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Unwetter-Chaos ist Horror für Haustiere

Die gegenwärtige Wetterlage mit unzähligen Unwettern und heftigen Gewittern sind ein Albtraum für viele Hunde und Katzen. Prasselnder Regen, orkanartige Stürme, krachender Donner und grelle Blitze – heftige Gewitter gehen manchen Katzen und Hunden nicht nur an die Nerven, sie machen ihnen auch richtig Angst. Davor schützen können Tierhalter ihre Lieblinge zwar nicht, aber sie können die furchterregende Zeit durchaus etwas erträglicher machen. Besonders für Hundehalter ist es wichtig ruhig und gelassen zu bleiben. Auf Streicheln und offensichtliches Beruhigen sollte – auch wenn es schwer fällt – verzichtet werden. Dies bestärkt nur die Angst. Am besten ist es bei ängstlichen Hunden Ruhe zu verbreiten und das Gewitter einfach zu ignorieren. Verspielte Tiere können mit Spielen oder Leckerlis abgelenkt werden. Fröhlichkeit überträgt sich schnell auf den Hund. Bei hochsensiblen Tieren kann unter Umständen auch ein Desensibilisierungstraining helfen. Das Tier wird dabei Schritt für Schritt an die ungewohnten Geräusche – beispielsweise Donnergrollen – gewöhnt. Nur in Extremfällen sollte nach Rücksprache mit einem Tierarzt zu beruhigenden Medikamenten für den Hund gegriffen werden. Vorsicht ist auch bei Spaziergängen geboten. Manche Hunde reagieren schreckhaft und flüchten kopflos. Deshalb sollten Spaziergänge vermieden werden, wenn Gewitter heranziehen. Katzen reagieren bei Gewitter oft instinktiv: „Achtung Lebensgefahr! Versteck Dich!“, Deshalb sollten Katzenhalter ihre Tiere unbedingt in Ruhe lassen, wenn sie sich unter dem Wohnzimmermöbeln oder dem Bett verkriechen. Am besten ist es, wenn die Menschen beim Gewitter ruhig und gelassen bleiben. Beruhigendes Streicheln und Zusprechen sind dagegen eher falsch, denn das signalisiert den Tieren zusätzlich, dass etwas nicht in Ordnung ist. Kündigt sich ein Gewitter an, können Katzenhalter einige Vorbereitungen treffen, um das Tier zu beruhigen: Fenster und Türen sollten geschlossen und Gardinen zugezogen werden. So bleiben das grelle Licht der Blitze und der krachende Donner draußen. Vielleicht gibt es auch ein besonders gemütliches und ruhiges Zimmer im Haus. Dann kann die Katze während des Unwetters dort untergebracht werden. Auch oft fensterlose Toiletten oder Badezimmer sind ein gutes „Gewitter-Versteck“. Katzen haben glücklicherweise ein kurzes Gedächtnis, was solche Erlebnisse angeht: Ist der Donner-Spuk vorbei, kommen sie bald aus ihren Verstecken hervor. Dann lassen sie sich von Herrchen und Frauchen wieder gern mit Streicheleinheiten verwöhnen....

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Ferien mit Hund brauchen Planung

Die schönsten Wochen des Jahres stehen kurz bevor und wer dabei auf seinen Hund nicht verzichten möchte, sollte frühzeitig planen. Parasiten stellen das größte Risiko für Hunde im Urlaub dar, da die „Urlaubshunde“ im Gegensatz zu den einheimischen Hunden in den Mittelmeerländern nicht immun sind. Gegen viele der winzigen Blutsauger kann man den vierbeinigen Liebling inzwischen impfen lassen. Als Vorbeugung für die gefährlichste Erkrankung – Leishmaniose – gibt es inzwischen auch eine Impfung an die frühzeitig gedacht werden muss. Hier ein Überblick die wichtigsten und gefährlichsten Erkrankungen für Hunde: Leishmaniose (in erster Linie rund ums Mittelmeer). Übertragung durch winzig kleine Fliegen. Nur ein Insektenspray, das Fliegen und Mücken abwehrt oder eine Impfung können hilfreich sein. Babesiose (in erster Linie in den Mittelmeerländer, Ungarn, Süd- und Westschweiz und den tropischen Ländern). Übertragung durch Zecken. Eine Impfung ist im Vorfeld möglich; außerdem helfen regelmäßig aufgetragene Sprays oder Medikamente gegen Zecken. Filariose (Mittelmeerländer und besonders Spanien): Übertragung in erster Linie durch blutsaugende Insekten. Ein Insektenspray kann vorbeugen. In Europa (beispielsweise Südfrankreich, Italien, Griechenland und Spanien) existiert entlang der Mittelmeerküsten eine Art Parasiten, die scheinbar nur für Hunde lebensgefährlich ist. Die Vielfalt der möglichen Symptome macht das Erkennen einer Leishmaniose kompliziert. Als erstes Anzeichen wird das Ausfransen der Ohren beschrieben (wie von Fliegen angeknabberte Ohrränder). Es folgen Blutarmut, Lahmheit, zum Schluss Nierenversagen, die häufigste Todesursache der erkrankten Vierbeiner. Hunde können den Erreger jahrelang in sich tragen und lange oder auch nie erkranken. Nach spanischen Schätzungen sind in Europa etwa 2,5 Millionen Hunde erkrankt. Leishmaniose gilt als behandelbar, aber kaum heilbar. Die neue Impfung kann bereits ab dem sechsten Monat des Hundes erfolgen. Es sind insgesamt drei Impfungen notwendig und eine jährliche Auffrischung ist empfehlenswert. Ältere Hunde sollten vor der Impfung auf Leishmaniose getestet werden, da der Impfstoff nicht für erkrankte Tiere geeignet ist. Da die gesamte Impfung mehrere Wochen dauert ist rechtzeitig vor Urlaubsantritt damit zu beginnen. Deshalb sollte bereits jetzt ein Tierarzt kontaktiert werden. Es handelt sich um eine aktive Immunisierung – das körpereigene Abwehrsystem soll durch den Kontakt mit dem Impfstoff lernen, im Notfall den „Feind“, also die Leishmanien, schnell zu erkennen und zu bekämpfen. Die Impfung wird von den Tieren nach den vorliegenden Testergebnissen gut vertragen, Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen der bekannten Schutzimpfungen und im Prinzip unerheblich. Der Impfstoff wurde zwei Jahre versuchsweise getestet....

