Es schnurrt in Deutschland am internationale Katzentag

Es schnurrt gewaltig in deutschen Wohnzimmern:  Am Sonntag (8. August) ist internationaler Tag der Katze und nach Schätzungen „regieren“ mehr als 15 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Das Anliegen des Katzentages  ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen.  Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Das Besondere dabei: Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier und das macht die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig.  Eine Extra-Streicheleinheit und ein spezielles Leckerli haben sich die Samtpfoten allein schon deshalb verdient.

 

Dieser Tag sollte uns aber auch  an die oft vergessenen Katzen im Schatten –  die ausgesetzten und freilebenden Katzen –  deren Schicksal oft ein täglicher Überlebenskampf ist, erinnern. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“ – deshalb sollte jeder Katzenhalter seine Samtpfote kastrieren lassen – das ist wahre Tierliebe.

 

Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt auch ein großes Problem da. Eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist der einzige langfristige Ausweg. Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Essen –  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.

 

Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, durch die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch nicht. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

Haustiere brauchen menschliche Hilfe bei Gluthitze

Posted by on Jul 17, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Haustiere brauchen menschliche Hilfe bei Gluthitze

Eine unbarmherzige Hitzewelle droht Deutschland in der kommenden Woche und nicht nur wir Menschen, auch unsere Haustiere werden darunter leiden müssen. Nur wir Menschen haben es in der Hand, unsere tierischen Lieblinge zu schützen. Anders als  Menschen können sich Tiere meist nicht aktiv vor zu hoher Sonneneinstrahlung schützen.  Alle Tierhalter sollten Vorsicht und Rücksicht auf ihre Haustiere während der  Hitzeperiode walten lassen. Wie für Menschen gilt dabei grundsätzlich: Alle überflüssigen Anstrengungen vermeiden und viel trinken. Der wichtigste Tipp auch für Tiere lautet: Wasser, Wasser, Wasser. Hunde und Katzen können zwar ein schattiges Plätzchen aufsuchen, Kleintiere und Vögel sind aber darauf angewiesen, dass die Halter sie im Käfig vor zu viel Sonne und Hitze schützen. Kleintiere wie Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen sollten an einem schattigen Platz  im Haus untergebracht sein. Wichtig dabei,  dass die Tiere vor Zugluft gut geschützt sind, denn genauso wie ein Hund können die Nager nicht schwitzen. Der Käfig von Papagei, Wellensittich & Co darf dagegen ruhig im Freien stehen, allerdings sollte dieser Platz im Schatten sein – und zwar ganztägig. Hundehalter sollten in dieser Woche ausgedehnte Spaziergänge mit ihren Lieblingen auf die frühen Morgenstunden und in den Abend verlegen. Auf sportliche Aktivitäten mit dem Hund wie Joggen oder Fahrrad fahren sollte an Hitzetagen völlig verzichtet werden. Und Achtung: heißer Asphalt ist für empfindliche Hundepfoten eine Qual Jederzeit frisches Wasser sollte  für alle Tiere auf jeden Fall rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Klettern die Temperaturen sehr stark nach oben, können zudem feuchte Tücher, die über den Käfig von Nagern oder Vögeln gelegt werden, für Abkühlung sorgen. Die meisten Vögel nehmen gerne hin und wieder ein Bad.  Um bei Vögeln für Abkühlung zu sorgen, kann mit einer Sprühflasche feiner Wassernebel in den Käfig gesprüht werden. Dabei sollt jedoch darauf geachtet werden, dass der Vogel selbst entscheiden kann, ob er nass werden möchte oder nicht. Katzen mögen beispielsweise gerne kühle Untergründe, wie Fliesen oder auch dunklere Zimmer . Für Hunde können ein Rasensprenger, ein kleines Planschbecken  oder ein Wasserschlauch im Garten oder auf dem Balkon für Abkühlung sorgen. Ist es bei einem Haustier trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Hitzschlag gekommen, sollte das Tier vorsichtig in ein feuchtes Handtuch eingewickelt und mit Wasser versorgt werden. Auch das Anfeuchten der Pfoten oder beispielsweise bei  Kaninchen das Anfeuchten der Ohren, kann leichte Kühlung verschaffen. Da bei einem Hitzschlag der Kreislauf des Tieres sehr schwach ist, sollte so schnell wie möglich ein Tierarzt kontaktiert werden, um den Kreislauf zu...

