Es schnurrt in Deutschland am internationale Katzentag

Es schnurrt gewaltig in deutschen Wohnzimmern:  Am Sonntag (8. August) ist internationaler Tag der Katze und nach Schätzungen „regieren“ mehr als 15 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Das Anliegen des Katzentages  ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen.  Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Das Besondere dabei: Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier und das macht die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig.  Eine Extra-Streicheleinheit und ein spezielles Leckerli haben sich die Samtpfoten allein schon deshalb verdient.

 

Dieser Tag sollte uns aber auch  an die oft vergessenen Katzen im Schatten –  die ausgesetzten und freilebenden Katzen –  deren Schicksal oft ein täglicher Überlebenskampf ist, erinnern. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“ – deshalb sollte jeder Katzenhalter seine Samtpfote kastrieren lassen – das ist wahre Tierliebe.

 

Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt auch ein großes Problem da. Eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist der einzige langfristige Ausweg. Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Essen –  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.

 

Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, durch die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch nicht. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

Renovierung und Modernisierung der BDT-Tierherberge

Posted by on Dez 2, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Renovierung und Modernisierung der BDT-Tierherberge

Nach jahrelangem Ringen ist es vollbracht: Der BDT darf endlich die Tierherberge in Kamp-Lintfort  umfassend renovieren und modernisieren. Der Bauantrag wurde genehmigt und nun steht dem Abriss eines Teil der alten maroden Anlage und dem Neubau eines Hundehauses und von Quarantänestationen nichts mehr im Wege. Ein Mammutprojekt, denn geplant ist eine Anlage nach modernsten Standards. Der genaue Baubeginn steht noch nicht fest, doch die Planung ist jetzt abgeschlossen und für die Umsetzung wird ein realistischer Zeitrahmen ausgearbeitet. Ein Herzensprojekt für das Team. 2004 konnte der BDT ein ehemaliges Tierheim in Kamp-Lintfort übernehmen und nach ersten Renovierungsarbeiten im Mai 2004 die Tierherberge feierlich eröffnen.  Die erste Phase der Renovierungsarbeiten war zu dem Zeitpunkt abgeschlossen, denn es wurden die Betriebsräume, das vorhandene Hundehaus mit seinen Einzelgehegen und zum Teil auch das ehemalige Katzenhaus auf moderne Gruppenhaltung für Hunde umgerüstet. In der zweiten Phase zog die Verwaltung ein, da dadurch erhebliche Kosten eingespart werden konnten. Die dritte Phase betraf den hinteren Teil des Geländes mit seinen etwa 6.000 Quadratmetern, wo sich noch eine größere ungenutzte Fläche befand. Großzügige Gehege mit Hundehäusern und Auslauf wurden geschaffen. Im Laufe der Jahre setzten Wasserschäden, feuchte Wände durch alte Baufehler und immer wieder starker Feuchtigkeitsbefall einem Teil der Gebäude zu. Leider weigerte sich die ehemalige Besitzerin Ilona B. den Weg für Renovierungen frei zu machen und blockierte alle Reformpläne. Es folgte ein jahrelanger zermürbender Streit, der erst jetzt glücklich endete. Bürgermeister  Prof. Dr. Cristoph Landscheidt und sein Team in Kamp-Lintfort unterstützten tatkräftig das Projekt und gaben grünes Licht für den Abriss der maroden Gebäudeteile und den Neubau. Geplant ist nun ein modernes, helles zweistöckiges Gebäude  für die Tiere mit separaten Quarantänestationen  für die Neuankömmlinge und gepflegten Außenbereichen für die Gruppenhaltung der Hunde. Die vielen Katzen sind in einem speziellen Katzenhaus untergebracht. Auch muss eine in einem Einzelgebäude errichtete Tollwut-Quarantänestation geschaffen werden. Die ständig wachsende Zahl der sichergestellten oder abgegebenen Welpen aus osteuropäischen Massenzüchtungen macht diese Sonderausstattung notwendig.  Gegenwärtig sind beispielsweise acht junge Hunde aus Osteuropa in der Tierherberge untergebracht, die mit großem Aufwand während der vorgeschriebenen Quarantäne versorgt werden müssen. Natürlich bleibt auch die Verwaltung in der Anlage. Während der Umbauarbeiten ist die Aufnahme und Versorgung der Katzen und Hunde sowie Kleintiere in der Tierherberge selbstverständlich gesichert. Zudem besteht  die Möglichkeit, Tiere auf dem Gnadenhof in Weeze unterzubringen. Jeder Euro ist ein Baustein mehr auf dem Weg zu einem neuen Tierparadies. Aber die geschundenen, ausgesetzten oder abgeschobenen Tiere haben ein Anrecht auf eine tier- und artgerechte Unterbringung. Wer möchte auf dem Weg dahin helfen? Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für die Zukunft der Tiere. Sie haben es verdient. Spenden mit dem Kennwort „Neubau“ an: Commerzbank ,  IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01,  BIC : DRESDEFF310 oder  PayPal: verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de  ...

