{"id":1879,"date":"2015-07-10T13:47:27","date_gmt":"2015-07-10T11:47:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1879"},"modified":"2024-06-27T12:52:15","modified_gmt":"2024-06-27T10:52:15","slug":"vernachlaessigte-schaeferhunde-wurden-gesund-gepflegt-und-vermittelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1879","title":{"rendered":"Vernachl\u00e4ssigte Sch\u00e4ferhunde wurden gesund gepflegt und vermittelt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1880\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-150x150.jpg\" alt=\"Nitra\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-172x172.jpg 172w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-67x67.jpg 67w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-156x156.jpg 156w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-65x65.jpg 65w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-38x38.jpg 38w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Nitra-184x184.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Vor etwas mehr als \u00a0einem Jahr kamen sie ins BDT-Tierheim Kamp-Lintfort: Eine ganze Gruppe von neun vernachl\u00e4ssigten Sch\u00e4ferhunden. Sie stammten aus einer Zucht und au\u00dfer ihren Hof und Halter kannten sie nichts. Im Tierheim wurden sie gesund gepflegt und an Menschen gew\u00f6hnt. Heute sind sie kaum noch wiederzuerkennen. Denn von den einst so zur\u00fcckhaltenden, scheuen und eingesch\u00fcchterten Tieren ist kaum noch etwas zu bemerken. Bis auf eine H\u00fcndin haben alle ein tolles neues Zuhause gefunden und entwickeln sich dort pr\u00e4chtig. Nur Nitra (Foto) sucht noch ein neues Heim.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die neuen Herrchen und Frauchen schw\u00e4rmen von ihren neuen vierbeinigen Mitbewohnern<strong>:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eNavajo ist zwar erst eine Woche bei uns, hat sich aber trotz seiner eigentlichen Unsicherheit sehr schnell eingelebt. Beim Spazieren gehen will er immer h\u00e4ufiger spielen und toben. Auch hat er schon keine Angst mehr vor Autos oder anderen lauten Ger\u00e4uschen. Er entwickelt sich trotz all der neuen Eindr\u00fccke sehr schnell und positiv.<\/p>\n<p>Sein Bed\u00fcrfnis danach gekuschelt und gekrault zu werde wird immer st\u00e4rker und er begegnet uns mit sehr viel Liebe. Er will dar\u00fcber hinaus gerne in meiner N\u00e4he sein, so dass er mich z.B. direkt auf unserer Terrasse begleitet. Auch beim Spazieren gehen schaut er immer wieder nach uns und kann dann unbeirrt weiterlaufen.\u00a0 Wir sind sehr gespannt wie er sich in den n\u00e4chsten Wochen noch entwickeln wird.\u00a0\u201e<\/p>\n<p>\u201eSeit 7 Wochen lebt der alte Baron jetzt bei uns. Der anf\u00e4ngliche Stress hat sich immer mehr gelegt. Zu Hause liegt er am liebsten in seiner Ecke. Wenn wir uns in seine N\u00e4he setzen, kommt er kuscheln; wenn es nach ihm geht, stundenlang. Auf unseren Spazierg\u00e4ngen verliert er auch langsam seine vielen \u00c4ngste vor anderen Hunden, Fahrradfahrern, Autos und allem, was er nicht kennengelernt hat. Er ist noch sehr unterw\u00fcrfig, aber inzwischen hebt er auch \u00f6fter schon mal den Kopf. Er geht brav an der Leine und kommt sogar, wenn wir ihn rufen. Er braucht halt noch seine Zeit, aber die kann er ja bei uns gerne haben\u201c. Martina und Richard<\/p>\n<p>\u201eAls Mika im September zu mir kam, war sie \u00e4ngstlich, misstrauisch und hat sich den ganzen Tag ins Badezimmer verkrochen. Heute, 6 Monate sp\u00e4ter, hat sich schon vieles ge\u00e4ndert: Sie springt richtig auf, wenn ich zum Gassigehen rufe, schnuppert beim Spaziergang an anderen Hunden, die anfangs noch ignoriert hat. Bei Fremden zeigt sie fast \u00fcberhaupt kein Misstrauen mehr, sondern l\u00e4uft munter auf sie zu und beschnuppert sie (meist in der Hoffnung auf Leckerli). Alles in Allem hat sie sich positiv entwickelt und ich hoffe, dass es noch so weiter geht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBoomer &#8211; \u00a0&#8222;Bald komme auch ich endlich in mein eigenes Zuhause! Ich habe dort schon viel kennengelernt: Eine komische Scheibe, in der ich mich selber sehen konnte (gruselig und faszinierend zugleich!), ein rechteckiges Ger\u00e4t, wo Laute rauskommen und ganz viele verschiedene Bilder und \u2026 und \u2026und. Aber das alles stresst mich nicht, vor Allem nicht, wenn ich mit meinem Frauchen kuscheln kann (wobei ich meistens einschlafe)\u00a0\u201e<\/p>\n<p>\u201eBonsai ( fr\u00fcher Kiba) \u201eIch lebe seit 7 Monaten in Dormagen bei einer Familie. Ich habe mich richtig gut erholt. Ich mache immer ganz lieb Sitz und meistens auch Platz und ich laufe ohne Leine spazieren. Nur B\u00fcrsten mag ich nicht so gerne. Ich lasse es zwar \u00fcber mich ergehen, aber irgendwie finde ich das doof. Eins mu\u00df ich meinem Frauchen noch beibringen: Dass das mit dem Futter flotter geht. Ich bin da ungeduldig. Frauchen sagt immer zu mir: Na, mein Sonnenschein oder meine S\u00fc\u00dfe \u2013 und das sagt doch Alles, oder.?