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Wirtschaftskrise bedroht Tierheime

Posted by on Jul 5, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Wirtschaftskrise bedroht Tierheime

Die gegenwärtige Krise trifft uns alle – besonders jedoch mal wieder die Schwächsten der Schwachen: Die Tiere. Die hohe Inflation treibt die Ausgaben der Tierheime in Deutschland durch steigende Versorgungs- und Energiekosten. Eine Bedrohung für die zehntausenden Tiere in den Heimen.  Ein typisches Beispiel ist die Tierherberge Kamp-Lintfort, da sie durch die unausweichliche Sanierung der Gebäude besonders hart getroffen ist. Erschwert wird die Lage noch durch die von vielen Tierheimen bereits registrierte sinkende Spendenbereitschaft der Verbraucher, die durch die Inflation stark belastet sind, und zudem in manchen Bereichen auch durch die gestiegene Zahl der Abgabe- und Fundtiere nach Corona, besonders Katzen. Das Beispiel der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort zeigt die problematische Situation: Erst nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der ehemaligen Besitzerin  konnte mit der konkreten Planung der dringend erforderlichen Sanierung und Modernisierung der Gebäude begonnen werden. Doch dann kam Corona und damit ein fast zweijähriger Stillstand in weiten Bereichen. Kurz nach Beginn der Bauarbeiten dann der Ukraine-Krieg mit all seinen bekannten wirtschaftlichen Folgen. Die Baukosten explodieren und trotzdem sind notwendige Baumaterialien oft nicht zu bekommen oder  sehr teuer. Und zudem der Alltag. Die Preise für Versorgung der Tiere  steigen und die Energiepreise  erreichen ungeahnte Höhen. Manche Tierheime befürchten eine Verdoppelung der Heiz- und Stromkosten in diesem Jahr. Doch die Tiere müssen versorgt oder zum Tierarzt gefahren werden. Zudem beklagen viele Tierheime, dass Haustiere, die während Corona angeschafft wurden, nun in Tierheimen abgegeben werden. Während in Kamp-Lintfort die Zahl der Hunde relativ stabil geblieben ist, ist die Zahl der Kleintiere und Katzen stark gestiegen. All diese Tiere müssen versorgt werden. So auch auf dem Gnadenhof in Weeze. Die dortigen Pferde, Esen und Ponys  brauchen Heu, das immer teurer wird. Und die Getreideengpässe durch den Krieg in der Ukraine machen sich erst langsam bemerkbar. Natürlich versuchen die Tierheime und Gnadenhöfe mit Einsparungen so viel Luft wie möglich zu schaffen, doch auch dies hat Grenzen, besonders wenn es um die Versorgung kranker Haustiere geht. Die Situation ist beängstigend und deshalb bittet die Tierherberge um Hilfe, da nur gemeinsam diese Krise bewältigt werden kann. Solidarität mit den Tieren ist jetzt gefragt, auch wenn die Lage schwierig ist. Spenden mit dem Kennwort Tierherberge bitte an: Commerzbank , IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01, BIC : DRESDEFF310 oder PayPal:...

