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Glückliches Ende einer Tragödie

Im Herbst des vergangen Jahres sorgte ihr Fall für Schlagzeilen: Cookie und Muffin waren abgemagert, unterkühlt und mit völlig verfilztem Fell gefunden und in die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort gebracht worden. Und heute – nur Monate später: Die Beiden toben und tollen – genießen ihr Leben bei „ihrer“ neuen Familie. Happyend nach großem Drama. Als sie in die Tierherberge gebracht wurden, konnten die Beiden vor Dreck kaum laufen. Sie waren bewegungsunfähig. „Wir haben sie erst mal von dem Dreck befreit und geschoren. Die Kot-Fell-Mischung, die dabei anfiel wog rund zehn Kilo – mehr als die Hunde selbst wogen“, berichtet Betreuerin Katharina Schoth . „Zudem war das Fell von Ungeziefer durchsetzt und die Pfoten wund.“ In einer Transportkiste waren die beiden Hunde zusammen auf engstem Raum eingepfercht gewesen und am Rande eines Abfallentsorgungszentrums „wie Müll“ ausgesetzt worden, zeigten sich die Tierpfleger entsetzt. Kaum waren sie geschoren zeigten sich die zwei wunderschönen Spaniel bereits von ihrer lieben Seite. „Sie sind schon sehr zutraulich und scheinen ein aufgeschlossenes Wesen zu haben“, erzählt die damalige BDT-Betreuerin. „Die fühlen sich hier pudelwohl“, ergänzt Tierpflegerin Janina Brzezina und erzählt: „sie sind sehr fröhlich und toben gern.“. Eine Zeit lang mussten die beiden Tiere noch in Quarantäne bleiben. Dann folgen die notwendigen Impfungen, ehe sie gemeinsam mit den anderen Hunden ausgeführt werden konnten. Dort wurden sie auf die Namen Muffin (schwarz-weiß) und Cookie (braun-weiß) getauft. Der größte Wunsch war es damals: Sie sollten zusammen ein neues Heim finden. Und dies ist mehr als gelungen. Die „perfekte“ Familie wurde gefunden: Katrin und Frank. Ein Zuhause voller Geborgenheit, Sicherheit und Liebe. Die neue Familie berichtet: „Ihre fehlende „Stubenreinheit“ war bereits nach vier Wochen kein Thema mehr. Die beiden extrem „Schmuser“ fühlen sich in Moers bei uns so richtig wohl. Bereits nach einigen Wochen stand „Angst“ nicht mehr auf dem Stundenplan, aber dafür die „Welt entdecken“. Die beiden erobern jeden Tag neue Herzen und haben bei der gesamten Nachbarschaft echte „Fans“ gefunden. Wichtiger aber, sie fühlen sich richtig Zuhause und haben dieses mit ihrer wundervollen und individuellen Art erobert. So sind sie heute ein Teil der Familie oder wir ein Teil ihres Rudels. Im Mittelpunkt zu stehen genießen die Beiden sehr. Aus dem Grunde suchen sie auch in jeder Lebenslage unsere Nähe, die Nähe von „Frauchen und Herrchen“. Viel zu spielen und vier bis fünf Spaziergänge...

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Hasendame reist 330 Kilometer als blinder Passagier...

