{"id":1905,"date":"2015-09-04T13:23:44","date_gmt":"2015-09-04T11:23:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1905"},"modified":"2015-09-04T13:23:44","modified_gmt":"2015-09-04T11:23:44","slug":"hunde-vor-giftkoedern-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1905","title":{"rendered":"Hunde vor Giftk\u00f6dern sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1906\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-150x150.jpg\" alt=\"thumbs_senco-trail\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-172x172.jpg 172w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail.jpg 300w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-67x67.jpg 67w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-156x156.jpg 156w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-65x65.jpg 65w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-38x38.jpg 38w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/thumbs_senco-trail-184x184.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Deutschland ist ein Land der Hundeliebhaber \u2013 und auch der Hundehasser. Je enger wir zusammenleben m\u00fcssen, desto tiefer werden die Gr\u00e4ben. Und einige Hundegegner machen auch vor Giftanschl\u00e4gen keinen Halt. Die Zahl der Giftk\u00f6der oder der in K\u00f6dern versteckten Glasscherben oder Rasierklingen steigt. Allein in Berlin wurden im vergangenen Jahr 91 F\u00e4lle registriert, doch die Dunkelziffer ist hoch. Hunde sind nur schwer zu sch\u00fctzen. Doch es l\u00e4\u00dft sich Einiges tun. Beispielsweise k\u00f6nnen Hunde trainiert werden, damit sie keine unbekannten K\u00f6der aufnehmen. Und es gibt f\u00fcr Hundehalter eine kostenlose App f\u00fcr das Smartphone, mit der vor Gefahrengebieten gewarnt wird. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ideenreichtum von Hundehassern ist mittlerweile grenzenlos. Meist befinden sich die Giftk\u00f6der in Fleischb\u00e4llchen, die mit zertr\u00fcmmerten Scherben, N\u00e4geln, Rasierklingen, Stacheldraht oder Rattengift bespickt sind. Das weit verbreitete und sehr effektive Schneckenkorn, welches von Hunden gerne wegen des super Geschmacks gefressen wird, findet man immer wieder in unterschiedlichen Gegenst\u00e4nden. Neben dem ganzen werden auch Medikamente wie Sedativum und Herztabletten verwendet, die dem Hund das Leben kosten k\u00f6nnen. Meist befinden sich die K\u00f6der in B\u00fcschen oder auch hohem Gras, die vom Hundehalter nicht einsehbar sind. Sehr bevorzugt sind Hundefreilauffl\u00e4chen, aber auch Wege mit angrenzenden Wiesen sind ein gefundenes Fressen f\u00fcr jeden Hundehasser. Da viele Gifte bereits wirken, sofern sie vom Hund eingeatmet werden oder daran geschleckt wird, kann man nicht vorsichtig genug sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr als 100.000 Hundehalter aus Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz sch\u00fctzen ihre Hunde bereits mit der Smartphone-App Giftk\u00f6derRadar (<a href=\"http:\/\/www.giftkoeder-radar.com\/\">www.giftkoeder-radar.com<\/a>). Auf Facebook registrierten sich bereits \u00fcber 100.000 Fans. Giftk\u00f6derRadar ging im Juni 2011 an den Start und informiert Hundehalter \u00fcber vors\u00e4tzlich ausgelegte Giftk\u00f6der und mutma\u00dfliche Gefahrenzonen in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz. Der Giftk\u00f6derRadar funktioniert unterwegs auf der &#8222;Gassi-Runde&#8220; entweder in Kombination mit einer kostenlosen App f\u00fcr iPhone und Android oder ganz bequem \u00fcber den Browser am PC Zuhause.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich Smartphone-Besitzer mit der passenden App &#8222;Giftk\u00f6derRadar&#8220; eine virtuelle Schutzzone mit einem Umkreis von 25 km um einen beliebigen Ort einrichten. Sobald innerhalb dieser Zone ein neuer Giftk\u00f6der gemeldet wird, informiert die App den Nutzer automatisch per Push-Benachrichtigung. Dieser zus\u00e4tzliche Schutz erfordert die kostenpflichtige PRO-Mitgliedschaft. Auf Wunsch passt sich die pers\u00f6nliche Schutzzone automatisch dem aktuellen Standort des Hundehalters an. Die <a href=\"http:\/\/www.giftkoeder-radar.com\/blog\/2013\/10\/mehr-sicherheit-die-neuen-push-benachrichtigungen-in-giftkoederradar-4\/\">Live Protection-Funktion<\/a> \u00fcberwacht das Gebiet n\u00e4mlich auch dann, wenn die App nicht aktiv ist und in der Tasche des Hundehalters ruht. Wer andere Hundebesitzer warnen