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Tierparadies sucht dringend helfende Hände

Posted by on Jun 29, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Tierparadies sucht dringend helfende Hände

Tierpfleger*in / Pferdewirt*in (m/w/d) für Gnadenhof in Weeze am Niederrhein in Voll- und Teilzeit gesucht. Arbeitsbeginn: Am liebsten gestern – also sobald wie möglich. Der BDT-Gnadenhof liegt abseits von Weeze idyllisch am Niederrhein nahe der niederländischen Grenze. Zur Unterstützung unseres engagierten Teams und für die Betreuung sowie Versorgung unserer Haus- und Nutztiere werden dringend helfende Hände gebraucht. BewerberInnen sollten nicht nur ein Herz für Tiere haben, sondern auch zuverlässig sein und anpacken können. Geboten wird ein abwechslungsreicher und spannender Arbeitsplatz, ein nettes Team und charmante vierbeinige „Mitarbeiter“ (siehe Fotos) sowie  eine angenehme Arbeitsatmosphäre Wir freuen uns auf ihre Kurzbewerbung unter gnadenhofweeze@googlemail.com oder verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de Telefon BDT-Zentrale: 02842 /...

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Blitzeinschlag zerstört Telefonanlage

Posted by on Jun 24, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Blitzeinschlag zerstört Telefonanlage

Die BDT-Zentrale und die BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort sind vorübergehend telefonisch nicht erreichbar. Ein Nottelefon wurde eingerichtet. In der Nacht zum Freitag wurde bei einem schweren Gewitter offensichtlich die Anlage beschädigt oder zerstört. Wie lange die Störung dauert war vorerst unklar. Die mobile Notfallnummer ist unter 0177 – 349 1599 erreichbar. Bitte wirklich nur in dringenden Notfällen nutzen.

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Grill vor Haustieren schützen

Posted by on Jun 9, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Grill vor Haustieren schützen

Sonnige Tage, warme Grillabende stehen bevor und damit gefährliche Tage für die vierbeinigen Lieblinge. Grillen kann tödlich sein – zumindest für unsere Haustiere. Deshalb sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.  Mit der Grillzeit mehren sich in den Tierarztpraxen die tierischen Notfälle.  Wichtigste Regel: Den Grill nie unbeaufsichtigt lassen. Spielende Kinder und tobende Hunde oder neugierige Katzen können die oft auf wackeligen Beinen stehenden  Grillgeräte schnell zum Sturz bringen. Es drohen nicht nur Verletzungen, sondern es besteht auch Brandgefahr. Doch auch wenn das Grillen gelingt, so können verfütterte Grillreste den Haustieren gefährlich werden.  Hunde mit massivem Erbrechen, Durchfällen und Verstopfungen füllen besonders nach schönen Sommerwochenenden die Praxen der Tierärzte. Deshalb die Warnung  vor dem Verfüttern von Grillresten und besonders Knochenteilen nach dem Grillen und speziell Geflügelknochen, da diese für Hunde tödlich sein können. Schon kleinere Knochensplitter können die empfindlichen Darmwände wie Nägel durchbohren und Futterreste können dann in den Bauchraum eindringen und tödliche Entzündungen auslösen. Wenn Hunde größere Mengen der Restknochen nach einem Grillabend – bewusst oder als „Beute“ – auffressen, so können sie den Darm verstopfen. Eine große Gefahr für Hunde, die normalerweise eine sehr gute Verdauung haben . Der Rat an Tierhaltern, die bemerken, dass ihr Liebling eine größere Menge der leckeren aber auch gefährlichen Grillkost „erwischt“ hat: schnell einen Tierarzt aufzusuchen. Kurze Zeit nach der Futteraufnahme kann der Tierarzt den Hund noch ohne große Komplikationen durch eine Spritze zum Erbrechen bringen. Hat der Vierbeiner aufgrund von bereits eingetretenen Verstopfungen Probleme mit dem Kotabsatz, kann auch in Notfällen ein Esslöffel pflanzliches Öl auf etwa zehn Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden. Muss sich der Hund jedoch zusätzlich Übergeben, so sollte möglichst schnell ein Tierarzt aufgesucht werden. Zudem sind die oft scharf gewürzten Grillteile für Hunde und auch Katzen schwer verdaulich. Sie können die Gewürze nicht wie Menschen verarbeiten. Grundsätzlich sollten Grillfans und Tierliebhaber auf das Füttern mit Knochen komplett verzichten, auch wenn Bello noch so traurig schaut. Am besten ist es, einige spezielle Hundeleckerli bereit zu halten. So hat der vierbeinige Liebling zumindest die Illusion, dass für ihn der Grillabend auch ein Vergnügen...

