{"id":2915,"date":"2023-10-24T16:03:41","date_gmt":"2023-10-24T14:03:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2915"},"modified":"2023-10-24T16:03:41","modified_gmt":"2023-10-24T14:03:41","slug":"tiere-gewoehnen-sich-schnell-an-die-winterzeit-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2915","title":{"rendered":"Tiere gew\u00f6hnen sich schnell an die Winterzeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Alle Jahre wieder wirbelt die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober <strong>(<\/strong>am kommenden Sonntag, 29. Oktober 2023), nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere durcheinander.  Besonders Autofahrer sollten in den Morgenstunden vorsichtig fahren, da Wildtiere \u201eihre\u201c Zeit nicht umstellen, sondern auf den aktuellen jeweiligen Sonnenstand reagieren. Da die Uhren in der Nacht um eine Stunde zur\u00fcckgedreht werden, f\u00e4llt der Berufsverkehr jetzt oft in die D\u00e4mmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere und deshalb kann ihr Rhythmus durch die Zeitumstellung schnell ein wenig durcheinander geraten. Gibt es nach der Zeitumstellung pl\u00f6tzlich eine Stunde Zeitverschiebung, dann reagieren sie manchmal ungehalten. Hunde beispielsweise sind zumeist an \u201eihre\u201c festen Fresszeiten gew\u00f6hnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint \u00e4u\u00dferlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie dies \u00fcber ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten \u00e4ndern. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen k\u00f6nnen sie irritieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Wildtiere \u2013 beispielsweise Rehe oder Wildschweine \u2013 sind in der D\u00e4mmerung auf Nahrungssuche und \u00fcberqueren dabei nicht selten Landstra\u00dfen. Die Folge sind vermehrte Wildunf\u00e4lle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Stra\u00dfenrand oder l\u00e4uft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und langsam abbremsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nutztiere wie beispielsweise K\u00fche \u201eleiden\u201c in den ersten Tagen offenbar tats\u00e4chlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. K\u00fche geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zun\u00e4chst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich K\u00fche meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen v\u00f6llig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeitumstellung wurde erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich sowie in \u00d6sterreich-Ungarn eingef\u00fchrt. Die Sommerzeit sollte die energieintensiven \u201eMaterialschlachten\u201c des Ersten Weltkriegs unterst\u00fctzen. Eigentlicher Anlass f\u00fcr die Einf\u00fchrung der Sommerzeit war 1973 die \u00d6lkrise. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht f\u00fcr Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. In Deutschland wurde die jetzt g\u00fcltige Zeitumstellung von der Normalzeit- oder, wie von vielen bezeichnet \u201eWinterzeit&#8220;- auf die Sommerzeit im Jahr 1980 eingef\u00fchrt. Als ein wichtiger Grund galt die \u00dcberzeugung, mit der Regelung durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Jahre wieder wirbelt die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober (am kommenden Sonntag, 29. Oktober 2023), nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere durcheinander. 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