Es schnurrt in Deutschland am internationale Katzentag

Es schnurrt gewaltig in deutschen Wohnzimmern:  Am Sonntag (8. August) ist internationaler Tag der Katze und nach Schätzungen „regieren“ mehr als 15 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Das Anliegen des Katzentages  ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen.  Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Das Besondere dabei: Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier und das macht die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig.  Eine Extra-Streicheleinheit und ein spezielles Leckerli haben sich die Samtpfoten allein schon deshalb verdient.

 

Dieser Tag sollte uns aber auch  an die oft vergessenen Katzen im Schatten –  die ausgesetzten und freilebenden Katzen –  deren Schicksal oft ein täglicher Überlebenskampf ist, erinnern. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“ – deshalb sollte jeder Katzenhalter seine Samtpfote kastrieren lassen – das ist wahre Tierliebe.

 

Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt auch ein großes Problem da. Eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist der einzige langfristige Ausweg. Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Essen –  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.

 

Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, durch die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch nicht. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

Mit tierischer Hilfe gegen den Müll

Posted by on Sep 5, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Mit tierischer Hilfe gegen den Müll

Wir sagen dem Müll auf den Straßen rund ums Tierheim den Kampf an. Da das BDT-Team sowieso fast täglich mit den Hunden in der Umgebung spazieren geht, dachten wir, könnten wir dabei doch noch etwas Gutes tun. Denn gerade in den vergangenen Monaten  ist aufgefallen, dass sich an den Wiesenstreifen und in den Gebüschen sehr viel Müll „angesammelt“ hat. Besonders auffällig dabei, die vielen Mund-Nasenschutz-Masken, welche hier überall rumfliegen. Also haben wir, ausgerüstet mit Säcken, Wagen und Müllgreifern, die erste Tour gestartet  und binnen kürzester Zeit mehrere Säcke voll zusammen gesammelt. Ganz nebenbei kann man auch wunderbar ein paar Gehorsamsübungen mit den Hunden machen. Da die Aktion so „erfolgreich“ war, haben wir uns vorgenommen das nun regelmäßig  zu wiederholen. Wann genau, werden wir noch mitteilen und würden uns freuen, wenn vielleicht Jemand Lust hätte, sich daran zu beteiligen und uns beim Müll sammeln zu unterstützen . Über dieses Ergebnis staunt sogar unser Oskar . Vom Tierheim nur rund  300 Fussweg auf einer Straßenseite – das Ergebnis. Und noch einen zweiten Sack zu einem Drittel...

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Es schnurrt am internationalen Katzentag

Posted by on Aug 7, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Es schnurrt am internationalen Katzentag

Es schnurrt gewaltig in deutschen Wohnzimmern:  Am Sonntag (8. August) ist internationaler Tag der Katze und nach Schätzungen „regieren“ mehr als 15 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Das Anliegen des Katzentages  ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen.  Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Das Besondere dabei: Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier und das macht die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig.  Eine Extra-Streicheleinheit und ein spezielles Leckerli haben sich die Samtpfoten allein schon deshalb verdient.   Dieser Tag sollte uns aber auch  an die oft vergessenen Katzen im Schatten –  die ausgesetzten und freilebenden Katzen –  deren Schicksal oft ein täglicher Überlebenskampf ist, erinnern. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“ – deshalb sollte jeder Katzenhalter seine Samtpfote kastrieren lassen – das ist wahre Tierliebe.   Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt auch ein großes Problem da. Eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist der einzige langfristige Ausweg. Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Essen –  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.   Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, durch die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch nicht. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele...

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Hilfslieferung für Tiere als Flutopfer

Posted by on Jul 19, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Hilfslieferung für Tiere als Flutopfer

Die Flutkatastrophe hat nicht nur Menschen, sondern auch viele Tiere als Opfer  zurückgelassen. Um die erste Not zu beseitigen, hat der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.  einen Transporter mit Tierfutter sowie anderen Hilfsgütern für Vierbeiner – etwa Transportboxen – auf den Weg in das Katastrophengebiet geschickt. Die tierischen Hilfsgüter werden zentral bei der Spedition Klümpen in Straelen gesammelt und zu einem großen Hilfstransport zusammengefasst (Foto), damit nicht zu viele kleine Hilfstransporte dort ungeplant eintreffen. Die Hilfsgüter sollen vor Ort koordiniert an bedürftige Tierhalter weitergeleitet werden.  Bei Bedarf könnten zudem heimatlos gewordene Tiere auch in der Tierherberge Kamp-Lintfort oder auf dem Gnadenhof in Weeze untergebracht werden. Insgesamt vier Paletten Katzenfutter, große Mengen Hundefutter, Leinen Halsbänder, Transportboxen, Decken und andere Tierutensilien (Foto) wurden für den Transport in aller Eile...