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Erste Arbeiten für Modernisierung der BDT-Tierherberge

Posted by on Apr 15, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Erste Arbeiten für Modernisierung der BDT-Tierherberge

Der Startschuss für die umfassende Renovierung und Modernisierung der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort ist gefallen. Erste Vorbereitungsarbeiten haben begonnen bevor der Abriss eines Teils der alten maroden Anlage und der Neubau eines Hundehauses und einer Quarantänestationen in Angriff genommen werden kann. Ein Großprojekt, denn geplant ist eine Anlage nach modernsten Standards. Vor dem eigentlichen Baubeginn musste jedoch das Grundstück vorbereitet werden, damit die schweren Abriss- und Baumaschinen eingesetzt werden können. Zunächst mussten einige Bäume weichen. Dieser Schritt war unumgänglich. Später sollen natürlich neue Bäume gepflanzt werden. Vor Ostern wurde dann mit der Entkernung des alten maroden Gebäudes gestartet. Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden andere Teile des alten Gebäudes abgerissen. Danach beginnen die eigentlichen Bauarbeiten. In der Planung ist ein modernes, helles zweistöckiges Gebäude  für die Vierbeiner mit separaten Quarantänestationen  für die Neuankömmlinge und gepflegten Außenbereichen für die Gruppenhaltung der Hunde. Die vielen Katzen sind in einem speziellen Katzenhaus untergebracht. Auch muss eine in einem Einzelgebäude errichtete Tollwut-Quarantänestation geschaffen werden. Die ständig wachsende Zahl der sichergestellten oder abgegebenen Welpen beispielsweise aus osteuropäischen Massenzüchtungen macht diese Sonderausstattung notwendig.  Gegenwärtig sind beispielsweise junge Hunde aus Osteuropa in der Tierherberge untergebracht, die mit großem Aufwand während der vorgeschriebenen Quarantäne versorgt werden müssen. Natürlich bleibt auch die Verwaltung des BDT in der Anlage. Während der Umbauarbeiten ist die Aufnahme und Versorgung der Katzen und Hunde sowie Kleintiere in der Tierherberge selbstverständlich gesichert. Zudem hat der BDT die Möglichkeit, Tiere auf dem Gnadenhof in Weeze unterzubringen. Vor fast 20 Jahren hatte der BDT das heruntergekommene  Tierheim in Kamp-Lintfort übernehmen und nach ersten Renovierungsarbeiten im Mai 2004 eröffnen können.  Zunächst wurden damals die Betriebsräume neugestaltet, das vorhandene Hundehaus mit seinen Einzelgehegen auf moderne Gruppenhaltung für Hunde umgerüstet und zum Teil auch das ehemalige Katzenhaus neugestaltet. In der zweiten Phase zog die Verwaltung des Bund deutscher Tierfreunde e.V. ein, da dadurch erhebliche Kosten eingespart werden konnten. Die dritte Phase betraf den hinteren Teil des Geländes mit seinen etwa 6.000 Quadratmetern wo eine großzügige Anlage mit Hundehäusern und Auslauf geschaffen wurde. Im Laufe der Jahre setzten Wasserschäden, feuchte Wände durch alte Baufehler und immer wieder starker Feuchtigkeitsbefall einem Teil der Gebäude zu. Ein jahrelanger Rechtsstreit mit der damaliger Eigentümerin endete erst jetzt glücklich. Bürgermeister  Prof. Dr. Cristoph Landscheidt und sein Team in Kamp-Lintfort unterstützten tatkräftig das Projekt und gaben schlussendlich grünes Licht für den Abriss der maroden Gebäudeteile und den Neubau. Jeder Euro zählt bei so einem Großprojekt wie dem Ausbau des Tierheims. Jeder Euro ist ein Baustein mehr auf dem Weg zu einem neuen Tierparadies. Aber die geschundenen, ausgesetzten oder abgeschobenen Tiere haben ein Anrecht auf eine tier- und artgerechte Unterbringung. Wer möchte auf dem Weg dahin helfen? Spenden mit dem Kennwort „Neubau“ an: Commerzbank ,  IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01,  BIC : DRESDEFF310 oder  PayPal:...

