{"id":1837,"date":"2015-05-08T12:40:52","date_gmt":"2015-05-08T10:40:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1837"},"modified":"2015-05-08T12:40:52","modified_gmt":"2015-05-08T10:40:52","slug":"hunde-und-katzen-vor-zecken-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?p=1837","title":{"rendered":"Hunde und Katzen vor Zecken sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1838\" src=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-150x150.jpg\" alt=\"2 L\u00fcmmel Februar\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-172x172.jpg 172w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-67x67.jpg 67w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-156x156.jpg 156w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-65x65.jpg 65w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-38x38.jpg 38w, https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/2-L\u00fcmmel-Februar-184x184.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Nicht im Hochsommer, sondern bei Temperaturen zwischen zehn und 25 Grad entwickeln sich Zecken pr\u00e4chtig \u2013 also genau jetzt im Fr\u00fchjahr. Damit steigt auch die Gefahr durch Zecken &#8211; nicht nur f\u00fcr Menschen, sondern auch f\u00fcr unsere Haustiere. Zecken wurden auch deshalb zum \u201egef\u00e4hrlichsten Tier Europas\u201c gew\u00e4hlt. Manche f\u00fcr Hunde geeigneten vorbeugende Mittel k\u00f6nnen f\u00fcr Katzen lebensbedrohlich sein. Zudem sind Katzen zwar vor Zecken besser gesch\u00fctzt, sie stellen jedoch eine gr\u00f6\u00dfere \u00dcbertragungsgefahr f\u00fcr Menschen und besonders Kinder dar.<\/p>\n<p>Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin d\u00fcrfen bei Katzen nicht angewendet werden. Die bei Hunden gut vertr\u00e4gliche Substanz ist f\u00fcr Katzen lebensgef\u00e4hrlich, da sie den Stoff wegen eines Enzymmangels nicht abbauen k\u00f6nnen. In der Gebrauchsinformation permethrinhaltiger Floh- und Zeckenmittel wird auf diese Unvertr\u00e4glichkeit des Arzneimittels f\u00fcr Katzen hingewiesen.<\/p>\n<p>In Europa ist die Schildzecke, auch \u201eGemeiner Holzbock\u201c genannt, die h\u00e4ufigste vorkommende Zeckenart. Und sie leben schon l\u00e4ngst nicht mehr nur in W\u00e4ldern oder auf Wiesen, sondern haben die St\u00e4dte und G\u00e4rten erobert.. Die Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist beim Menschen die bekannteste durch Zecken \u00fcbertragene Viruserkrankung. Sie wird durch Viren verursacht, die beim Stich durch infizierte Zecken \u00fcbertragen werden und das Gehirn befallen k\u00f6nnen. Die Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine weitere Infektionskrankheit, die bei Menschen, S\u00e4ugetieren und V\u00f6geln auftreten kann.<\/p>\n<p>Nach einer Studie des Robert-\u200b\u200bKoch-\u200b\u200bInstituts erh\u00f6hen Katzen als Haustiere das Risiko f\u00fcr eine Borreliose-\u200b\u200bInfektion mehr als es Hunde tun. M\u00f6glicherweise geraten Zecken, die das Haustier tr\u00e4gt, an Kinder, wenn sie mit ihm schmusen. Bereits sieben Prozent der 14\u2013 bis 17-J\u00e4hrigen sind demnach mindestens einmal von einer infizierten Zecke gebissen worden. Eine genaue \u00dcbersicht \u00fcber die H\u00e4ufigkeit der Erkrankungen bei Haustieren, die durch Zeckenbisse ausgel\u00f6st wurden, gibt es nicht. Man geht jedoch davon aus, dass je nach Region f\u00fcnf bis zehn Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert sind. Katzen werden anders als Hunde wesentlich seltener durch Zeckenstiche krank. Ein Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte die intensive Fellpflege sein.<\/p>\n<p>Am besten ist es, Zeckenbisse &#8211; also die \u00dcbertragung von Krankheiten durch Zecken &#8211; durch Vorsichtsma\u00dfnahmen, wie zum Beispiel Tragen k\u00f6rperbedeckender Kleidung, Verwendung von abwehrenden Mitteln und Meiden von Unterholz und hohem Gras zu vermeiden. Auch sollte die Haut auf Zecken abgesucht werden. Menschen k\u00f6nnen sich zudem zumindest gegen FSME impfen lassen. F\u00fcr Tiere stehen verschiedene Tierarzneimittel mit lang anhaltender Wirkung zur Abwehr von Zecken zur Verf\u00fcgung. Ein Tierarzt oder ein Fachgesch\u00e4ftes mit Beratung helfen Tierhaltern bei der Auswahl.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht im Hochsommer, sondern bei Temperaturen zwischen zehn und 25 Grad entwickeln sich Zecken pr\u00e4chtig \u2013 also genau jetzt im Fr\u00fchjahr. 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