Einen ungewöhnlichen blinden Passagier hatte ein Ehepaar aus Moers auf der Rückreise vom Urlaub auf der niederländischen Ferieninsel Texel: eine Hasendame – oder richtiger eine Kaninchen-Dame – steckte hinter der Frontschürze ihres Autos. Die reisefreudige Dame hat jetzt den Namen „Astra von Texel“ – denn die Feuerwehr hat sie befreit und die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort hat sie aufgenommen.  Das Kaninchen ist wohlauf und fidel. Sie erholt sich vom Reisestress in der Kleintieranlage der Herberge und wartet, ob sie in Texel jemand vermisst. Die Familie war am Wochenende mit dem Auto aus den Ferien zurück nach Moers gefahren. Erst zu Hause wurde der tierische Begleiter bemerkt: „Der Hase fuhr die unglaubliche Strecke von 330 Kilometern von Texel bis nach Moers“, berichtete Beate Mühlenberg von der Tierheimleitung der Tierherberge. Die Vorgeschichte: Die Moerser Eheleute hatten das weiß-schwarze Kaninchen während ihres Urlaubs stets zu einer bestimmten Tageszeit an ihrem Auto gesehen: „Pünktlich von 16 bis 20 Uhr“ habe er jeden Tag des Urlaubs an dem Auto gesessen „und das dort wachsende Gras gemümmelt“, berichtet Beate Mühlenberg nach dem Gespräch mit den Urlaubern. Vor der Heimfahrt hatte das Paar extra unter und um das Auto herum kontrolliert, ob der Hase dort irgendwo sitze. „Dies war jedoch nicht der Fall“, berichtete Mühlenberg. Also seien sie aufgebrochen. Auf der Rückfahrt hatten die Urlauber sogar noch für eineinhalb Stunden auf halber Strecke einen Stopp bei Bekannten gemacht. Doch „Astra von Texel“ blieb unentdeckt. Endlich Zuhause angekommen räumten sie das Auto leer und gingen ins Haus. Als sie am Abend zur allabendlichen Hunderunde das Haus verließen, trauten sie ihren Augen nicht: Dort unter ihrem Auto saß „Hasi“ und mümmelte munter entspannt und als wäre nichts geschehen auf der Wiese. Als kluger Hase war die Dame jedoch sofort verschwunden, als sie eingefangen werden sollte. Am nächsten Morgen war klar, sie hatte das Auto als ihr neues „Heim auf Rädern“ auserkoren – ein Camper sozusagen. Vor Ort stellten die Mitarbeiterinnen der Tierherberge schnell fest, dass sie hier ohne Hilfe nicht weit kämen. Sie konnten den Hasen von oben – durch die offene Motorhaube schauend – zwar erkennen, aber sahen keine Chance dran zu kommen. Deshalb riefen sie bei der Feuerwehr Moers an und baten um Hilfe. Immerhin war mittlerweile bekannt wo „Hasi“ wohnt … in der Frontschürze des Autos. Ohne zögern erklärte man sich bei...

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Wer hätte es gedacht: Katzen lieben Menschen mehr als Futter...

Die gute Nachricht für Katzenfans zum Internationalen Tag der Katze am Dienstag (8.August): Katzen lieben Menschen mehr als Futter. Katzen sind Einzelgänger und wir Menschen nur ihr Personal… so lautet das gängige Klischee, besonders von Hundefreunden. Hunde dagegen sind treu und anhänglich. Eine neue amerikanische Studie mit 50 Stubentigern nährt jedoch den Verdacht, dass das nicht stimmen muss. Etwa 13 Millionen Katzen leben in Deutschland, rund zwei Millionen leben wild auf der Straße. Einige riesige Gruppe. Mit unseren...

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Tödlicher Sommer für Tiere

Sommertage bergen für Haustiere große Gefahren. Offene Fenster, Balkone und ungeschützte Schwimmbecken können für die vierbeinigen Hausgenossen leicht zu Todesfallen werden. Fast täglich müssen in den Tierarztpraxen Haustieren nach Stürzen und Unfällen behandelt werden. Auch die Zahl der entlaufenen Haustieren steigt täglich.  Offene Fenster sind für neugierige Katzen Anziehungspunkte. Schon ein vorbei fliegender Vogel kann jedoch ihren Jagdtrieb wecken. Eine schnelle Bewegung, ein Sprung und sie stürzen ab. Für ungeschützte Balkone gilt das gleiche. Schwere Brüche und innere Verletzungen...

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Tipps für Hunde und Katzen bei Sommergewittern...

