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Eingesperrten Hunden droht im Auto der qualvolle Hitzetod...

Die erste Hitzewelle rollt in dieser Woche über Deutschland hinweg. Der Appell an alle Tierhalter: Hunde auch nicht „nur kurz“ im Auto zurücklassen. Schon innerhalb von 30 Minuten kann die Temperatur in einem Wagen auf über 50 Grad steigen. Eine Todesfalle für jeden Vierbeiner. Und den Haltern drohen zu recht empfindliche Strafen. Auch wer den Wagen im Schatten abstellt und das Schiebedach oder ein Fenster einen Spalt offen lässt, gefährdet seinen Hund. Der Schatten kann schnell „wandern“ und dann steht der Wagen plötzlich in der prallen Sonne. Da Hunde nicht schwitzen können und sich nur Kühlung durch starkes Hecheln verschaffen können, steigt deren Körpertemperatur bei hohen Außentemperaturen sehr schnell an. Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt etwa zwischen 37,5 Grad und 39,0 Grad, bereits ab 40 Grad kann es bei Hund  zu Kreislaufbeschwerden kommen und eine Körpertemperatur ab 43 Grad kann für den Hund lebensbedrohlich sein. Hundehaltern, die verantwortungslos handelten, drohen empfindliche Strafen. In Düsseldorf bestätigte jetzt das Amtsgericht einen Strafbescheid über 450 Euro gegen einen Hundehalter, der seinen Hund in Düsseldorf über eine Stunde lang im überhitzten Auto zurückgelassen hatte. Der Hund überlebte. Das Amtsgericht München verurteilte eine 29-jährige Münchnerin jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldbuße in Höhe von 200 Euro. Sie hatte ihren Rottweiler-Doggenmischling im Spätsommer bei 25 Grad in ihrem Auto schmoren lassen. Das Tier überlebte die Qual und lebt jetzt im Tierheim in Hof. Passanten, die einen bei Hitze in einem Auto eingesperrten Hund beobachten, sollten sich nicht scheuen, sofort die Polizei oder die Feuerwehr zu rufen. Oft hilft nur ein beherztes Eingreifen, wenn der Halter nicht auffindbar ist. Als Soforthilfemaßnahme bei einem kollabierten Hund empfehlen einige Tierretter den Hund mit Alkohol einzureiben, der durch die Verdunstung für rasche Abkühlung sorgt. Und natürlich hilft auch Wasser, um den Kreislauf zu stabilisieren. Zudem sollte das Tier auf jeden Fall zu einem Tierarzt gebracht werden. Deshalb: Lassen Sie Ihre Tiere auch nicht für kurze Zeit im Wagen, selbst wenn er auf einem schattigen Platz steht oder der Himmel bewölkt ist. Sie können nicht abschätzen, wie plötzlich sich die Wettersituation ändert. Auch kann immer etwas dazwischen kommen und Ihre Besorgungen dauern länger. Besonders ein dunkles Auto heizt sich sehr schnell auf und dies kann einen grausamen qualvollen Tod für Ihren vierbeinigen Liebling bedeuten....

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Yumi läuft ins Leben

Yumi hat den wichtigsten Schritt in ein normales Hundeleben geschafft: Sie kann mit ihren Prothesen laufen.  Die kleine Hündin, die ohne beziehungsweise mit vier unterschiedlich langen Pfoten ausgesetzt wurde, hat einen entscheidenden Meilenstein ins normale Hundeleben hinter sich gebracht. Die ersten Prothesen wurden angepasst und ausprobiert. Die unterschiedliche Länge der Stümpfe/Beine und die verschiedenen Größen machen den Prozess sehr schwierig. Aber es ist gelungen und sie kann schon richtig fit laufen.   Die Größe der Prothesen war eine echte Herausforderung und hat das ganze Team des Sanitätshauses einige Nerven gekostet. Es musste viel gewerkelt und getüftelt werden. Doch nach 3-4 Versuchen war es endlich gelungen. Yumi kann direkt starten und ihre neuen Prothesen tragen, solange sie möchte.  Nur bei Sand und Wasser kombinierten Spaziergängen sollte sie besser ohne sie laufen, da es sonst schnell zu Reibungen an den Beinstümpfen kommen kann. Nun müssen die Fortschritte genau beobachtet werden, damit Druckstellen verhindert werden können.   Ein weiterer Punkt ist, dass Yumi „gelernt“ hat,  ihr Vorderbein nach außen zu drehen.  Vermutlich ist das aus irgendeinem Grund in der Vergangenheit einfacher für sie gewesen.  Wenn sie das auch mit der Prothese weiterhin macht, muss nachträglich eine kleine Veränderung vorgenommen werden. Jetzt muss sie zunächst einmal üben vernünftig mit ihren Prothesen zu laufen und sich neu auszubalancieren. Wenn das ohne Komplikationen klappt, wird –  wenn nötig –  eine dritte Prothese für das operierte Bein getestet. Der  linke Hinterlauf bleibt vorerst so wie er ist, weil sie da sehr gut mit zurecht kommt. Die ersten Laufversuche haben toll geklappt und alles sieht nach einem vollen Erfolg aus.   Die Kleine ist creme-rot-farbig Hündin wurde vor Monaten nachts in einer Transportbox in Moers ausgesetzt. Die Hündin war sogar gechipt, jedoch gibt es keine Registrierung für den Chip. Es handelt sich um eine asiatische Shiba Inu Hündin. Nach den ersten Tagen der Erholung, zeigte Yumi Interesse an ihrer neuen Umgebung. Zunächst noch war sie sehr vorsichtig, doch suchte sie bereits Kontakt zu anderen Hunden. Natürlich war sie zunächst  im Umgang mit Menschen vorsichtig und zurückhaltend, aber auch hier machte sie schnell Fortschritte.   Wegen der Corona-Krise hatte sich gesamte Ablauf leider etwas verzögert. Spezialisten arbeiteten an den Prothesen. Die Experten und Pfleger sind sich einig, dass Yumi mit genau angepassten Prothesen ein fast normales Leben führen kann. Natürlich wird sie sehr viel...

