{"id":2391,"date":"2017-08-25T17:20:41","date_gmt":"2017-08-25T15:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2391"},"modified":"2017-08-28T13:01:08","modified_gmt":"2017-08-28T11:01:08","slug":"auf-gefahren-fuer-hunde-nach-urlaubsende-achten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=2391","title":{"rendered":"Auf Gefahren f\u00fcr Hunde nach Urlaubsende achten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2348\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Hund-Sonnenuntergang-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Hund-Sonnenuntergang-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Hund-Sonnenuntergang-140x94.jpg 140w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Hund-Sonnenuntergang.jpg 478w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die gr\u00f6\u00dften Risiken f\u00fcr Hunde im Urlaub drohen in Form von Parasiten, da die \u201eUrlaubshunde\u201c im Gegensatz zu den einheimischen Hunden in den Mittelmeerl\u00e4ndern nicht immun sind. Gegen manche der gef\u00e4hrlichen Krankheiten kann man den Vierbeiner impfen lassen, gegen viele der winzigen Blutsauger leider nicht.\u00a0 Alle Hundehaltern, die mit ihren Vierbeinern Urlaub in Spanien, Italien oder anderen Mittelmeerl\u00e4ndern Urlaub gemacht haben\u00a0sollten jetzt nach Ferienende genau auf die m\u00f6glichen Symptome achten. Als Vorbeugung f\u00fcr die gef\u00e4hrlichste Erkrankung \u2013 Leishmaniose \u2013 gibt es seit mehr als einem Jahr eine Impfung.<\/p>\n<p>Hier die wichtigsten und gef\u00e4hrlichsten Erkrankungen: Leishmaniose (in erster Linie rund ums Mittelmeer. \u00dcbertragung durch winzig kleine Fliegen. Nur ein Insektenspray, das Fliegen und M\u00fccken abwehrt, oder eine Impfung k\u00f6nnen hilfreich sein. Babesiose (in erster Linie in den Mittelmeerl\u00e4nder, Ungarn, S\u00fcd- und Westschweiz und den tropischen L\u00e4ndern). \u00dcbertragung durch Zecken. Eine Impfung ist im Vorfeld m\u00f6glich; au\u00dferdem helfen regelm\u00e4\u00dfig aufgetragene Sprays oder Medikamente gegen Zecken. Filariose (Mittelmeerl\u00e4nder und besonders Spanien): \u00dcbertragung in erster Linie durch blutsaugende Insekten. Ein Insektenspray kann vorbeugen.<\/p>\n<p>Auch die Herzwurmerkrankung bei Hunden wird durch Stechm\u00fccken \u00fcbertragen. Die Herzwurmerkrankung gibt es in Europa haupts\u00e4chlich in den Mittelmeerl\u00e4ndern. Besonders stark betroffen sind die Inseln des Kanarischen Archipels, S\u00fcdfrankreich, Spanien, sowie die italienische Poebene. Auch in Andalusien und Afrika kommt diese Krankheit vor. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist sie eine Seuche gr\u00f6\u00dften Ausma\u00dfes und hat sich in den letzten zwanzig Jahren rasch verbreitet. Obwohl es sich haupts\u00e4chlich um eine Hundekrankheit handelt, so kann dieser Parasit auch Katzen, Frettchen, F\u00fcchse, Kojoten und W\u00f6lfe befallen. Ein Insektenspray kann auch hier vorbeugen. Behandlungen sind m\u00f6glich, in einem sp\u00e4ten Stadium allerdings schwierig.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in s\u00fcdlichen Regionen mit hoher Krankheitsrate die einheimischen Hunde oft schon immun sind, sind die Neuank\u00f6mmlinge aus Nordeuropa in der Ferienzeit ein gefundenes Fressen f\u00fcr die Parasiten. Leishmaniose ist die gr\u00f6\u00dfte und h\u00e4ufigste Gefahr. Es ist eine Infektion, die von parasit\u00e4ren Einzellern (sogenannten Leishmanien) ausgel\u00f6st wird. \u00dcbertragen wird die Krankheit durch Sandm\u00fccken oder Schmetterlingsm\u00fccken. In Europa (beispielsweise S\u00fcdfrankreich, Italien, Griechenland und Spanien) existiert entlang der Mittelmeerk\u00fcsten eine Art Parasiten, die scheinbar nur f\u00fcr Hunde lebensgef\u00e4hrlich ist. Die Vielfalt der m\u00f6glichen Symptome macht das Erkennen einer Leishmaniose kompliziert. Als erstes Anzeichen wird das Ausfransen der Ohren beschrieben (wie von Fliegen angeknabberte Ohrr\u00e4nder). H\u00e4ufig kommt es dabei zu kleinen Einrissen, meist mit Schuppenbildung an Ohren, Kopf, schlie\u00dflich am gesamten K\u00f6rper. Begleitet wird das Ganze von offenen, kleinen Hautwunden. Diese Wunden sind meist rund und verheilen sehr schlecht. Die befallenen Tiere leiden an Appetitlosigkeit, starkem Krallenwachstum, Nasenbluten, chronischem Durchfall, verlieren an Gewicht. Es folgen Blutarmut, Lahmheit, zum Schluss Nierenversagen, die h\u00e4ufigste Todesursache der erkrankten Vierbeiner.<br \/>\nHunde k\u00f6nnen den Erreger jahrelang in sich tragen und lange oder auch nie erkranken.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit gibt es eine Impfung gegen die Erkrankung. Die Impfung kann bereits ab dem sechsten Monat des Hundes erfolgen. Es sind insgesamt drei Impfungen notwendig und eine j\u00e4hrliche Auffrischung ist empfehlenswert. \u00c4ltere Hunde sollten sich vor der Impfung auf Leishmaniose testen lassen, da der Impfstoff nicht f\u00fcr erkrankte Tiere geeignet ist. Da die gesamte Impfung etwa neun Wochen dauert ist rechtzeitig damit zu beginnen.<\/p>\n<p>Neben der Leishmaniose k\u00f6nnen auch Babesiose (Hundemalaria) und Ehrlichiose auftreten. Bei unklaren Symptomen sollte der Tierarzt immer auf die Reise in den S\u00fcden hingewiesen werden. Die Inkubationszeit betr\u00e4gt wenige Wochen bis viele Jahre. In Deutschland ist Leishmaniose nicht heimisch und kann \u2013 soweit bisher bekannt \u2013 nicht \u00fcbertragen werden. Leishmaniose ist behandelbar, aber bisher kaum heilbar. Tier\u00e4rzte verf\u00fcgen \u00fcber mehrere Behandlungsmethoden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gr\u00f6\u00dften Risiken f\u00fcr Hunde im Urlaub drohen in Form von Parasiten, da die \u201eUrlaubshunde\u201c im Gegensatz zu den einheimischen Hunden in den Mittelmeerl\u00e4ndern nicht immun sind. 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