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Haustiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung

Posted by on Okt 27, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Haustiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung

Alle Jahre wieder irritiert die Zeitumstellung (am kommenden Sonntag 31. Oktober 2021) nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Besonders Autofahrer sollten in den Morgenstunden vorsichtiger sein, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Da die Uhren in der Nacht um eine Stunde zurückgedreht werden, fällt der Berufsverkehr jetzt oft in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel. Die meisten Haustiere reagieren relaxt auf die einstündige Zeitverschiebung. Bei Freigängerkatzen sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Katzen schätzen aber gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere und deshalb kann ihr Rhythmus durch die Zeitumstellung schnell ein wenig durcheinander geraten. Gibt es nach der Zeitumstellung plötzlich eine Stunde Zeitverschiebung, dann reagieren sie manchmal ungehalten. Hunde beispielsweise sind zumeist an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt.  Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie dies über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern.  Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren. Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und langsam abbremsen. Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein....

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Der Kalender 2022 „Ein Herz für alle Felle“ ist da

Posted by on Okt 22, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Der Kalender 2022 „Ein Herz für alle Felle“ ist da

Für Tierfreunde oder vielleicht als Weihnachtsgeschenk: Der Kalender 2022 „Ein Herz für alle Felle“ ist gedruckt und steht zur Verfügung. Er wurde wieder von der Hunde-Fotografin Sabine Kaiser fotografiert und erstellt. Es ist nun schon der vierte Kalender, den Frau Kaiser als Dankeschön für „Ihre“ Josie aus der Tierherberge  – die beste Hündin der Welt – für die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort erstellt. Trotzdem unterscheidet er sich von den bisherigen Kalendern. Er besteht diesmal zur einen Hälfte aus aktuellen Tierheimhunden und zur anderen Hälfte aus ehemaligen Bewohnern der Tierherberge. Und auf dem Titel Yumi, die kleine Hündin, die ohne vollständige Pfoten gefunden wurde.   Ein Kalender (Größe DIN A3) kostet 10 €. Mit dem Kauf dieses Kalenders gehen die kompletten 10,00 € (und damit 100 % vom Erlös) an die Tierherberge. Dies ist nur möglich durch die Unterstützung von Sponsoren. Durch diese konnten die Druckkosten vollständig gedeckt und finanziert werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren, die auf dem Kalender erwähnt werden.   Der Kalender ist ab sofort erhältlich bei: 1.) Tierherberge Kamp-Lintfort – BdT e.V. (Kann auch telefonisch  bei Übernahme der       Versandkosten bestellt werden) 2.) Hüpi’s in Neukirchen-Vluyn 3.) Barbara Buchhandlung Moers 4.) bei Sabine Kaiser im Studio   Was alle Hunde gemeinsam haben ist, dass sie wegen unterschiedlicher Ereignisse in ihrem vorherigen Leben als schwierig eingestuft wurden. Mit diesem Kalender möchte das BDT-Team darauf aufmerksam machen, dass jeder Hund eine 2. Chance verdient hat und dass es sich lohnt, die Zeit zu investieren, die diese besonderen Hunde brauchen. Auf den sechs Studio-Bildern sind ehemalige Bewohner der Tierherberge abgelichtet, die sich schon so gut entwickelt haben, dass sie Frau Kaiser gemeinsam mit ihren neuen Besitzern in ihrem Fotostudio besuchen konnten. Die sechs Outdoor Shootings hat sie mit aktuellen Schützlingen gemacht, die in dem „kleinen“ Studioraum und der geringen Distanz zur Kamera noch nicht abgelichtet werden können. Um auch sie bald ins rechte (Studio)-Licht rücken zu können, suchen wir engagierte Paten/Spaziergänger oder sogar neue Familien, die Spaß und bestenfalls bereits Erfahrung im Umgang mit schwierigen Hunden haben....