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Tierherberge Kamp-Lintfort öffnet wieder

Posted by on Jul 14, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Tierherberge Kamp-Lintfort öffnet wieder

Endlich ist es so weit: Mehr als ein Jahr lang  waren die Tore der Tierherberge Kamp-Lintfort wegen der Corona-Krise geschlossen oder nur mit Einschränkungen passierbar. Ab sofort (Donnerstag, 15. Juli 2021) wird das Tierheim wieder im Normalbetrieb geöffnet – natürlich unter Einhaltung aller noch geltenden Hygienemaßnahmen. Damit sind ab sofort Spaziergänge mit den Hunden und Besuche beispielsweise zum Kuscheln mit den Katzen wieder möglich. Für alle Tiervermittlungen sollte vorab ein Termin, der selbstverständlich jeder  Zeit möglich ist, vereinbart werden. Telefonisch erreichbar ist die BDT-Tierherberge wie gewohnt täglich von 8 – 18 Uhr unter 02842 -9283213. Sollte Interesse an der Vermittlung eines Hundes bestehen, sollte der  Fragebogen zur Übernahme eines Hundes vollständig ausgefüllt und gemailt werden. Dieser ist auf der Startseite der Homepage zu finden ( www.tierherberge-kamp-lintfort.de ). Das Coronavirus hatte viele Tierheime in Deutschland hart getroffen. So auch die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort. Zum Schutz der Mitarbeiter, die die Versorgung der Tiere sicherstellen, wurden die Tore der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort im  März 2020  geschlossen. Mit der Besuchersperre sollten die Tierpflegerinnen und -pfleger vor einer nicht auszuschließenden Ansteckung mit dem Virus durch Besucher oder Besuchergruppen geschützt werden. Sollte auch nur ein Mitarbeiter erkranken, müssten auch die Kolleginnen in Quarantäne. Dann wäre die Versorgung der zahlreichen Tiere nicht mehr gewährleistet gewesen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag : 10 – 12 Uhr Donnerstag : 14 – 17 Uhr Samstag & Sonntag : 14 – 17 Uhr...

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Tipps für Ferien mit Hund in Zeiten von Corona

Posted by on Jul 1, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Tipps für Ferien mit Hund in Zeiten von Corona

Deutschland packt die Koffer: Sinkende Corona-Erkrankungen und mehr Impfungen lösen ein großes Bedürfnis nach Reisen aus. Viele Familien wollen dabei auch auf ihre Haustiere, besonders Hunde, als Reisebegleiter nicht verzichten. Auch wenn viele Hundehalter in diesem Corona-Jahr Urlaub im eigenen Land verbringen wollen, sollten sie mögliche Fallstricke schon von vorne herein umschiffen.   Auch bei der in diesem Jahr besonders beliebten Buchung von Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Campingplätzen und Wohnmobilen sollten Vorsicht und Umsicht vorherrschen. Nicht alle Vermieter tolerieren Haustiere und so mancher Urlaubstraum könnte im letzten Moment platzen. Besonders beliebt bei Urlaubern mit Hund ist das eigene Land. Und immerhin wollen viele der Deutschen im Urlaub nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Wer dabei eine Ferienwohnungen, ein Ferienhaus, ein Hotel oder einen Campingplatz reserviert, sollte  vorher nachfragen, ob Haustiere erlaubt sind. Urlauber, die sich nicht ausdrücklich nach einer Erlaubnis für ein Haustier erkundigt haben,  haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie das Feriendomizil wegen ihre Haustiere nicht nutzen können. Wer ein Wohnmobil mieten möchte kann auf spezielle Plattformen mit Campern für Haustiere zurückgreifen. Es sollte jedoch daran gedacht werden, dass Haustiere nicht auf allen Stellplätzen willkommen sind. Bei Flugreisen  müssen Haustiere rechtzeitig angemeldet werden und auch beim Reisen im Auto sind in einigen Ländern spezielle Vorschriften zu beachten. Die Kennzeichnung der Tiere mit einem Chip und das Mitführen des europaweit einheitlichen Tierausweises sind  immer notwendig. Die  Informationen im Internet – etwa über Einreiseverbote bestimmter Hunderassen in einzelnen EU-Staaten – wurden in den vergangenen Jahren verbessert. Auch sollte man sich über die eventuelle Leinen- oder Maulkorbpflicht in einigen EU-Ländern informieren.  Bei der Ferienplanung sollten sich Tierhalter deshalb langfristig vor Ferienbeginn in ihrem Zielland informieren. Bei der Anreise mit dem  Auto sollten auch die Verkehrs- und Sicherungsvorschriften im Vorfeld beachtet werden. Beispielsweise in Italien gilt eine Gurtpflicht für Hunde. Für Katzen gilt, dass sie am besten in einem Transportkäfig untergebracht werden. Der sollte aber nicht frei stehen, sondern so transportiert werden, dass er auch bei Bremsmanövern an seinem Platz bleibt. Für den sicheren Transport von Hunden gibt es grundsätzlich drei Schutzmöglichkeiten: die Hundebox, den Sicherheitsgurt und das Hundegitter. Welches die beste Lösung ist, hängt von Automodell, Geldbeutel und persönlichen Vorlieben ab. Für kleine Hunde sind zudem Autositze im Handel. Diese dienen aber nur dazu, den Hund im Auto gut unterzubringen und haben keine Sicherungsfunktion. Bei Reisen ins südeuropäische Ausland sollte zudem beachtet werden, dass in den meisten Mittelmeerländern Hunde am Strand nur in ausgewiesenen – und meist abseits gelegenen – Abschnitten erlaubt sind. Auch in den meisten Restaurants sind Hunde nur im Außenbereich...

