{"id":1894,"date":"2015-08-07T11:11:51","date_gmt":"2015-08-07T09:11:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1894"},"modified":"2015-08-07T11:11:51","modified_gmt":"2015-08-07T09:11:51","slug":"am-samstag-ist-internationaler-katzentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1894","title":{"rendered":"Am Samstag ist Internationaler Katzentag"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1895\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-150x150.jpg\" alt=\"SAMSUNG CAMERA PICTURES\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-172x172.jpg 172w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-67x67.jpg 67w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-156x156.jpg 156w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-65x65.jpg 65w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-38x38.jpg 38w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/katzenbabys-6-184x184.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Am Samstag (8.August 2015) l\u00e4sst sich Deutschlands beliebtestes Haustier feiern: Die Katze. Und es schnurrt gewaltig in Deutschlands Wohnzimmern \u2013 nach Sch\u00e4tzungen \u201eregieren\u201c rund 8,2 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Andere Sch\u00e4tzungen sprechen sogar von bis zu zw\u00f6lf Millionen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. erinnerte aus diesem Anlass an die oft vergessenen Katzen im Schatten, die ausgesetzten und freilebenden Katzen, deren Schicksal oft ein t\u00e4glicher \u00dcberlebenskampf ist. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Anliegen des Katzentages ist es, das Bewusstsein f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Katze zu sch\u00e4rfen. Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier, was die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt jedoch auch ein gro\u00dfes Problem da. Der Bund Deutscher Tierfreunde erneuerte deshalb die Forderung nach einer einheitlichen bundesweiten Kastrationspflicht f\u00fcr Katzen. Schon jetzt gilt in mehr als 250 St\u00e4dten und Gemeinden \u2013 in NRW beispielsweise in Bonn und Detmold &#8211; eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder \u00d6sterreich wurden Halter von sogenannten \u201eFreig\u00e4ngern\u201c zur Kastration verpflichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tiersch\u00fctzern die einzige M\u00f6glichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzud\u00e4mmen. Regionale Regelungen auf St\u00e4dte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, so der Bund Deutscher Tierfreunde, durch die st\u00e4ndig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch. Ein Katzenexperte dr\u00fcckte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben \u2013 und die Taubenplage besch\u00e4ftigt bereits viele Gemeinden. Die nordrheinwestf\u00e4lische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den Stra\u00dfen in Deutschland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Versch\u00e4rft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine \u201eKatzen-Explosion\u201c, so die Tiersch\u00fctzer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Die nordrheinwestf\u00e4lische Landesregierung betont, dass eine etwa den \u00f6sterreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Auch der Bund Deutscher Tierfreunde h\u00e4lt eine Regelung auf Bundesebene f\u00fcr die beste L\u00f6sung. In \u00d6sterreich gilt: Werden Katzen mit regelm\u00e4\u00dfigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in b\u00e4uerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine \u00e4hnliche Regelung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag (8.August 2015) l\u00e4sst sich Deutschlands beliebtestes Haustier feiern: Die Katze. Und es schnurrt gewaltig in Deutschlands Wohnzimmern \u2013 nach Sch\u00e4tzungen \u201eregieren\u201c rund 8,2 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. 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