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Hilfe für Tiere in der Ukraine

Posted by on Mrz 11, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Hilfe für Tiere in der Ukraine

Nicht nur die Menschen leiden unter dem Krieg in der Ukraine, sondern auch viele Haustiere. Hunde und Katzen, die herrenlos wurden oder über die Grenze nach Polen mitgebracht wurden, aber jetzt aus welchen Gründen auch immer obdachlos wurden. Erschwert wird die Situation durch Tollwutausbrüche – die Tiere müssen in Quarantäne. Und in vielen Tierheimen in der Ukraine selbst fehlt Tierfutter. Der BDT hatte in aller Eile eine Hilfeprogramm gestartet. Zunächst wurden Transportboxen für ein kleines polnisches Tierheim nahe der ukrainischen Grenze zur Verfügung gestellt, damit dort in Quarantäne sitzende Katzen nach Ablauf der Frist sicher nach Deutschland gebracht werden können. Auch wurden für eventuell notwendige Impfungen für nach Deutschland gebrachte Hunde und Katzen Geldmittel zur Verfügung gestellt. Außerdem wurden vom BDT sofort acht Paletten Hunde- und Katzenfutter – insgesamt mehr als fünf Tonnen Trocken- und Nassfutter –  für ukrainische Tierheime zusammengestellt und Richtung Grenze transportiert. Von dort werden sie mit Kleinbussen in die Ukraine gebracht. Eine erste Hilfe in der Not. Natürlich wird mehr Hilfe gebraucht. Wir helfen den Tieren in der Ukraine: Spendenkonto : Commerzbank , IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01, BIC : DRESDEFF310 . PayPal: verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de Hierfür bedanken wir uns herzlich im Voraus....

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Fit werden mit Hund

Posted by on Jan 14, 2022 in Blog | Kommentare deaktiviert für Fit werden mit Hund

Viele Fitness-Studios sind gegenwärtig nur unter strengen Auflagen zugänglich oder sogar ganz geschlossen – der beste Fitness-Trainer wartet jedoch in vielen Haushalten in den eigenen vier Wänden: Der Hund. Der Personaltrainer lebt also bereits in vielen deutschen Wohnzimmern und er genießt jede Trainingseinheit genau wie sein Mensch. Joggen mit Hund hält gesund.   Jetzt zu Beginn des Jahres wollen viele Menschen ihren Körper auf Vordermann oder Vorderfrau bringen. Joggen, Fitnesstraining oder ausgiebige Spaziergänge stehen auf dem Programm. Der beste Fitnesstrainer wartet schwanzwedelnd in vielen Haushalten: Der Hund. Studien zeigen, dass sich Hundehalter täglich 30 Minuten mehr als hundelose Menschen bewegen. Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Laufen möchte, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen melden. Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs Leben. Und mit Hund Ausdauer zu trainieren macht mehr Spaß als alleine.   Die Gründe für Hundefitness egal bei welchem Wetter liegen auf  Hand und Pfote: Regelmäßige körperliche  Anstrengung und Bewegung beleben  das Herz- Kreislauf- System und führen bei Mensch und Hund zur Gewichtsreduktion. Zudem wird das Immunsystem gestärkt, da Umweltreize das Abwehrsystem des Körpers anregen. Hundeexperten raten zudem zu einem maßgeschneiderten  Lernprogramm für Hunde beim Gassigehen. Dabei kann man die Leine auch als Kommunikationshilfe und zur Signalübermittlung nutzen.  Der Spaziergang an der Leine wird so interessant für den Vierbeiner. Indem Herrchen oder Frauchen die Schrittgeschwindigkeit von langsam zu schnell zu langsam wechselt, wird der Hund motiviert, aufmerksam und freudig nebenher zu laufen. Ein zusätzlicher Trick: Lässt man beispielsweise  einen Handschuh fallen, kann man ihn nach einigen Minuten gemeinsam mit dem Hund suchen gehen,  heißt  es in einem Ratgeber zum richtigen Gassigehen.   Auch sonst können Hundehalter den Spaziergang an der Leine für den Vierbeiner spannend gestalten. Balancieren und Sitzmachen auf Baumstämmen sind beispielsweise auch an der Leine möglich. Wichtig dabei ist, dass der Hund nicht überfordert wird und Spaß dabei hat.  Tiermediziner unterstreichen, dass viele Menschen erstaunt sind, wie leistungsbereit ihr Hund sein kann, wenn er stressfrei und mit Spaß ausgebildet wird....