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Eingesperrten Hunden droht im Auto der qualvolle Hitzetod

Posted by on Jun 14, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Eingesperrten Hunden droht im Auto der qualvolle Hitzetod

Die erste Hitzewelle rollt in dieser Woche über Deutschland hinweg. Der Appell an alle Tierhalter: Hunde auch nicht „nur kurz“ im Auto zurücklassen. Schon innerhalb von 30 Minuten kann die Temperatur in einem Wagen auf über 50 Grad steigen. Eine Todesfalle für jeden Vierbeiner. Und den Haltern drohen zu recht empfindliche Strafen. Auch wer den Wagen im Schatten abstellt und das Schiebedach oder ein Fenster einen Spalt offen lässt, gefährdet seinen Hund. Der Schatten kann schnell „wandern“ und dann steht der Wagen plötzlich in der prallen Sonne. Da Hunde nicht schwitzen können und sich nur Kühlung durch starkes Hecheln verschaffen können, steigt deren Körpertemperatur bei hohen Außentemperaturen sehr schnell an. Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt etwa zwischen 37,5 Grad und 39,0 Grad, bereits ab 40 Grad kann es bei Hund  zu Kreislaufbeschwerden kommen und eine Körpertemperatur ab 43 Grad kann für den Hund lebensbedrohlich sein. Hundehaltern, die verantwortungslos handelten, drohen empfindliche Strafen. In Düsseldorf bestätigte jetzt das Amtsgericht einen Strafbescheid über 450 Euro gegen einen Hundehalter, der seinen Hund in Düsseldorf über eine Stunde lang im überhitzten Auto zurückgelassen hatte. Der Hund überlebte. Das Amtsgericht München verurteilte eine 29-jährige Münchnerin jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldbuße in Höhe von 200 Euro. Sie hatte ihren Rottweiler-Doggenmischling im Spätsommer bei 25 Grad in ihrem Auto schmoren lassen. Das Tier überlebte die Qual und lebt jetzt im Tierheim in Hof. Passanten, die einen bei Hitze in einem Auto eingesperrten Hund beobachten, sollten sich nicht scheuen, sofort die Polizei oder die Feuerwehr zu rufen. Oft hilft nur ein beherztes Eingreifen, wenn der Halter nicht auffindbar ist. Als Soforthilfemaßnahme bei einem kollabierten Hund empfehlen einige Tierretter den Hund mit Alkohol einzureiben, der durch die Verdunstung für rasche Abkühlung sorgt. Und natürlich hilft auch Wasser, um den Kreislauf zu stabilisieren. Zudem sollte das Tier auf jeden Fall zu einem Tierarzt gebracht werden. Deshalb: Lassen Sie Ihre Tiere auch nicht für kurze Zeit im Wagen, selbst wenn er auf einem schattigen Platz steht oder der Himmel bewölkt ist. Sie können nicht abschätzen, wie plötzlich sich die Wettersituation ändert. Auch kann immer etwas dazwischen kommen und Ihre Besorgungen dauern länger. Besonders ein dunkles Auto heizt sich sehr schnell auf und dies kann einen grausamen qualvollen Tod für Ihren vierbeinigen Liebling bedeuten....

