{"id":3577,"date":"2025-12-14T17:00:35","date_gmt":"2025-12-14T15:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=3577"},"modified":"2025-12-14T17:00:35","modified_gmt":"2025-12-14T15:00:35","slug":"kein-herz-fuer-tiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=3577","title":{"rendered":"Kein Herz f\u00fcr Tiere"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Wirtschaftskrise ist un\u00fcbersehbar und trifft auch die Tierheime in Deutschland. Nahezu alle deutschen Tierheime berichten \u00fcber steigende Kosten und sinkende Einnahmen. Der Tierschutz k\u00e4mpft. Auch die BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort ist davon betroffen. Doch macht zus\u00e4tzlich die Stadtverwaltung der Tierherberge\u00a0 das Leben schwer. <\/strong><\/p>\n<p>Ohne Vorwarnung hat die Stadt Kamp-Lintfort die Pachtgeb\u00fchren f\u00fcr das Tierheimgel\u00e4nde angehoben \u2013 auch teilweise r\u00fcckwirkend. Rund zehn Prozent mehr sollen bezahlt werden. Diese legale Erh\u00f6hung trifft den Tierschutz in einem mehr als ung\u00fcnstigen Moment. Der Bau des neuen Tierschutzhauses ist gerade abgeschlossen und die finanziellen Belastungen waren durch die Krise am Bau h\u00f6her als geplant. Nun kommt noch die Erh\u00f6hung der Pachtgeb\u00fchr hinzu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3578\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fluechtlingsheim-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fluechtlingsheim-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fluechtlingsheim-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fluechtlingsheim-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fluechtlingsheim-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fluechtlingsheim.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Gleichzeitig wird an dem neuen Containerdorf direkt neben dem Tierheim weiter gebaut. Hatten die Tiersch\u00fctzer damals vom Bauprojekt direkt neben dem neuen Tierschutzhaus zun\u00e4chst nur aus den Medien erfahren, so blieben alle sp\u00e4teren Proteste ungeh\u00f6rt. Die Stadt beharrte auf dem Bauprojekt. Nun stehen die Container direkt an der Grundst\u00fccksgrenze. \u00a0Unverst\u00e4ndlich, da doch gleichzeitig die Zahl der Fl\u00fcchtlinge r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Die Fakten: Im Jahr 2023 stellten noch 330.000 Menschen einen Asylantrag, im Jahr 2024 sank die Zahl auf 230.000. Und sie sinkt weiter. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres z\u00e4hlte das Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 97.000 Erstantr\u00e4ge. Das ist ein deutlicher R\u00fcckgang, der in den St\u00e4dten und Gemeinden sp\u00fcrbar wird.<\/p>\n<p>Jede f\u00fcnfte Kommune hat bei einer bundesweiten Umfrage sogar angegeben, dass sie gar keine gr\u00f6\u00dferen Schwierigkeiten mehr hat, Fl\u00fcchtlinge unterzubringen. Mehr als die H\u00e4lfte der NRW-Kommunen meldete, dass sich die Unterbringungssituation im vergangenen Jahr verbessert habe. 35,2 Prozent sehen keine Ver\u00e4nderung, 8,5 Prozent eine Verschlechterung. Andere Bundesl\u00e4nder wie etwa Bayern haben bereits die Schlie\u00dfung von Asylunterk\u00fcnften angek\u00fcndigt. In Kamp-Lintfort scheint der Trend nicht angekommen zu sein. Eine unsichere Lage f\u00fcr die Tierherberge.<\/p>\n<p>Eine weitere gro\u00dfe Belastung sind die gestiegenen Kosten der tiermedizinischen Versorgung der Tiere. Das spielt nicht nur eine direkte Rolle bei den Unterhaltskosten, sondern sorgt zus\u00e4tzlich zu Druck durch Tierhalter, die sich die Behandlung ihrer Haustiere nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Teilweise mit falschen Angaben werden kranke Haustiere in der Tierherberge abgegeben. Und dann bleiben die Tierarztkosten beim Verein.<\/p>\n<p>Seit Oktober 2021 haben sich die Tierarztkosten der wichtigsten Behandlungen teilweise verdoppelt. Einige davon sind sogar um 163 % teurer geworden, berichten Tier\u00e4rzte. Eine Behandlung, die noch vor wenigen Jahren gerade mal 50 \u20ac gekostet hat, kostet heute weit \u00fcber 100\u20ac. F\u00fcr eine Operation, die im Jahr 2020 noch bei 685\u20ac lag, werden heute mehr als 1.200\u20ac f\u00e4llig. Ein Kostendruck, der manche Tierhalter zwingt, ihre geliebten Haustiere in den Tierschutz abzuschieben. Eine Katastrophe.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es noch die anderen Belastungen: Gestiegene Energiekosten, h\u00f6here Personalkosten und aufgestockte Kosten f\u00fcr die Ern\u00e4hrung. Das Alles bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen durch Spenden oder Mitgliedschaften. Die Wirtschaftskrise trifft die Tierheime und die Tierherberge voll. Eine kaum bew\u00e4ltigbare Lage.<\/p>\n<p>An der Kostenschraube l\u00e4sst sich bei allen Sparma\u00dfnahmen kaum schrauben. Also bleibt nur die immer wiederkehrende Bitte um Hilfe und Unterst\u00fctzung. Die Tiere brauchen uns Menschen und ihre Hilfe.<\/p>\n<p>Jede Spende, jeder Euro z\u00e4hlt:<\/p>\n<p>Bund Deutscher Tierfreunde e.V.<\/p>\n<p>Volksbank Niederrhein<\/p>\n<p>IBAN\u00a0 DE44 3546 1106 0128 7840 20<\/p>\n<p>PayPal\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"mailto:verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de\">verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wirtschaftskrise ist un\u00fcbersehbar und trifft auch die Tierheime in Deutschland. Nahezu alle deutschen Tierheime berichten \u00fcber steigende Kosten und sinkende Einnahmen. Der Tierschutz k\u00e4mpft. Auch die BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort ist davon betroffen. 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