{"id":2407,"date":"2017-10-27T15:25:03","date_gmt":"2017-10-27T13:25:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2407"},"modified":"2017-10-27T15:25:03","modified_gmt":"2017-10-27T13:25:03","slug":"tiere-reagieren-ueberwiegend-gelassen-auf-die-zeitumstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2407","title":{"rendered":"Tiere reagieren \u00fcberwiegend gelassen auf die Zeitumstellung"},"content":{"rendered":"<p>Wenn am kommenden Sonntag (29. Oktober 2017) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zur\u00fcckgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Besonders Autofahrer sollten in den Morgenstunden sehr vorsichtig sein, da Wildtiere \u201eihre\u201c Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr f\u00e4llt jetzt in die Morgend\u00e4mmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.<br \/>\nViele Wildtiere \u2013 beispielsweise Rehe oder Wildschweine &#8211; sind in der D\u00e4mmerung auf Nahrungssuche und \u00fcberqueren dabei nicht selten Landstra\u00dfen. Die Folge sind vermehrte Wildunf\u00e4lle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Stra\u00dfenrand oder l\u00e4uft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Das bayerische Innenministerium verwies in dieser Woche mit Sorge auf die Zahl der Wildunf\u00e4lle: 36 448 hat es im ersten Halbjahr 2017 registriert, auch 234 Menschen wurden dabei verletzt. Im Jahr 2016 summierten sich die Wildunf\u00e4lle auf \u00fcber 70 000 \u2013 Tendenz seit Jahren steigend. Besonders die Zahl der Zusammenst\u00f6\u00dfe mit Wildschweinen ist in den letzten Jahren gestiegen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1939\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Katzen-frei-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Katzen-frei-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Katzen-frei.jpg 816w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Viele Haustierhalter bemerken in den ersten Tagen meist etwas irritierte zweibeinige Mitbewohner. Besonders Hunde sind an \u201eihre\u201c festen Fresszeiten gew\u00f6hnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint \u00e4u\u00dferlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie \u00fcber ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten \u00e4ndern. Bei Freig\u00e4ngern sollte man jedoch daran denken, dass in den fr\u00fchen Morgenstunden und in der D\u00e4mmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freig\u00e4ngerkatzen sch\u00e4tzen gerade diese Zeit f\u00fcr einen ungest\u00f6rten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen k\u00f6nnen sie irritieren.<br \/>\nNutztiere wie beispielsweise K\u00fche \u201eleiden\u201c in den ersten Tagen offenbar tats\u00e4chlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. K\u00fche geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zun\u00e4chst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich K\u00fche meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen v\u00f6llig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn am kommenden Sonntag (29. Oktober 2017) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zur\u00fcckgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. 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