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Yumi läuft ins Leben

Posted by on Mai 17, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Yumi läuft ins Leben

Yumi hat den wichtigsten Schritt in ein normales Hundeleben geschafft: Sie kann mit ihren Prothesen laufen.  Die kleine Hündin, die ohne beziehungsweise mit vier unterschiedlich langen Pfoten ausgesetzt wurde, hat einen entscheidenden Meilenstein ins normale Hundeleben hinter sich gebracht. Die ersten Prothesen wurden angepasst und ausprobiert. Die unterschiedliche Länge der Stümpfe/Beine und die verschiedenen Größen machen den Prozess sehr schwierig. Aber es ist gelungen und sie kann schon richtig fit laufen.   Die Größe der Prothesen war eine echte Herausforderung und hat das ganze Team des Sanitätshauses einige Nerven gekostet. Es musste viel gewerkelt und getüftelt werden. Doch nach 3-4 Versuchen war es endlich gelungen. Yumi kann direkt starten und ihre neuen Prothesen tragen, solange sie möchte.  Nur bei Sand und Wasser kombinierten Spaziergängen sollte sie besser ohne sie laufen, da es sonst schnell zu Reibungen an den Beinstümpfen kommen kann. Nun müssen die Fortschritte genau beobachtet werden, damit Druckstellen verhindert werden können.   Ein weiterer Punkt ist, dass Yumi „gelernt“ hat,  ihr Vorderbein nach außen zu drehen.  Vermutlich ist das aus irgendeinem Grund in der Vergangenheit einfacher für sie gewesen.  Wenn sie das auch mit der Prothese weiterhin macht, muss nachträglich eine kleine Veränderung vorgenommen werden. Jetzt muss sie zunächst einmal üben vernünftig mit ihren Prothesen zu laufen und sich neu auszubalancieren. Wenn das ohne Komplikationen klappt, wird –  wenn nötig –  eine dritte Prothese für das operierte Bein getestet. Der  linke Hinterlauf bleibt vorerst so wie er ist, weil sie da sehr gut mit zurecht kommt. Die ersten Laufversuche haben toll geklappt und alles sieht nach einem vollen Erfolg aus.   Die Kleine ist creme-rot-farbig Hündin wurde vor Monaten nachts in einer Transportbox in Moers ausgesetzt. Die Hündin war sogar gechipt, jedoch gibt es keine Registrierung für den Chip. Es handelt sich um eine asiatische Shiba Inu Hündin. Nach den ersten Tagen der Erholung, zeigte Yumi Interesse an ihrer neuen Umgebung. Zunächst noch war sie sehr vorsichtig, doch suchte sie bereits Kontakt zu anderen Hunden. Natürlich war sie zunächst  im Umgang mit Menschen vorsichtig und zurückhaltend, aber auch hier machte sie schnell Fortschritte.   Wegen der Corona-Krise hatte sich gesamte Ablauf leider etwas verzögert. Spezialisten arbeiteten an den Prothesen. Die Experten und Pfleger sind sich einig, dass Yumi mit genau angepassten Prothesen ein fast normales Leben führen kann. Natürlich wird sie sehr viel üben müssen, um sich an die Prothesen zu gewöhnen. Natürlich kann man auch weiterhin zur Versorgung der kleine Hündin und zur Finanzierung der kostspieligen Prothesen beitragen: Commerzbank , IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01, BIC : DRESDEFF310 . PayPal: verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de. Hierfür bedanken wir uns herzlich im...

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2021 droht ein Zeckenjahr zu werden

Posted by on Mai 7, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für 2021 droht ein Zeckenjahr zu werden