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2021 droht ein Zeckenjahr zu werden

Die diesjährige Zeckensaison könnte nach Meinung von Experten in diesem Jahr noch stärker ausfallen als die im Rekordjahr 2020. Denn schon seit Februar und März zeigt sich eine überraschend hohe Aktivität unter den Zecken. Zusätzlich gibt es ein weiteres Problem: die Corona-Pandemie. Die gefährlichen Krabbler breiten sich  explosionsartig aus. Besonders zwei relativ neue Zeckenarten werden zum rasant wachsenden Risiko für Mensch und Tier. Wegen Corona sind Freizeitangebote oft eingeschränkt, zudem ist die Ansteckungsgefahr  im Freien viel geringerer als in Innenräumen....

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Mini-Jetlag bei Haustieren nach Zeitumstellung...

Trotz aller Diskussionen ist es am Sonntag wieder so weit: Wenn in der Nacht zum  Sonntag (28. März 2021) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Trotz des wegen Corona zu erwartenden geringeren Verkehrsaufkommens sollten  Autofahrer  in den Morgenstunden besonders vorsichtig sein, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag....

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So kommen Hund, Katze & Co durch den Extrem-Winter...

Der Extrem-Winter hat große Teile Deutschlands in den nächsten Tagen im Griff: Schneemassen im Norden und Osten sowie Hochwasser, Kälte und Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschland. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Hier einige Tipps für Hunde, Katzen & Co : Ausgedehnte  Spaziergänge  beispielsweise sollten mit Hunden  in der Kälte und im  eisigen Schnee  abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Wenn ein...

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen friedliche und entspannte Feiertage Fröhliche Weihnachten Das gesamte...

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Corona bei Haustieren: Kein Grund zur Panik...

Kein Grund zur Panik: Einige Zeitungen berichten in diesen Tagen, dass in Deutschland erstmals seit der Einführung der bundesweiten Meldepflicht für an Corona erkrankte Haustiere den Behörden zwei infizierte Vierbeiner gemeldet wurden. Bei einem Hund aus München und einer Katze aus Frankfurt am Main wurden Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eigentlich nicht wirklich etwas Neues und Sensationelles: Weltweit sind bisher rund 70 bestätigte Fälle bei Haustieren bekannt. Zwei Drittel davon sind Katzen, ein Drittel Hunde. Dass das Virus...

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Wildtierverbot light in Zirkussen

Ein Wildtierverbot light für Wanderzirkusse hat Bundesministerin Julia Klöckner vorgestellt. Während Tierschutzorganisationen wie der BDT für ein sofortiges Verbot von Wildtieren in der Manege plädieren, sieht die Verordnung nur Einschränkungen ohne genaue Terminsetzung vor. Immerhin bestätigt Agrarministerin Julia Klöckner:  „Wildtie­re haben in der Manege nichts verloren“. Die Bundesregierung will es Wanderzirkussen demnach verbieten, Gi­raf­fen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Affen und Großbären neu anzuschaffen. Da es keine Übergangsfrist für die Abgabe der Tiere in der Verordnung gibt, ist davon auszugehen,...

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Tierherberge in Kamp-Lintfort wegen steigender Corona-Zahlen geschlossen...

Die aktuell stark steigenden Corona-Ansteckungen haben nun auch erste Auswirkungen auf Tierheime in Deutschland: Als reine Vorsichtsmaßnahme wurde die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort vorübergehend geschlossen. Die Maßnahme wurde  zum Schutz der Mitarbeiter und um die Pflege der Schützlinge sowie die Fundtierbetreuung weiter wie gewohnt gewährleisten zu können ergriffen. Die Schließung gilt ab Montag und zunächst auf unbestimmte Zeit.   Mit der Besuchersperre  sollen die Tierpflegerinnen und -pfleger vor einer nicht auszuschließenden Ansteckung mit dem Virus durch Besucher oder Besuchergruppen geschützt...

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Ein naturbelassener Garten bietet Tieren Lebensraum...

Die letzten warmen Sonnenstrahlen im Oktober geben die Gelegenheit für  die abschließenden  Wintervorbereitungen in vielen Gärten. Viele Hobbygärtner, aber auch Profis, nutzen die schönen Herbsttage zum Einwintern des heimischen Gartens. Alles soll winterfest und sauber gemacht werden  – dabei wäre ein unaufgeräumter Garten  der bessere Natur- und Tierschutz. Wer ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst den Garten ruhig der Natur überlassen. Zu viel Ordnung schadet nur. „Faulheit“ bei der Gartenarbeit ist besonders im Herbst  aktiver Tierschutz....