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Fluchtpunkt Flughafen-Hotel für von Böllerei gestresste Vierbeiner

Posted by on Dez 29, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Fluchtpunkt Flughafen-Hotel für von Böllerei gestresste Vierbeiner

Auch wenn wegen Corona in diesem Jahr wieder Einschränkungen beim Silvester-Feuerwerk gelten, steht für Haustiere und viele Wildtiere die stressigste Zeit des Jahres bevor. Eine immer beliebter werdende Möglichkeit dem Stress zu entkommen sind Flughafen-Hotels als Fluchtpunkt. Für Herrchen und Frauchen, die das neue Jahr zusammen mit ihrem Vierbeiner ganz entspannt willkommen heißen möchten, bieten einige Flughafen-Hotels  besondere Angebote. Zum einen darf rund um Flughäfen kein Feuerwerk gezündet werden, zum anderen sind bei den meisten der Airport-Hotels die Fenster besonders schalldicht verglast – daher herrscht dort absolute Ruhe.   Besonders Eltern sollten auch an ihren Nachwuchs appellieren, bei der Knallerei  vorsichtig und rücksichtsvoll zu sein.   In nahezu Städten und Gemeinden gelten in diesem Jahr weitreichende  Böller-Verbote. Die Verbote wurden zwar wegen Corona ausgesprochen, sie sind jedoch auch für die Tiere ein Segen. Schon viele Hunde und Katzen sind in den Silvesternächten verloren gegangen, da die Tiere in panischer Angst nach einem für sie lebensrettenden Versteck suchten. Das gleiche durch Angst geprägte Verhalten gilt für die Tiere in Feld und Flur.   Am wichtigsten an diesen Tagen:  Am Silvestertag und besonders in der Nacht sollten weder Hunde noch Katzen nach draußen gelassen werden. Auch nicht in vermeintlich sicheren Gartenanlagen. Freigängerkatzen sollten auf jeden Fall bereits im Laufe des Vormittags an Silvester keinen Ausgang mehr erhalten.   Katzen, Kleintiere oder Vögel überstehen die laute Nacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden können. Auch Musik in den Räumen kann helfen. Fürsorgliche Tierhalter bleiben in der Silvesternacht bei ihren vierbeinigen Hausgenossen oder organisieren eine zuverlässige Betreuung.   Und schon vor der eigentlichen Silvesternacht ist Vorsicht angebracht. Speziell Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine Gassi gehen. Plötzlich gezündete Knallkörper können sie so aufschrecken, dass sie in Panik davonlaufen.   Achtung: Ängstliche Hunde sollten nicht zu viel getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Panik noch bestärkt.  Hundehalter sollten ruhig und gelassen bleiben und die Furcht des Hundes ignorieren – so überträgt sich die Gelassenheit auf das Tier.  Bei Tieren, die extrem ängstlich sind, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit. Umstritten ist der Einsatz von einem Löffel Eierlikör als Beruhigungsmittel, Alkohol ist für Tiere eigentlich immer ungeeignet.   Weidetiere, wie z.B. Pferde, sind Fluchttiere. Es versteht sich für jeden verantwortungsvollen Pferdehalter von selbst, die Tiere während des Jahreswechsels nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Die Vierbeiner sollten rechtzeitig in ihren Stall geholt werden.   Die Silvesterknallerei belastet auch die wild lebenden Tiere in Wald. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern und  -lichtungen oder  in Parkanlagen zu vermeiden.  Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte einfach auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten – das so gesparte Geld kann auch anders eingesetzt werden. Und noch ein Tipp auch für „ruhige“ Bräuche: Beim Bleigießen etwa sollten Tierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf gar keinen Fall mit dem verwendeten Wasser in Berührung kommt, da sonst schwere Bleivergiftungen drohen...