Die diesjährige Zeckensaison könnte nach Meinung von Experten in diesem Jahr noch stärker ausfallen als die im Rekordjahr 2020. Denn schon seit Februar und März zeigt sich eine überraschend hohe Aktivität unter den Zecken. Zusätzlich gibt es ein weiteres Problem: die Corona-Pandemie. Die gefährlichen Krabbler breiten sich  explosionsartig aus. Besonders zwei relativ neue Zeckenarten werden zum rasant wachsenden Risiko für Mensch und Tier. Wegen Corona sind Freizeitangebote oft eingeschränkt, zudem ist die Ansteckungsgefahr  im Freien viel geringerer als in Innenräumen. Menschen und ihre Haustiere halten sich daher häufiger im Freien auf. Dies spielte bereits in der vergangenen Zeckensaison eine Rolle. Die sogenannte Hyalomma-Zecke ist eigentlich in Südeuropa, Nord-Afrika und im Nahen Osten beheimatet. Inzwischen fühlt sie sich aber auch in Deutschland sehr wohl und breitet sich aus. Wie alle Zecken wartet sie  in der Natur auf andere Tiere, um deren Blut abzusaugen. Neben Rindern, Hunden und Vögeln befällt sie leider auch Menschen. Besonders gefährlich sind die Krankheiten, die eine Hyalomma-Zecke auf ihren Wirt übertragen kann. Auffällig ist die Größe der Zeckenart, die bis zu zwei Zentimeter groß werden können. Die Braune Hundezecke war ebenfalls beispielsweise  früher  nur aus Südeuropa bekannt. In den vergangenen Jahren wurde diese Hundezecke auch nach Deutschland eingeschleppt (beispielsweise  durch Hunde nach einer Südeuropareise). Sie überträgt die Erreger der sogenannten Hundemalaria oder Babesiose. Diese winzigen Parasiten zerstören die roten Blutkörperchen. Bislang konnten Forscher bei der Braunen Hundezecke, die hauptsächlich Hunde befällt, keine Borreliose- und Frühsommer-Meningoenzephalitis-Erreger nachweisen. Stattdessen kann die fremde Art aber die Babesiose  übertragen, die für den Vierbeiner sogar tödlich enden kann. In Europa ist nach wie vor die Schildzecke, auch „Gemeiner Holzbock“ genannt, die häufigste vorkommende Zeckenart. Zecken wurden zum gefährlichsten Tier Europas gewählt. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist beim Menschen die bekannteste durch Zecken übertragene Viruserkrankung. Sie wird durch Viren verursacht, die beim Stich durch infizierte Zecken übertragen werden und das Gehirn befallen können. Für Tiere stehen verschiedene Tierarzneimittel mit lang anhaltender Wirkung zur Abwehr von Zecken zur Verfügung. Der Tierarzt kann dabei beraten.  Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen allerdings bei Katzen nicht angewendet werden.  Die bei Hunden gut verträgliche Substanz ist für Katzen lebensgefährlich, da sie den Stoff wegen eines Enzymmangels nicht abbauen können. In der Gebrauchsinformation permethrinhaltiger Floh- und Zeckenmittel wird auf diese Unverträglichkeit des Arzneimittels für Katzen...

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Mini-Jetlag bei Haustieren nach Zeitumstellung

Posted by on Mrz 26, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Mini-Jetlag bei Haustieren nach Zeitumstellung

Trotz aller Diskussionen ist es am Sonntag wieder so weit: Wenn in der Nacht zum  Sonntag (28. März 2021) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Trotz des wegen Corona zu erwartenden geringeren Verkehrsaufkommens sollten  Autofahrer  in den Morgenstunden besonders vorsichtig sein, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag. Die größte Gefahr droht jedoch Wildtieren und streunenden Katzen. Wegen der Umstellung sind in den frühen Morgenstunden auch in den Zeiten der Pandemie mehr Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern.  Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Auch streunende Katzen sind während der Dämmerung vermehrt unterwegs. Hundehalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt.  Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren. Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls...

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So kommen Hund, Katze & Co durch den Extrem-Winter

Posted by on Feb 5, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für So kommen Hund, Katze & Co durch den Extrem-Winter

Der Extrem-Winter hat große Teile Deutschlands in den nächsten Tagen im Griff: Schneemassen im Norden und Osten sowie Hochwasser, Kälte und Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschland. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Hier einige Tipps für Hunde, Katzen & Co : Ausgedehnte  Spaziergänge  beispielsweise sollten mit Hunden  in der Kälte und im  eisigen Schnee  abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme. Bei Schneespaziergängen ist  Vorsicht angeraten, denn Schnee kann für Hunde gefährlich werden. Hunde haben Schnee eigentlich grundsätzlich zum Fressen gerne. Ein paar Flocken verträgt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Schnee enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutstätte für Keime.  Die eisige Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen, bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. „Winterkleidung“ wie Mäntel oder Hundeschuhe sind bei gesunden Tieren zumeist unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel  in Ausnahmefällen jedoch nützlich sein. Ebenso unter Umständen Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem  Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Vaseline  geschützt werden, da sonst das Salz  Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege. Während Hunde mit großem Spaß  bei fast jedem Wetter draußen toben, sind Katzen eher „Wintermuffel“ und wählerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut – deshalb sollten  sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus  bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine Rückkehrmöglichkeit haben.  Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gemütlich einzukuscheln und zu schnurren. Für die beliebten Meerschweinchen gilt, sie können normalerweise in Außengehegen überwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte das Gehege zudem  mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und Nässe dagegen  sind für Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden. Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf im Winter  haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden....

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