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Hunde sind die idealen Sportpartner

Posted by on Okt 7, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Hunde sind die idealen Sportpartner

Gerade jetzt nach Corona sehnen sich viele Menschen nach sportlichem Ausgleich für die vielen Monate mit eingeschränktem Bewegungsradius. Dabei sind Hunde die idealen Trainingspartner – bei jedem Wetter.  Jetzt bei unserem spätsommerlichen Herbst helfen sie den Menschen die Fitness für die kalte Jahreszeit zu schaffen und wenn es stürmt und regnet halten die vierbeinigen Trainer das menschliche Immunsystem gesund. Wer regelmäßig bei jedem Wetter trainieren geht, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters.   Grundsätzlich ist Sport mit jedem Hund möglich, doch sollte natürlich das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden. Spaziergänge mit leichten Übungen sind schon im Welpenalter empfehlenswert. Richtiges Joggen sollte mit  Hunden aber erst ab einem Alter von ein oder zwei Jahren erfolgen. Auch sollten stark übergewichtige Hunde nicht zu lange Strecken laufen – der Gesamtzustand des vierbeinigen Begleiters sollte also immer beachtet werden. Grundsätzlich sind alle Ausdauersportarten gut für den Sport mit Hund geeignet – ob joggen, Rad fahren oder auch schwimmen. Bei Sport mit Hund werden Mensch und Tier gleichermaßen trainiert.   Wie stark der Gesundheitseffekt für den Menschen ist, haben Forscher der University of East Anglia nun ermittelt. Eines ihrer Ergebnisse: Selbst bei schlechtestem Wetter waren die Hundebesitzer durchschnittlich  aktiver als die Nicht-Hundebesitzer an den schönsten Tagen. Im Durchschnitt  bewegten sich die Hundebesitzer täglich 30 Minuten mehr als die hundelosen Teilnehmer der Studie. „Wir waren erstaunt, dass die Menschen, die mit Hunden spazieren gegangen sind, an den dunkelsten und verregneten Tagen im Durchschnitt länger körperlich aktiv waren und weniger Zeit mit Herumsitzen verbrachten als die Menschen ohne Hunde an den wärmsten und sonnigsten Tagen“, sagt Projektleiter Andy Jones.   Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Gassi gehen würde, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen wie der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort melden. Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs...

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Tierschutzkalender sucht Unterstützung

Posted by on Sep 19, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Tierschutzkalender sucht Unterstützung

Auch in diesem Jahr möchten wir einen Tierschutzkalender mit aktuellen und ehemaligen Bewohnern der  BDT-Tierherberge für das Jahr 2022 vorbereiten. Unter dem Thema „schwierige Felle“ stellen sich sechs schwer vermittelbare Hunde vor, die ein neues Zuhause gefunden haben und sechs ebensolche, die noch auf der Suche sind. Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, brauchen wir aber noch weitere Sponsoren, die durch ihre Unterstützung den Druck des Kalenders erst möglich machen. Das Logo der Firma oder euer Name würde dann natürlich auf der Rückseite des Kalenders abgedruckt.   Wir würden uns wahnsinnig über weitere Sponsoren freuen, damit wir auch für das Jahr 2022 einen tollen Hundekalender mit der lieben Sabine Kaiser Hundefotografie erstellen können.   Wer den Kalenderdruck mit einem einmaligen Sponsoring Beitrag von 75 Euro unterstützen möchte, schickt unseren Pflegern bitte eine Email an : team@tierherberge-kamp-lintfort.de . Stichwort Kalender,   Konto: Commerzbank , IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01, BIC : DRESDEFF310 . PayPal:...

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Mit tierischer Hilfe gegen den Müll

Posted by on Sep 5, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Mit tierischer Hilfe gegen den Müll