m\u00f6chte, kann den Fundort sogleich auf Facebook, Google+, Twitter oder WhatsApp teilen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Notfall bietet die App dar\u00fcber hinaus eine Liste mit allen nahegelegenen Tier\u00e4rzten, die direkt aus der Anwendung heraus angerufen werden k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich lassen sich wichtige Gesundheits- und Versicherungsdaten des Hundes in einem digitalen Pass verwalten, die dem Tierarzt als hilfreiche Information zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Um vors\u00e4tzlichen Missbrauch vorzubeugen, verifiziert das Giftk\u00f6derRadar-Team vor der Ver\u00f6ffentlichung alle gemeldeten Fundorte. Daf\u00fcr werden beispielsweise bei Veterin\u00e4r\u00e4mtern, Tier\u00e4rzten oder Polizeidienststellen sachdienliche Informationen eingeholt.<\/p>\n<p>Doch auch gezieltes Hundetraining wie es von vielen Hundeschulen angeboten wird kann helfen. Man beginnt schon im Welpenalter mit gezieltem Training, nichts vom Boden aufzunehmen. Aber auch \u00e4ltere Hunde k\u00f6nnen dies selbstverst\u00e4ndlich noch lernen. Man lernt dem Hund z.B. das \u201eVorzusitzen\u201c, wenn er einen Gegenstand entdeckt. Diesen darf er erst nach einem OK des Hundehalters aufnehmen \u2013 oder halt nicht, so die Hundeschule SenceDogs in Kamp-Lintfort.<\/p>\n<p>Die \u201eTauschmethode\u201c funktioniert, in dem man dem Hund beibringt, alles vom Boden Gefundene gegen etwas noch Schmackhafteres oder aber auch Spielzeug zu tauschen. Da bereits die Aufnahme eines K\u00f6ders durch die Schleimh\u00e4ute zu starken Sch\u00e4den f\u00fchren kann, bevorzugt SenceDogs die \u201eVorsitzmethode\u201c. Ein guter Schutz ist zudem eine hohe Aufmerksamkeit des Hundehalters. Der Hundehalter, der mit seinen Augen woanders ist, wird gar nicht erst bemerken, wenn sein Hund etwas im Grass findet und verschlingt. Also sollten die Augen immer beim Hund sein.<\/p>\n<p>Wei\u00df man, wo Gift an Orten bekannt ist, sollte man diese Orte stets meiden. Ist dies nicht m\u00f6glich, sollte der Hund mit einer Schleppleine gesichert werden und zum vollst\u00e4ndigen Schutz einen Maulkorb tragen, doch auch an diesen muss erst gew\u00f6hnt werden.<\/p>\n<p>Besonders gef\u00e4hrlich sind Giftk\u00f6der, da man sie nicht sofort bemerkt. Von Gift zu Gift ist die Wirkung unterschiedlich und auch, und wie viel davon aufgenommen wurde. Es gibt verschiedenen Giftarten und die unterscheiden sich stark von ihrer Wirkungsweise. Die meisten Giftarten merkt man sofort, andere Giftarten bemerkt man nach ca. einer halben bzw. einer Stunde. Frist der Hund Rasierklingen oder Scherben wird man sofort Blut im Maul bemerken. Dann hilft nur noch eine fr\u00fchzeitige Not Op. Oft leiden die Hunde ein Leben lang an den Folgen.<\/p>\n<p>Aber auch Sedativum, bemerkt man sehr schnell. Der Hund verliert sehr schnell sein Bewusstsein. Erwischt er Herztabletten beginnt er meist unverz\u00fcglich zu krampfen und torkeln, er speichelt sehr stark und verliert z\u00fcgig das Bewusstsein. Die Schleimh\u00e4ute in den Augen und im Maul werden sehr blass.<\/p>\n<p>Es gibt Gifte bei denen zwischen Aufnahmezeitpunkt und Auftreten der ersten Symptome sogar einige Tage liegen k\u00f6nnen. Bei diesen Giftarten sind zun\u00e4chst keine Vergiftungserscheinungen erkennbar, au\u00dfer vermehrte M\u00fcdigkeit, allgemeine Schlappheit und eine herabgesetzten K\u00f6rpertemperatur. Am dritten Tag leidet der Hund unter blutigem Durchfall und Erbrechen. Meistens stirbt der Hund innerhalb von 3 \u2013 5 Tagen an Organversagen. Kommt der Hund einem seltsam vor, sollte man besser sofort den Tierarzt aufzusuchen.<\/p>\n<p>Reagiert man schnell kann dem Hund vielleicht noch geholfen werden. Auch h\u00e4ngt es wieder davon ab, um welches Gift es sich handelt und welcher Zeitraum zwischen Einnahme und Erstbehandlung liegt. Handelt es sich bei der Aufnahme um Rattengift und liegt diese Aufnahme beispielsweise 50 Minuten zur\u00fcck, kann mit der Gabe eines Brechmittels davon ausgegangen werden, dass der Hund das Gift vollst\u00e4ndig wieder erbricht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland ist ein Land der Hundeliebhaber \u2013 und auch der Hundehasser. Je enger wir zusammenleben m\u00fcssen, desto tiefer werden die Gr\u00e4ben. Und einige Hundegegner machen auch vor Giftanschl\u00e4gen keinen Halt. 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