{"id":2394,"date":"2017-09-01T16:05:40","date_gmt":"2017-09-01T14:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2394"},"modified":"2017-09-01T16:05:40","modified_gmt":"2017-09-01T14:05:40","slug":"aenderungen-im-tierschutzgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2394","title":{"rendered":"\u00c4nderungen im Tierschutzgesetz"},"content":{"rendered":"<p>Am heutigen 1. September sind einige gesetzliche Ver\u00e4nderungen im Bereich des Tier- und Naturschutzes in Kraft getreten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_2395\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2395\" class=\"size-medium wp-image-2395\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Hermine-im-Gespr\u00e4ch-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Hermine-im-Gespr\u00e4ch-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Hermine-im-Gespr\u00e4ch-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Hermine-im-Gespr\u00e4ch-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Hermine-im-Gespr\u00e4ch.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2395\" class=\"wp-caption-text\">Hermine ist auf dem BDT-Gnadenhof in Weeze in Sicherheit<\/p><\/div>\n<p>Vom 1. September an ist danach das Schlachten hochtr\u00e4chtiger S\u00e4ugetiere verboten. Nach dem neuen Gesetz ist &#8222;die Abgabe von Tieren im letzten Drittel der Tr\u00e4chtigkeit zum Zweck der Schlachtung&#8220; untersagt. Das Verbot wird mit einer \u00c4nderung des Tiererzeugnisse-Handels-Verbots-Gesetzes umgesetzt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist nach Angaben der Bundesregierung nicht auszuschlie\u00dfen, dass die F\u00f6ten zu diesem Zeitpunkt bereits Schmerzen und Leiden empfinden k\u00f6nnen. Der Bundestag hat die \u00c4nderung des Gesetzes am 18. Mai 2017 beschlossen, der Bundesrat hat am 2. Juni 2017 zugestimmt.<br \/>\nAusgenommen sind nach Angaben der Bundesregierung zun\u00e4chst Ziegen und Schafe. Deren Haltung unterscheide sich stark von der Rinder- und Schweinehaltung. So werden Rinder und Schweine \u00fcberwiegend k\u00fcnstlich besamt. Das hei\u00dft: In den meisten F\u00e4llen ist bekannt, ob die Tiere tr\u00e4chtig sind. Zudem sind Tr\u00e4chtigkeitsuntersuchungen per Ultraschall \u00fcblich.<br \/>\nBei Schafen und Ziegen kann der Zeitpunkt der Besamung oft nicht genau bestimmt werden, weil m\u00e4nnliche und weibliche Tiere &#8211; vor allem in extensiven Haltungsformen &#8211; \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg in Herden gehalten werden.<br \/>\nPelztiere d\u00fcrften zudem seit dem 1. September 2017 nur noch mit beh\u00f6rdlicher Erlaubnis gehalten und gez\u00fcchtet werden.<\/p>\n<p><strong>Mehr Schutz f\u00fcr die biologische Vielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Die St\u00e4rkung des Meeresnaturschutzes erm\u00f6glicht es, mehr Tierarten in Nord- und Ostsee zu sch\u00fctzen, so die Bundesregierung. Bei der Ausweisung der Gebiete k\u00f6nnen k\u00fcnftig nicht nur wie bislang Schweinswal, Seehund oder Kegelrobbe als Schutzg\u00fcter ber\u00fccksichtigt werden, sondern auch weniger bekannte gef\u00e4hrdete Arten wie Sternrochen oder Islandmuschel. Ein weiterer Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt in Deutschland ist die Erweiterung der Liste der gesetzlich gesch\u00fctzten Biotope um H\u00f6hlen und naturnahe Stollen. Diese Regelung unterst\u00fctzt zum Beispiel die Erhaltung des Lebensraums f\u00fcr Flederm\u00e4use und andere hochspezialisierte Arten. Folge der Novellierung ist, dass H\u00f6hlen und naturnahe Stollen ab sofort einen h\u00f6heren Schutz in Deutschland genie\u00dfen, unabh\u00e4ngig davon, ob sie in einem Schutzgebiet liegen oder nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am heutigen 1. September sind einige gesetzliche Ver\u00e4nderungen im Bereich des Tier- und Naturschutzes in Kraft getreten: &nbsp; Vom 1. September an ist danach das Schlachten hochtr\u00e4chtiger S\u00e4ugetiere verboten. 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