Wir sagen dem Müll auf den Straßen rund ums Tierheim den Kampf an. Da das BDT-Team sowieso fast täglich mit den Hunden in der Umgebung spazieren geht, dachten wir, könnten wir dabei doch noch etwas Gutes tun. Denn gerade in den vergangenen Monaten  ist aufgefallen, dass sich an den Wiesenstreifen und in den Gebüschen sehr viel Müll „angesammelt“ hat. Besonders auffällig dabei, die vielen Mund-Nasenschutz-Masken, welche hier überall rumfliegen. Also haben wir, ausgerüstet mit Säcken, Wagen und Müllgreifern, die erste Tour gestartet  und binnen kürzester Zeit mehrere Säcke voll zusammen gesammelt. Ganz nebenbei kann man auch wunderbar ein paar Gehorsamsübungen mit den Hunden machen. Da die Aktion so „erfolgreich“ war, haben wir uns vorgenommen das nun regelmäßig  zu wiederholen. Wann genau, werden wir noch mitteilen und würden uns freuen, wenn vielleicht Jemand Lust hätte, sich daran zu beteiligen und uns beim Müll sammeln zu unterstützen . Über dieses Ergebnis staunt sogar unser Oskar . Vom Tierheim nur rund  300 Fussweg auf einer Straßenseite – das Ergebnis. Und noch einen zweiten Sack zu einem Drittel...

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Es schnurrt am internationalen Katzentag

Posted by on Aug 7, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Es schnurrt am internationalen Katzentag

Es schnurrt gewaltig in deutschen Wohnzimmern:  Am Sonntag (8. August) ist internationaler Tag der Katze und nach Schätzungen „regieren“ mehr als 15 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Das Anliegen des Katzentages  ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen.  Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Das Besondere dabei: Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier und das macht die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig.  Eine Extra-Streicheleinheit und ein spezielles Leckerli haben sich die Samtpfoten allein schon deshalb verdient.   Dieser Tag sollte uns aber auch  an die oft vergessenen Katzen im Schatten –  die ausgesetzten und freilebenden Katzen –  deren Schicksal oft ein täglicher Überlebenskampf ist, erinnern. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“ – deshalb sollte jeder Katzenhalter seine Samtpfote kastrieren lassen – das ist wahre Tierliebe.   Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt auch ein großes Problem da. Eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist der einzige langfristige Ausweg. Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Essen –  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.   Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, durch die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch nicht. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele...

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Hilfslieferung für Tiere als Flutopfer

Posted by on Jul 19, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Hilfslieferung für Tiere als Flutopfer

Die Flutkatastrophe hat nicht nur Menschen, sondern auch viele Tiere als Opfer  zurückgelassen. Um die erste Not zu beseitigen, hat der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.  einen Transporter mit Tierfutter sowie anderen Hilfsgütern für Vierbeiner – etwa Transportboxen – auf den Weg in das Katastrophengebiet geschickt. Die tierischen Hilfsgüter werden zentral bei der Spedition Klümpen in Straelen gesammelt und zu einem großen Hilfstransport zusammengefasst (Foto), damit nicht zu viele kleine Hilfstransporte dort ungeplant eintreffen. Die Hilfsgüter sollen vor Ort koordiniert an bedürftige Tierhalter weitergeleitet werden.  Bei Bedarf könnten zudem heimatlos gewordene Tiere auch in der Tierherberge Kamp-Lintfort oder auf dem Gnadenhof in Weeze untergebracht werden. Insgesamt vier Paletten Katzenfutter, große Mengen Hundefutter, Leinen Halsbänder, Transportboxen, Decken und andere Tierutensilien (Foto) wurden für den Transport in aller Eile...

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Tierherberge Kamp-Lintfort öffnet wieder

Posted by on Jul 14, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Tierherberge Kamp-Lintfort öffnet wieder

Endlich ist es so weit: Mehr als ein Jahr lang  waren die Tore der Tierherberge Kamp-Lintfort wegen der Corona-Krise geschlossen oder nur mit Einschränkungen passierbar. Ab sofort (Donnerstag, 15. Juli 2021) wird das Tierheim wieder im Normalbetrieb geöffnet – natürlich unter Einhaltung aller noch geltenden Hygienemaßnahmen. Damit sind ab sofort Spaziergänge mit den Hunden und Besuche beispielsweise zum Kuscheln mit den Katzen wieder möglich. Für alle Tiervermittlungen sollte vorab ein Termin, der selbstverständlich jeder  Zeit möglich ist, vereinbart werden. Telefonisch erreichbar ist die BDT-Tierherberge wie gewohnt täglich von 8 – 18 Uhr unter 02842 -9283213. Sollte Interesse an der Vermittlung eines Hundes bestehen, sollte der  Fragebogen zur Übernahme eines Hundes vollständig ausgefüllt und gemailt werden. Dieser ist auf der Startseite der Homepage zu finden ( www.tierherberge-kamp-lintfort.de ). Das Coronavirus hatte viele Tierheime in Deutschland hart getroffen. So auch die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort. Zum Schutz der Mitarbeiter, die die Versorgung der Tiere sicherstellen, wurden die Tore der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort im  März 2020  geschlossen. Mit der Besuchersperre sollten die Tierpflegerinnen und -pfleger vor einer nicht auszuschließenden Ansteckung mit dem Virus durch Besucher oder Besuchergruppen geschützt werden. Sollte auch nur ein Mitarbeiter erkranken, müssten auch die Kolleginnen in Quarantäne. Dann wäre die Versorgung der zahlreichen Tiere nicht mehr gewährleistet gewesen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag : 10 – 12 Uhr Donnerstag : 14 – 17 Uhr Samstag & Sonntag : 14 – 17 Uhr...