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Mähroboter sind eine Gefahr für Haus- und Wildtiere...

Sie sind der Hobbygärtner Traum, aber gleichzeitig ein Albtraum für Haus – und Wildtiere: Mähroboter. Immer mehr Hobbygärtner setzen die so praktisch klingenden Geräte ein, doch verkennen sie oft die Gefahr, die von den Geräten ausgeht.  Nicht nur Kleinkinder, sondern auch Hunde und Katzen sowie viele Wildtiere wie beispielsweise Igel werden sehr schnell Opfer der Geräte. Und es werden immer mehr Geräte: Mähroboter sind die größten Umsatzbringer für Hersteller von Gartengeräten. Besonders Billigprodukte aus Asien können gefährlich werden....

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Manche Pflanzen sind für Haustiere ein Risiko...

Feiertage und sonnige Zeiten im Frühjahr sind für Hobbygärtner das Startzeichen für die Gartenplanung und den Sommer. Schon bei der Gestaltung des Gartens sollte auf die Bedürfnisse von Haus- und Wildtieren Rücksicht genommen werden. Viele der besonders beliebten Garten- und Hauspflanzen, aber auch einige Wildpflanzen, stellen für Hunde und Katzen ein großes Vergiftungsrisiko dar. Auch auf Wildtiere wie etwa Igel und Frösche sollte Rücksicht genommen werden. Als besonders risikoreich für Haustiere gelten beispielsweise Oleander-Sträucher. Das Gift der Pflanzen...

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Mini-Jetlag bei Haustieren nach Zeitumstellung...

Trotz aller Diskussionen ist es am Sonntag wieder so weit: Wenn in der Nacht zum Sonntag (31. März 2019) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Besonders  Autofahrer sollten in den Morgenstunden vorsichtiger sein, da Wildtiere und streunende Katzen „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag. Die größte Gefahr droht jedoch...

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Dringender Appell: Tiere sind keine Jecken...

Karneval ist ein menschlicher Spaß – bei dem Tiere nichts zu suchen haben. Das gilt sowohl für Pferde bei den Umzügen als auch für Hunde als närrische Begleiter. Schon am ersten Tag der närrischen Tage wurde ein kleiner Hund von einem Betrunkenen lebensgefährlich verletzt und der Pferdekutschen-Unfall beim Kölner Rosenmontagszug mit mehreren Verletzten im vergangenen Jahr ist ein deutlicher Beweis dafür, dass Pferde bei Straßenumzügen ein unkalkulierbares Risiko sind. Umzüge und Straßenkarneval sind Stress für die Tiere und...

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Zecken bedrohen schon jetzt unsere Haustiere...

Der so angenehme Vorfrühling in diesen Tagen lockt nicht nur uns Menschen ins Grüne – auch die ersten Zecken erwachen und sind hungrig auf Blut. Zecken lauern im Unterholz, in Büschen oder in hohem Gras. Die Blutsauger werden schon bei niedrigen Plusgraden, also sieben bis zehn Grad Celsius, aktiv – und genau diese Temperaturen erreichen wir in den nächsten Tagen. Die kleinen Blutsauger werden mit steigenden Temperaturen immer aktiver. Nach einem langen Winter sind sie ausgehungert und machen...

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Grippewelle bedroht auch unsere Haustiere...

Die erste große Grippewelle hat Deutschland erfasst und es wird noch schlimmer werden. Gefährdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere. Den Start für die aktuelle Grippewelle 2019 terminiert die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert-Koch-Institut auf die zweite Kalenderwoche. Bislang gibt es 6334 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle, 20 Menschen mit einer Grippeinfektion sind verstorben. Die Grippe- und Erkältungswelle geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei. Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze –...

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So kommen Hund, Katze & Co durch den Chaos-Winter...

Der Chaos-Winter hat Deutschland im Griff: Schneemassen im Süden und Osten sowie Sturm, Kälte und Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschland. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Ausgedehnte Spaziergänge beispielsweise sollten mit Hunden in der Kälte und im eisigen Schnee abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme. „Winterkleidung“ wie Mäntel...

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Zum Jahresende stehen die stressigsten Tage für Haus- und Wildtiere bevor...

Die lauteste und bunteste Nacht des Jahres steht bevor und für unsere Haustiere und viele Wildtiere damit die stressigste Zeit: Silvester. Alle Menschen sollten deshalb jetzt Rücksicht auf unsere Haus- und Wildtiere nehmen. Besonders Eltern sollten an ihren Nachwuchs appellieren, bei der Knallerei vorsichtig und rücksichtsvoll zu sein. In vielen Städten und Gemeinden gelten in diesem Jahr erstmals Böller-Verbote in den Innenstädten oder begrenzten Gebieten wie beispielsweise die Innenstadt von Hannover. Die Verbote wurden zwar wegen der Gefahr...