr von Unfällen mit Wildtieren nach Zeitumstellung wächst...

Wenn am kommenden Sonntag (28. Oktober 2018) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zurückgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Besonders Autofahrer sollten  in den Morgenstunden besonders vorsichtig sein, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr fällt jetzt in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel. Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe...

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Zum Welttierschutztag: Hausgemachtes Tierelend in Deutschland...

Die Liebe zum Haustier kennt in Deutschland kaum Grenzen und doch ist eines der größten Probleme im Tierschutz hausgemacht: Das Elend der streunenden Katzen.  Eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist deshalb unumgänglich . Die große Zahl der verwilderten Hauskatzen ist in vielen Städten kaum übersehbar und in weiten Teilen von „Tierliebhabern“ selbst gemacht. Unbelehrbare Katzenhalter, die ihre Freigänger nicht kastrieren lassen, sind neben dem fehlenden politischen Willen zu einer bundesweiten Kastrationspflicht die Hauptverantwortlichen für das Elend. Kastration ist...

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Hunde sind die idealen Trainingspartner...

Hunde sind die idealen Trainingspartner – bei jedem Wetter. Jetzt bei unserem spätsommerlichen Herbst helfen sie den Menschen die Fitness in die kalte Jahreszeit zu retten und wenn es stürmt und regnet halten die vierbeinigen Trainer das menschliche Immunsystem gesund. deshalb der Rat:  Wer regelmäßig bei jedem Wetter trainieren geht, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters. Bei Sport mit Hund werden Mensch und Tier gleichermaßen trainiert. Grundsätzlich ist Sport mit jedem Hund möglich, doch...