{"id":1975,"date":"2016-01-22T17:28:02","date_gmt":"2016-01-22T15:28:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1975"},"modified":"2016-01-22T17:28:02","modified_gmt":"2016-01-22T15:28:02","slug":"umzug-mit-haustier-eine-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1975","title":{"rendered":"Umzug mit Haustier: Eine Herausforderung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Diablo-und-Tropfen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1976\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Diablo-und-Tropfen-300x225.jpg\" alt=\"Diablo und Tropfen\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Diablo-und-Tropfen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Diablo-und-Tropfen.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ein Umzug ist eine Herausforderung &#8211; f\u00fcr Mensch und Tier. Besonders beispielsweise wenn ein Hund, der l\u00e4ndlich gelebt hat, sich auch in der Stadt wohlf\u00fchlen soll, braucht es etwas Geduld, um sich neu orientieren zu k\u00f6nnen. Und Katzen hassen grunds\u00e4tzlich jede Ortsver\u00e4nderung &#8211; sie sind ortsgebunden. Mit einigen Tricks l\u00e4sst sich jedoch auch dieses Problem bew\u00e4ltigen.<br \/>\nIm Gegensatz zu Katzen kommen Hunde mit einem Umzug besser klar, weil sie sich in erster Linie an ihren Menschen orientieren. Das sieht man auch, wenn man mit seinem Hund verreist, wie schnell er neue, interessante Ger\u00fcche aufnimmt und sich seiner fremden Umgebung anpasst. Hauptsache, er darf viel und nahe bei seinem \u201eHerrchen\/Frauchen\u201c sein.<br \/>\nTrotzdem sollte ein Umzug mit Hund gut \u00fcberlegt sein, weil der Alltag z.B. in einer Stadt meist anders als auf dem Lande abl\u00e4uft. Sie nehmen die fremden Ger\u00fcche, vielen Leute und lauten Ger\u00e4usche, die ihnen auf ihren t\u00e4glichen Runden begegnen, aufgrund ihrer hochentwickelten H\u00f6r- und Geruchsorgane viel intensiver wahr als wir Menschen. Deshalb kann der t\u00e4gliche Anmarsch durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone oder die Fahrt mit Bus oder Bahn zum Freilauf f\u00fcr Hunde sehr stressig sein.<br \/>\nAllm\u00e4hliche Gew\u00f6hnung an die neuen Umweltreize sind hier erforderlich, damit der Hund schrittweise zu einem gelassenen \u201eStadthund\u201c werden kann. Es ist gut, wenn der Hund im Vorfeld schon einige Stadtrundg\u00e4nge kennenlernen konnte, damit er nicht mehr erschreckt auf das impulsive und enge Gerangel in einer Gesch\u00e4ftsstra\u00dfe reagiert.<br \/>\nAuf jeden Fall sollte er weiterhin die M\u00f6glichkeit haben, sich regelm\u00e4\u00dfig au\u00dferhalb der Stadt auch ohne Leine frei zu bewegen, mit Artgenossen Kontakt haben und k\u00f6rperlich austollen d\u00fcrfen.<br \/>\nDamit der Hundebesitzer als Mieter keine Probleme mit der Haltung seines Tieres bekommt, muss im Mietvertrag die schriftliche Genehmigung vom Eigent\u00fcmer f\u00fcr den Miteinzug des Vierbeiners enthalten sein. Um evtl. Sch\u00e4den an Mietsachen abzudecken, ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung empfehlenswert. Zieht der Hundehalter in eine Eigentumswohnung, muss er auch hier abkl\u00e4ren, ob im Haus die \u00fcbrigen Wohnungsbesitzer der Haltung seines Hundes zustimmen.<br \/>\nSind die anf\u00e4nglichen \u201eStolperfallen\u201c auf den Weg in eine Stadtwohnung beseitigt, kann der Umzug mit Hund und Gep\u00e4ck starten.<br \/>\nVon einem Umzug sollten Katzenbesitzer dagegen ihr Tier so wenig wie m\u00f6glich die kommende Ver\u00e4nderung sp\u00fcren lassen. Damit das Tier nicht wochenlang hinter dem Schrank sitzt oder gar das alte Zuhause sucht, gibt es ein paar Tricks.