Das gegenwärtige Achterbahn-Sommer mit glühend heißen Tagen und anschließenden schweren Unwettern hat uns fest im Griff: Prasselnder Regen, Hagelstürme, krachender  Donner und grelle Blitze – heftige  Gewitter gehen manchen Katzen und Hunden nicht nur an die Nerven, sie machen ihnen auch richtig Angst. Aufhalten können Tierhalter die Unwetter zwar nicht, aber sie können ihren Vierbeinern die furchterregende  Zeit durchaus etwas erträglicher machen. Für Hundehalter ist es wichtig ruhig zu bleiben. Auf Streicheln und offensichtliches Beruhigen sollte – auch...

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Die Freiluftsaison beginnt: Grillen kann für Haustiere gefährlich sein...

Der Sommer gibt nach allen Prognosen in den nächsten Tagen Gas – und damit beginnt die Hochsaison für alle Grillfans.  Grillzeit bedeutet jedoch auch Gefahrenzeit für unsere Haustiere.  Mit der Grillzeit mehren sich in den Tierarztpraxen auch die tierischen Notfälle.  Wichtigste Regel: Den Grill nie unbeaufsichtigt lassen. Spielende Kinder und tobende Hunde oder neugierige Katzen können die oft auf wackeligen Beinen stehenden  Grillgeräte schnell zum Sturz bringen. Es drohen nicht nur Verletzungen, sondern es besteht auch hohe Brandgefahr. ...

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Schon jetzt den Urlaub mit Hund planen...

Parasiten stellen das größte Risiko für Hunde im Urlaub dar, da die „Urlaubshunde“ im Gegensatz zu den einheimischen Hunden in den Mittelmeerländern nicht immun sind. Gegen viele der winzigen Blutsauger kann man den vierbeinigen Liebling inzwischen impfen lassen. Als Vorbeugung  für die gefährlichste Erkrankung – Leishmaniose – gibt es inzwischen auch eine Impfung an die frühzeitig gedacht werden muss. Hier ein Überblick die wichtigsten und gefährlichsten Erkrankungen für Hunde: Leishmaniose (in erster Linie rund ums Mittelmeer). Übertragung durch...

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Viele Gartenpflanzen sind tödliche Gefahr für Haustiere...

Jetzt nach den Eisheiligen beginnt in den Gärten die  lange erwartete Zeit für neue Bepflanzung. Schon bei der Planung und bei der Auswahl der neuen Bepflanzung von Garten oder der Terrasse sollten Haustierhalter an ihre vierbeinigen Lieblinge denken.  Viele der besonders beliebten Garten- und Hauspflanzen, aber auch einige Wildpflanzen, stellen nämlich für Hunde und Katzen eine große Vergiftungsgefahr dar. Verantwortungsbewusste Gartenfreunde sollten deshalb schon während der Pflanzzeit auf die richtige Auswahl achten, um alle Gefahren auszuschließen. Einige Pflanzen...

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Zecken bedrohen unsere Haustiere

Jetzt im späteren  Frühjahr ist die Gefahr eines Zeckenbefalls besonders groß. Die kleinen Blutsauger werden mit steigenden Temperaturen immer aktiver und lauern im Unterholz. Nach einem langen Winter sind sie ausgehungert und machen sich auf die Suche nach ihrer ersten Vampirmahlzeit des Jahres.  Es herrschen Idealbedingungen für das „gefährlichste Tier der Welt“ – die Zecke. Die kleinen Sauger inzwischen auch den Norden ,NRW und die Städte erobert. Die blutsaugenden Parasiten übertragen bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger. Für Menschen...

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Pferde brauchen Pferdestärken

Die BDT-Pferde brauchen Pferdestärken – Fahrtüchtiger Traktor  gesucht. Auf dem BDT-Gnadenhof in Weeze wird dringend so ein Fahrzeug zur Unterstützung gebraucht. Der Hof ist mit 45.000 Quadratmetern groß und immer wieder müssen Heuballen, Futter oder Gerät transportiert werden. Mit Privatwagen über den Acker auf Dauer sehr umständlich, deshalb hoffen die Tierpfleger auf technische Hilfe. Ein Traktor mit Gabel und Schaufel und natürlich nicht so riesengroß wird gesucht. Bisher wurde Nichts kostengünstiges – vielleicht ganz ohne Kosten (?) –...