{"id":2546,"date":"2019-01-25T17:12:16","date_gmt":"2019-01-25T15:12:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2546"},"modified":"2019-01-25T17:12:35","modified_gmt":"2019-01-25T15:12:35","slug":"grippewelle-bedroht-auch-unsere-haustieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2546","title":{"rendered":"Grippewelle bedroht auch unsere  Haustiere"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2547\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Energie-Bild-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Energie-Bild-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Energie-Bild-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Energie-Bild-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Energie-Bild-140x94.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die erste gro\u00dfe Grippewelle hat Deutschland erfasst und es wird noch schlimmer werden. Gef\u00e4hrdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere. Den Start f\u00fcr die aktuelle Grippewelle 2019 terminiert die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert-Koch-Institut auf die zweite Kalenderwoche. Bislang gibt es 6334 labordiagnostisch best\u00e4tigte Influenzaf\u00e4lle, 20 Menschen mit einer Grippeinfektion sind verstorben.<br \/>\nDie Grippe- und Erk\u00e4ltungswelle geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei. Wenn die vierbeinigen Hausbewohner \u2013 egal ob Hund oder Katze \u2013 den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Grippe erwischt. Auch ein Schnupfen macht sich zun\u00e4chst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen bemerkbar. In den meisten F\u00e4llen besteht kein Grund zur Panik. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erk\u00e4ltung selber fertig.<br \/>\nAuf keinen Fall d\u00fcrfen \u201emenschliche\u201c Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin k\u00f6nnen auch in kleinen Mengen f\u00fcr Haustiere gef\u00e4hrlich und sogar t\u00f6dlich sein. Dies gilt auch f\u00fcr eigentlich als \u201eharmlos\u201c geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen oder Tabletten. Medikamente sollten ausschlie\u00dflich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an. Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gef\u00f6rdert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben und nicht alleine gelassen werden.<br \/>\nAls Vorsichtsma\u00dfnahme empfiehlt es sich, die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach drau\u00dfen bei Regenwetter trocken zu reiben. Erkrankte Hunde sollten nat\u00fcrlich trotzdem weiter Gassi gehen. Allerdings sollten die Hundehalter die Wege verk\u00fcrzen, z\u00fcgig laufen und bei schlechtem Wetter nicht st\u00e4ndig stehen bleiben.<br \/>\nUnd sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie &#8211; auch wenn\u00b4s schwer f\u00e4llt &#8211; die allzu gro\u00dfe N\u00e4he des Lieblings meiden. Auch Hunde oder Katzen k\u00f6nnen sich unter Umst\u00e4nden anstecken &#8211; besonders alte oder geschw\u00e4chte Tiere. Allerdings kommt dies selten vor. Es hei\u00dft also vorsichtshalber: Enges Kuscheln verboten \u2013 f\u00fcr ein paar Tage.<br \/>\nMacht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder h\u00e4lt die Ersch\u00f6pfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grunds\u00e4tzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn\u00a0 beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube.<br \/>\nAuch reine Wohnungstiere sind vor Erk\u00e4ltungen nicht gesch\u00fctzt. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimh\u00e4ute, auch Haustiere k\u00f6nnen darunter leiden und sich erk\u00e4lten. Bei Haustieren sollte deshalb besonders auf die Raumluft geachtet werden. In trockenen und hei\u00dfen Wohnungen haben Bakterien und Viren es leicht sich auszubreiten. Trocknen die Schleimh\u00e4ute der Tiere aus, werden sie anf\u00e4lliger f\u00fcr Krankheiten. Au\u00dferdem sollte Zugluft auf jeden Fall verhindert werden. Besonders Kleintiere wie V\u00f6gel und Hasen sind sehr empfindlich. Wird mit der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung zu lange gewartet, k\u00f6nnen die Tiere sogar daran sterben<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste gro\u00dfe Grippewelle hat Deutschland erfasst und es wird noch schlimmer werden. Gef\u00e4hrdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere. 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