{"id":2513,"date":"2018-10-03T14:21:05","date_gmt":"2018-10-03T12:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2513"},"modified":"2018-10-03T14:21:05","modified_gmt":"2018-10-03T12:21:05","slug":"zum-welttierschutztag-hausgemachtes-tierelend-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2513","title":{"rendered":"Zum Welttierschutztag: Hausgemachtes Tierelend in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2514\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Katze-allg-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Katze-allg-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Katze-allg-140x94.jpg 140w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Katze-allg.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Liebe zum Haustier kennt in Deutschland kaum Grenzen und doch ist eines der gr\u00f6\u00dften Probleme im Tierschutz hausgemacht: Das Elend der streunenden Katzen.\u00a0 Eine bundesweite Kastrationspflicht f\u00fcr Katzen ist deshalb unumg\u00e4nglich . Die gro\u00dfe Zahl der verwilderten Hauskatzen ist in vielen St\u00e4dten kaum \u00fcbersehbar und in weiten Teilen von &#8222;Tierliebhabern&#8220; selbst gemacht. Unbelehrbare Katzenhalter, die ihre Freig\u00e4nger nicht kastrieren lassen, sind neben dem fehlenden politischen Willen zu einer bundesweiten Kastrationspflicht die Hauptverantwortlichen f\u00fcr das Elend.<\/p>\n<p>Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tiersch\u00fctzern die einzige M\u00f6glichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzud\u00e4mmen. Regionale Regelungen auf St\u00e4dte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, durch die st\u00e4ndig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichen sie jedoch nicht aus. Ein Katzenexperte dr\u00fcckte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird, werden Katzen die neuen Tauben \u2013 und die Taubenplage besch\u00e4ftigt bereits viele Gemeinden. Auch in einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder \u00d6sterreich wurden Halter von sogenannten \u201eFreig\u00e4ngern\u201c bereits zur Kastration verpflichtet.<\/p>\n<p>Die nordrheinwestf\u00e4lische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den Stra\u00dfen in Deutschland. Rund 8,2 Millionen Katzen leben demnach in deutschen Haushalten. Andere Sch\u00e4tzungen sprechen von weitaus mehr freilebenden Katzen. Eine Z\u00e4hlung gibt es naturgem\u00e4\u00df nicht. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine \u201eKatzen-Explosion\u201c. Die nordrheinwestf\u00e4lische Landesregierung betont, dass eine etwa den \u00f6sterreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. In \u00d6sterreich gilt: Werden Katzen mit regelm\u00e4\u00dfigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in b\u00e4uerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine \u00e4hnliche Regelung.<\/p>\n<p>Viele Katzenhalter scheuen wegen der hohen Kosten und wegen gesundheitlichen Bedenken die Kastration. Einige Gemeinden wollen deshalb die Kastration mit Zusch\u00fcssen f\u00f6rdern. Gesundheitliche Bedenken gibt es nach Auffassung von Tiermedizinern nicht. Der Bund Deutscher Tierfreunde l\u00e4sst alle Katzen in seiner Obhut kastrieren und unterst\u00fctzt auch andere regionale Initiativen beim Kampf gegen die Katzenflut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Liebe zum Haustier kennt in Deutschland kaum Grenzen und doch ist eines der gr\u00f6\u00dften Probleme im Tierschutz hausgemacht: Das Elend der streunenden Katzen.\u00a0 Eine bundesweite Kastrationspflicht f\u00fcr Katzen ist deshalb unumg\u00e4nglich . 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