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Tipps für Ferien mit Hund in Zeiten von Corona

Posted by on Jul 1, 2021 in Blog | Kommentare deaktiviert für Tipps für Ferien mit Hund in Zeiten von Corona

Deutschland packt die Koffer: Sinkende Corona-Erkrankungen und mehr Impfungen lösen ein großes Bedürfnis nach Reisen aus. Viele Familien wollen dabei auch auf ihre Haustiere, besonders Hunde, als Reisebegleiter nicht verzichten. Auch wenn viele Hundehalter in diesem Corona-Jahr Urlaub im eigenen Land verbringen wollen, sollten sie mögliche Fallstricke schon von vorne herein umschiffen.   Auch bei der in diesem Jahr besonders beliebten Buchung von Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Campingplätzen und Wohnmobilen sollten Vorsicht und Umsicht vorherrschen. Nicht alle Vermieter tolerieren Haustiere und so mancher Urlaubstraum könnte im letzten Moment platzen. Besonders beliebt bei Urlaubern mit Hund ist das eigene Land. Und immerhin wollen viele der Deutschen im Urlaub nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Wer dabei eine Ferienwohnungen, ein Ferienhaus, ein Hotel oder einen Campingplatz reserviert, sollte  vorher nachfragen, ob Haustiere erlaubt sind. Urlauber, die sich nicht ausdrücklich nach einer Erlaubnis für ein Haustier erkundigt haben,  haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie das Feriendomizil wegen ihre Haustiere nicht nutzen können. Wer ein Wohnmobil mieten möchte kann auf spezielle Plattformen mit Campern für Haustiere zurückgreifen. Es sollte jedoch daran gedacht werden, dass Haustiere nicht auf allen Stellplätzen willkommen sind. Bei Flugreisen  müssen Haustiere rechtzeitig angemeldet werden und auch beim Reisen im Auto sind in einigen Ländern spezielle Vorschriften zu beachten. Die Kennzeichnung der Tiere mit einem Chip und das Mitführen des europaweit einheitlichen Tierausweises sind  immer notwendig. Die  Informationen im Internet – etwa über Einreiseverbote bestimmter Hunderassen in einzelnen EU-Staaten – wurden in den vergangenen Jahren verbessert. Auch sollte man sich über die eventuelle Leinen- oder Maulkorbpflicht in einigen EU-Ländern informieren.  Bei der Ferienplanung sollten sich Tierhalter deshalb langfristig vor Ferienbeginn in ihrem Zielland informieren. Bei der Anreise mit dem  Auto sollten auch die Verkehrs- und Sicherungsvorschriften im Vorfeld beachtet werden. Beispielsweise in Italien gilt eine Gurtpflicht für Hunde. Für Katzen gilt, dass sie am besten in einem Transportkäfig untergebracht werden. Der sollte aber nicht frei stehen, sondern so transportiert werden, dass er auch bei Bremsmanövern an seinem Platz bleibt. Für den sicheren Transport von Hunden gibt es grundsätzlich drei Schutzmöglichkeiten: die Hundebox, den Sicherheitsgurt und das Hundegitter. Welches die beste Lösung ist, hängt von Automodell, Geldbeutel und persönlichen Vorlieben ab. Für kleine Hunde sind zudem Autositze im Handel. Diese dienen aber nur dazu, den Hund im Auto gut unterzubringen und haben keine Sicherungsfunktion. Bei Reisen ins südeuropäische Ausland sollte zudem beachtet werden, dass in den meisten Mittelmeerländern Hunde am Strand nur in ausgewiesenen – und meist abseits gelegenen – Abschnitten erlaubt sind. Auch in den meisten Restaurants sind Hunde nur im Außenbereich...

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