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Gefährliche Weihnachtszeit für Hund und Katze

Posted by on Dez 22, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Gefährliche Weihnachtszeit für Hund und Katze

Tödliche Gefahren rund um Adventskranz und Weihnachtsbaum: Süßigkeiten, Bonbons und Schokoweihnachtsmänner können für unsere Haustiere katastrophale gesundheitliche Folgen haben und sogar  tödlich sein. Besonders  Eltern sollten auch ihren Nachwuchs auf die Gefahren hinzuweisen, da der gerne ein paar Leckerlis an die geliebten Haustiere verteilt.   Nicht nur von den Süßigkeiten direkt gehen große Gefahren aus. Auch aus Versehen verschluckte  Süßigkeiten- oder Bonbonverpackungen sowie etwa Lametta oder andere Dekomaterialien können für Hunde und Katzen gefährlich werden. Und da die Adventszeit auch die Zeit der Kerzen ist gilt besonders: Tiere nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen lassen. Besonders Katzen sind neugierig und sie können schnell durch eine unbeobachtete Bewegung eine Kerze zum Kippen bringen. Haustierhalter sollten deshalb grundsätzlich auf Echtkerzen verzichten.   Besonders der Zuckeraustauschstoff Xylit, der häufig in Bonbons verwendet wird, kann bei Tieren zum Beispiel einen tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels auslösen. Schon 100 Gramm Bonbons reichen dazu aus. Weder Schokolade noch Gummibärchen oder auch die „salzige“ Variante Kartoffelchips sind auf die Verdauung von Tieren abgestimmt. Deshalb könnten damit gefütterte Hunde, Katzen oder Nager wie etwa Meerschweinchen Magenprobleme bekommen und ernsthaft  erkranken.   Die beliebte Schokolade enthält zudem meistens den für Menschen ungefährlichen Wirkstoff Theobromin, der kleine Tiere aber durchaus töten kann. Zum Glück müssten Hunde die Schokolade allerdings in größerer Menge fressen. Vier bis fünf Tafeln könnten einen Dackel töten. Zudem sollten Hunde auch schon aus Rücksicht auf ihre Zahngesundheit keine Süßigkeiten erhalten, denn es drohen schlimme Zahnbeschwerden.   Schätzungen zufolge sind rund 40 Prozent der Haustiere in den Industrieländern Mitteleuropas zu dick, in Deutschland haben laut einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) 52 Prozent der Hunde und Katzen zu viel Speck auf den Rippen. In den USA sind der „Gesellschaft zur Vermeidung von Fettleibigkeit unter Tieren“ zufolge gar 60 Prozent der Katzen und 56 Prozent der Hunde zu schwer – Übergewicht und Adipositas sind bei Haustieren weltweit ein Problem.  Mit fatalen Folgen: Um bis zu zwei Jahre können überflüssige Pfunde die Lebenserwartung von Haustieren reduzieren. Diabetes, Arthritis und Herzerkrankungen sind häufige Begleiterscheinungen.   Verantwortungsbewusste Tierfreunde sollten als Alternative speziell für Tiere hergestellte Leckereien verteilen, die in jeder Zoohandlung erhältlich sind. Diese sollten aber auch nur zu besonderen Gelegenheiten wie etwa zu Weihnachten „verschenkt“  werden, um Vierbeiner oder auch Vögel nicht daran zu gewöhnen. Eine ausgewogene Ernährung mit Leckereien gibt es nicht....

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