\u201c<\/p>\n<p>\u201cTessa ist jetzt viereinhalb Monate bei uns. Sie hat sich gut eingelebt. Sie hat zugenommen, geht gerne Spazieren, f\u00e4ngt an zu spielen und ist sehr verschmust. Sie passt auch mittlerweile auf ihr zu Hause auf. Der erste Tierarztbesuch war ein voller Erfolg. Sie hatte keine Angst, wurde geimpft und ist gesund. Anderen Hunden und Menschen begegnet sie noch sehr vorsichtig, was sich aber schon gebessert hat. Sie liebt es im Garten zu sein und buddelt f\u00fcr ihr Leben gern. Sie hat \u00fcberall im Haus Pl\u00e4tze wo sie sich gern ausruht. Dort liegen ihre Hunde-Bettchen und Decken bereit. Wenn man nach Hause kommt quiekt sie vor Freude. An &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; m\u00fcssen wir noch arbeiten, aber das schafft sie schon. Auf jeden Fall ist sie ein ganz toller Hund und passt super zu uns.\u201d<br \/>\n\u201cSabo ist unser ca. 10j\u00e4hriger &#8222;Schwarzb\u00e4r&#8220;. Wir nennen ihn so wegen seiner dunklen F\u00e4rbung und seiner fast schwarzen Augen. Er kam Mitte Januar zu uns und hat seit diesem Zeitpunkt beschlossen, in der Garage zu wohnen. Wir konnten ihn dazu \u00fcberreden, in den anschlie\u00dfenden Werkraum umzuziehen und da diese R\u00e4ume im Haus integriert sind, kann er zu uns kommen, wann er m\u00f6chte. Das macht er aber nur, wenn es ganz ruhig und er der Meinung ist, niemand ist da. Dann inspiziert er die Wohnung. Noch ist er\u00a0 ein \u00e4ngstlicher Hund, der nichts kennt: nicht suchen, nicht spielen, keine B\u00e4lle. Er hat Angst vor Fremden, auch vor uns, wenn wir zu hektisch sind, vor unserem Kater, anderen Hunden, dem Garten, dem Spaziergang. Der geh\u00f6rt eindeutig nicht zu seinen Highlights des Tages. Er l\u00e4uft zwar brav mit, aber wohl nur, weil er muss. Er ist kein Kl\u00e4ffer, kein Macho. Wir d\u00fcrfen uns in seine &#8222;Koje&#8220; setzen, ihn knuddeln, b\u00fcrsten, er wird nie b\u00f6se, auch wenn es ihm manchmal unangenehm ist. Er lernt gerne: bleibt stehen, bevor es \u00fcber die Stra\u00dfe geht, kann mittlerweile Leckerchen suchen, wei\u00df das Belohnungen wie Wurst oder K\u00e4se aus dem K\u00fchlschrank kommen. Welche Energie in ihm steckt, wird ersichtlich, wenn das Futter fertiggemacht wird. Dann traut er sich bis in die \u00a0K\u00fcche und rennt voller Erwartung bis zu seinem Fressnapf und wieder zur\u00fcck. Er ist der vielzitierte &#8222;ungeschliffene Rohdiamant&#8220;, von dem wir erst ein bisschen abgekratzt haben. Wir hoffen, wir haben noch gen\u00fcgend Zeit, ihm zu zeigen, wie sch\u00f6n das Hundeleben sein kann. Er ist ein toller Kerl.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIm Mai\u00a0 ist Ilka zu uns gekommen. Sie war da noch ein scheues &#8222;M\u00e4dchen&#8220;. Dann\u00a0hat Alvis\u00a0sie begr\u00fc\u00dft. Die\u00a0Rudelverh\u00e4ltnisse waren von Anfang an klar, es gab nie dar\u00fcber Diskussionen. Die Anfangszeit war nicht\u00a0so kompliziert, wie wir urspr\u00fcnglich dachten. Ilka hat sich schnell eingew\u00f6hnt, die wichtigsten\u00a0Kommandos\u00a0hat sie schnell drin gehabt, besonders wenn sie diese bei Alvis abgeguckt hat. Heute ist sie unkompliziert, die Leinenf\u00fchrigkeit hat sie schnell angenommen, ebenso wie die Kommandos &#8222;sitz&#8220; und &#8222;platz&#8220;. Mehr ist auch nicht n\u00f6tig; denn sie hat einen Herzschaden, der behandelt wird. Deshalb haben wir auch wegen ihres Alters auf zus\u00e4tzliche Belastungen wie &#8222;Unterordnung&#8220; oder etwa &#8222;Schutzdienst&#8220;, verzichtet. Wenn Alvis auf dem Platz ist, schaut sie nat\u00fcrlich\u00a0interessiert zu.\u00a0Heute ist sie gut beieinander, \u00fcber zuwenig Temperament kann man nicht klagen. Die F\u00fctterung ist v\u00f6llig &#8211; problemlos &#8211; sie kommt mit normalen Fest- und Nassfutter klar. Medikament\u00f6se Zuf\u00fctterung ist nicht\u00a0erforderlich, bis auf eine Herztablette morgens.\u201c<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor etwas mehr als \u00a0einem Jahr kamen sie ins BDT-Tierheim Kamp-Lintfort: Eine ganze Gruppe von neun vernachl\u00e4ssigten Sch\u00e4ferhunden. Sie stammten aus einer Zucht und au\u00dfer ihren Hof und Halter kannten sie nichts. 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