{"id":2934,"date":"2024-01-09T14:27:03","date_gmt":"2024-01-09T12:27:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2934"},"modified":"2024-01-09T14:27:03","modified_gmt":"2024-01-09T12:27:03","slug":"eiseskaelte-und-hochwasser-gefaehrlich-fuer-haustiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2934","title":{"rendered":"Eisesk\u00e4lte und Hochwasser gef\u00e4hrlich f\u00fcr Haustiere"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Extrem-Winter hat gro\u00dfe Teile Deutschlands in den n\u00e4chsten Tagen im Griff: Schnee und Eis fast im gesamten Bundesgebiet. Besonders in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten lauern Gefahren f\u00fcr Spazierg\u00e4nger und Hund. \u00a0Nicht nur wir Menschen m\u00fcssen uns jetzt sch\u00fctzen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsma\u00dfnahmen. Ausgedehnte Spazierg\u00e4nge beispielsweise sollten mit Hunden \u00a0in der K\u00e4lte und im\u00a0 eisigen Schnee\u00a0 abgek\u00fcrzt werden \u2013 und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zur\u00fcck ins Warme.<\/p>\n\n\n\n<p>Das teilweise gefrierende Hochwasser auf Wiesen und an Fluss R\u00e4ndern birgt Gefahren f\u00fcr freilaufende Hunde. Sie k\u00f6nnen die Dicke der Eisschicht nicht einsch\u00e4tzen. Halter sollten deshalb ihre Hunde an der Leine halten und m\u00f6glichst Gefahrengebiete meiden. Auch das Trinken des eiskalten und m\u00f6glicherweise kontaminierten Wassers sollte vermieden werden. Besonders Eisfl\u00e4chen am Rande von flie\u00dfenden Gew\u00e4ssern sind f\u00fcr Hunde eine Gefahr. Sie k\u00f6nnen zwar zumeist schwimmen, jedoch wegen der Eisschicht bei einem Unfall nicht mehr das rettende Ufer erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei Schneespazierg\u00e4ngen ist Vorsicht geboten, denn auch der sch\u00f6nste Schnee kann f\u00fcr Hunde gef\u00e4hrlich werden. Hunde haben Schnee grunds\u00e4tzlich zum Fressen gerne. Ein paar Flocken vertr\u00e4gt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer N\u00e4hrboden f\u00fcr Bakterien, die im Schnee oder Eiswasser enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutst\u00e4tte f\u00fcr Keime.\u00a0 Die eisige K\u00e4lte und die m\u00f6glicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz k\u00f6nnen zu Erbrechen, Durchf\u00e4llen, bis hin zu Magen- und Darmentz\u00fcndungen f\u00fchren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Winterkleidung&#8220; wie M\u00e4ntel oder Hundeschuhe sind bei gesunden Tieren zumeist unn\u00f6tig. Als W\u00e4rmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. F\u00fcr alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel in Ausnahmef\u00e4llen jedoch n\u00fctzlich sein. Ebenso unter Umst\u00e4nden Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem Eis und Streusalz sch\u00fctzen. Empfindliche Pfoten k\u00f6nnen auch mit Vaseline gesch\u00fctzt werden, da sonst das Salz\u00a0 Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgesp\u00fclt werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Hunde mit gro\u00dfem Spa\u00df bei fast jedem Wetter drau\u00dfen toben, sind Katzen eher \u201eWintermuffel\u201c und w\u00e4hlerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut &#8211; deshalb sollten sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus\u00a0 bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine R\u00fcckkehrm\u00f6glichkeit haben.\u00a0 Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gem\u00fctlich einzukuscheln und zu schnurren.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die beliebten Meerschweinchen gilt, sie k\u00f6nnen normalerweise in Au\u00dfengehegen \u00fcberwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer K\u00e4lter sollte das Gehege zudem mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und N\u00e4sse dagegen sind f\u00fcr Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden. Da die Tiere einen h\u00f6heren Kalorienbedarf im Winter haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zus\u00e4tzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Extrem-Winter hat gro\u00dfe Teile Deutschlands in den n\u00e4chsten Tagen im Griff: Schnee und Eis fast im gesamten Bundesgebiet. 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