<br \/>\nKatzen sind im Gegensatz zu Hunden weniger auf ihren Besitzer bezogen, h\u00e4ngen aber stark an ihrer gew\u00f6hnten Umgebung. Sie reagieren oft empfindlich auf Ver\u00e4nderungen \u2013 sind zum Beispiel irritiert, wenn ein neues M\u00f6belst\u00fcck auftaucht oder man umr\u00e4umt, so Tierpsychologen. Je umfangreicher die Ver\u00e4nderung, desto gr\u00f6\u00dfer ist der Stress f\u00fcr das Tier. Am unangenehmsten f\u00fcr das Tier ist es, wenn es seiner gewohnten Umgebung ganz beraubt wird und es nicht mehr dort patroulieren und seine Lieblingspl\u00e4tze aufsuchen kann.<br \/>\nEs kann passieren, dass die Katze pl\u00f6tzlich verhaltensauff\u00e4llig werde \u2013 etwa \u00fcberm\u00e4\u00dfig \u00e4ngstlich, \u00fcberdreht oder aggressiv. Oder das Gegenteil und sie zieht sich komplett zur\u00fcck und l\u00e4uft sogar weg.<br \/>\nDamit ein Ortswechsel m\u00f6glichst angenehm und stressfrei f\u00fcr eine Katze wird, sollte man langfristig planen und einige Hinweise beachten. Schon w\u00e4hrend der Vorbereitungszeit sollte das Tier R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten haben und von zu viel Hektik verschont werden.<br \/>\nEs dabei wichtig, dem Tier so viel Alltagsroutine wie m\u00f6glich zu erhalten, also beispielsweise das Futter beibehalten und sie zu den gleichen Zeiten nach drau\u00dfen zu lassen. Zus\u00e4tzlich sollte ein Zimmer, in dem sich die Katze viel und gerne aufh\u00e4lt, reserviert werden. Auch die Transportkiste sollte zur Eingew\u00f6hnung bereits dort untergebracht werden. So kann sich das Tier daran gew\u00f6hnen.<br \/>\nWenn die Kratzb\u00fcrste \u00fcberhaupt nicht in die Box will oder dazu neigt, sich in ihr f\u00fcrchterlich aufzuregen oder zu toben, kann ein vom Tierarzt verschriebenes Beruhigungsmittel die L\u00f6sung sein. Dazu sollte man jedoch einen Tierarzt fragen, denn Medikamente sind eigentlich immer die schlechteste Wahl und es sollte nur im Notfall dazu gegriffen werden. Sanfte Alternative zum herk\u00f6mmlichen Beruhigungsmittel sind pflanzliche Pr\u00e4parate.<br \/>\nIn den neuen vier W\u00e4nden, ist es ratsam, die Katze nicht gleich mit allen R\u00e4umen in ihrem neuen Reich zu konfrontieren, sondern nach und nach an ihr neues Heim zu gew\u00f6hnen. Dadurch kann sie ihr neues Heim langsam und ohne Aufregung erobern. Die gewohnten Sachen sollten mitgenommen und nicht gereinigt werden, denn so sorgen sie f\u00fcr Vertrautheit und erleichtern es dem Tier, sich zu akklimatisieren. Sobald sich die Katze in einem Raum wohlf\u00fchlt und sich entspannt und normal verh\u00e4lt, kann man sie nach und nach an den Rest gew\u00f6hnen. Das Tier entscheidet dann schon, wann es welchen Raum &#8222;erobert&#8220;. Ob das gleich bei der ersten Gelegenheit oder erst nach Tagen der Fall ist, entscheidet die Katze je nach Temperament.<br \/>\nEin bisschen in die Trickkiste zu greifen, um das Tier aus seinem Schneckenhaus zu locken, ist aber in Ordnung. Das kann etwa hei\u00dfen, sich im noch unbekannten Zimmer hinzustellen und zu versuchen, es mit Hilfe von Spielzeug oder Leckereien anzulocken. Oder in der Wohnung an verschiedenen Stellen Katzenminze zu platzieren: Die l\u00f6st bei Stubentigern Gl\u00fccksgef\u00fchle aus und kann so dazu beitragen, dass sie sich schneller eingew\u00f6hnen, empfehlen Tier\u00e4rzte.<br \/>\nMit dem ersten Freigang sollte aber in jedem Fall einige Wochen gewartet werden. Sonst droht die Gefahr, dass das Tier sich auf die Suche nach ihrem alten Revier macht. Berichte \u00fcber Katze, die oft gro\u00dfe Strecken auf der Suche nach ihrem Revier zur\u00fcckgelegt haben, gibt es immer wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Umzug ist eine Herausforderung &#8211; f\u00fcr Mensch und Tier. 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