{"id":3457,"date":"2024-10-24T15:31:29","date_gmt":"2024-10-24T13:31:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=3457"},"modified":"2024-10-24T15:31:29","modified_gmt":"2024-10-24T13:31:29","slug":"haustiere-reagieren-gelassen-auf-die-zeitumstellung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=3457","title":{"rendered":"Haustiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober (am kommenden Sonntag, 27. Oktober 2024) wirbelt bei manchen Menschen die innere Uhr durcheinander, die meisten Tiere reagieren jedoch gelassen. Autofahrer sollten in den Morgenstunden besonders vorsichtig fahren, da Wildtiere \u201eihre\u201c Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr f\u00e4llt jetzt in die Morgend\u00e4mmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Wildtiere \u2013 beispielsweise Rehe oder Wildschweine &#8211; sind in der D\u00e4mmerung auf Nahrungssuche und \u00fcberqueren dabei nicht selten Landstra\u00dfen. Die Zahl der Wildunf\u00e4lle steigt.<\/p>\n<p>Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere und deshalb kann ihr Rhythmus durch die Zeitumstellung ein wenig durcheinandergeraten. Gibt es nach der Zeitumstellung pl\u00f6tzlich eine Stunde Zeitverschiebung, dann reagieren sie manchmal ungehalten. Hunde beispielsweise sind zumeist an \u201eihre\u201c festen Fresszeiten gew\u00f6hnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint \u00e4u\u00dferlich die Umstellung nichts auszumachen, auch wenn sie dies \u00fcber ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten \u00e4ndern. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen k\u00f6nnen sie irritieren.<\/p>\n<p>Viele Wildtiere \u2013 beispielsweise Rehe oder Wildschweine \u2013 sind in der D\u00e4mmerung auf Nahrungssuche und \u00fcberqueren dabei nicht selten Landstra\u00dfen. Die Folge sind vermehrte Wildunf\u00e4lle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Stra\u00dfenrand oder l\u00e4uft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und langsam abbremsen.<\/p>\n<p>Nutztiere wie beispielsweise K\u00fche \u201eleiden\u201c in den ersten Tagen offenbar tats\u00e4chlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. K\u00fche geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zun\u00e4chst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich K\u00fche meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen v\u00f6llig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.<\/p>\n<p>Die Zeitumstellung wurde erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich sowie in \u00d6sterreich-Ungarn eingef\u00fchrt. Die Sommerzeit sollte die energieintensiven \u201eMaterialschlachten\u201c des Ersten Weltkriegs unterst\u00fctzen. Eigentlicher Anlass f\u00fcr die Einf\u00fchrung der heutigen Sommerzeit war 1973 die \u00d6lkrise. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht f\u00fcr Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. In Deutschland wurde die jetzt g\u00fcltige Zeitumstellung von der Normalzeit- oder, wie von vielen bezeichnet \u201eWinterzeit&#8220;- auf die Sommerzeit im Jahr 1980 eingef\u00fchrt. Als ein wichtiger Grund galt die \u00dcberzeugung, mit der Regelung durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober (am kommenden Sonntag, 27. Oktober 2024) wirbelt bei manchen Menschen die innere Uhr durcheinander, die meisten Tiere reagieren jedoch gelassen. 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