{"id":2100,"date":"2016-09-14T17:09:24","date_gmt":"2016-09-14T15:09:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?page_id=2100"},"modified":"2024-06-13T10:38:31","modified_gmt":"2024-06-13T08:38:31","slug":"wespen-sind-gefahr-fuer-neugierige-haustiere","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/?page_id=2100","title":{"rendered":"Wespen sind Gefahr f\u00fcr neugierige Haustiere"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Jahr gibt es zwar wegen des nassen Fr\u00fchjahrs und Fr\u00fchsommers deutlich weniger Wespen, doch durch die langanhaltende W\u00e4rmeperiode verbringen wir Menschen und unsere Haustiere mehr Zeit im Freien und kommen deshalb \u00f6fter in Kontakt mit den Plagegeistern &#8211; auch jetzt im Herbst. Aber nicht nur den Menschen, auch unseren Haustieren drohen Gefahren durch die teilweise besonders aggressiv erscheinenden Wespen.<br \/>\nIm Sp\u00e4tsommer, der sich in diesem Jahr besonders lange ausdehnt, suchen die Wespen mit Hochdruck nach Nahrung und sind deshalb sehr angriffslustig. Die ersten Wespen sterben \u2013 das macht sie derzeit besonders l\u00e4stig. Dieser Prozess dauert bei milder Witterung wie bisher in diesem Jahr bis etwa Ende Oktober an. Dann sind nur noch die Jungk\u00f6niginnen \u00fcbrig. Sie \u00fcberwintern und gr\u00fcnden im folgenden Fr\u00fchling neue Wespenstaaten. Dieser normale Zyklus l\u00e4sst die Plagegeister jetzt besonders aufdrehen: W\u00e4hrend sie bisher nur Eiwei\u00df zur Aufzucht ihrer Larven ben\u00f6tigt haben, gehen sie jetzt gezielt und besonders hartn\u00e4ckig auf die Suche nach Zucker.<\/p>\n<p>Katzen und Hunde versuchen alles zu fangen, was sich bewegt. Sie sind von Natur aus neugierig. Das gilt leider auch f\u00fcr Insekten. Bienen- und Wespenstiche f\u00fcgen ihnen dabei normalerweise nur geringf\u00fcgigen Schmerz und leichte Irritationen zu. Dennoch kann ein Stich oder Biss auch gef\u00e4hrlich werden.<br \/>\nDer Stich einer Wespe im Rachenraum kann f\u00fcr Hunde und Katzen schwerwiegende Folgen haben. Es kann zu Schwellungen und Schluckbeschwerden, aber auch zu allergischen Reaktionen, wie Kreislaufst\u00f6rungen kommen. Wird ein Haustier gestochen, sollte man es zun\u00e4chst beruhigen. Sofern nicht der Rachenraum gestochen wurde und keine Auff\u00e4lligkeiten auftreten, kann man die betroffene Stelle beispielsweise mit Eisw\u00fcrfeln k\u00fchlen. Essig ist auch ein altes Hausmittel. Sollte der Stachel sichtbar sein, sollte er immer entfernt werden.<br \/>\nErnsthafte Reaktionen auf Insektenstiche sind immer dann zu bef\u00fcrchten wenn es zu einer Vielzahl von Stichen kommt oder wenn das Tier allergisch auf das Gift des Insekts reagiert. Anzeichen einer solchen Reaktion sind allgemeine Schw\u00e4che, Atembeschwerden und eine gro\u00dfe Schwellung um die betroffene Stelle herum. Besonders Schwellungen an Nacken, Hals und Kopf sind Alarmzeichen. Sollte das Tier heftig auf den Stich reagieren, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Auch wenn das Tier direkt in die Zunge, ins Maul oder im Halsinneren gestochen wurde, ist ein Besuch beim Tierarzt anzurate.<br \/>\nSollte ein Wespennest gefunden werden, sollten Laien es in Ruhe lassen. Fachliche Hilfe durch einen Kammerj\u00e4ger sollte gerufen werden. Experten k\u00f6nnen die meisten Nester entfernen und umsetzen, ohne die Tiere zu t\u00f6ten. Im Notfall kann auch die Feuerwehr helfen oder Auskunft geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr gibt es zwar wegen des nassen Fr\u00fchjahrs und Fr\u00fchsommers deutlich weniger Wespen, doch durch die langanhaltende W\u00e4rmeperiode verbringen wir Menschen und unsere Haustiere mehr Zeit im Freien und kommen deshalb \u00f6fter&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3086,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2100"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2100"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3103,"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2100\/revisions\/3103"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bund-deutscher-tierfreunde.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}