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2021 droht ein Zeckenjahr zu werden

Die diesjährige Zeckensaison könnte nach Meinung von Experten in diesem Jahr noch stärker ausfallen als die im Rekordjahr 2020. Denn schon seit Februar und März zeigt sich eine überraschend hohe Aktivität unter den Zecken. Zusätzlich gibt es ein weiteres Problem: die Corona-Pandemie. Die gefährlichen Krabbler breiten sich  explosionsartig aus. Besonders zwei relativ neue Zeckenarten werden zum rasant wachsenden Risiko für Mensch und Tier. Wegen Corona sind Freizeitangebote oft eingeschränkt, zudem ist die Ansteckungsgefahr  im Freien viel geringerer als in Innenräumen. Menschen und ihre Haustiere halten sich daher häufiger im Freien auf. Dies spielte bereits in der vergangenen Zeckensaison eine Rolle. Die sogenannte Hyalomma-Zecke ist eigentlich in Südeuropa, Nord-Afrika und im Nahen Osten beheimatet. Inzwischen fühlt sie sich aber auch in Deutschland sehr wohl und breitet sich aus. Wie alle Zecken wartet sie  in der Natur auf andere Tiere, um deren Blut abzusaugen. Neben Rindern, Hunden und Vögeln befällt sie leider auch Menschen. Besonders gefährlich sind die Krankheiten, die eine Hyalomma-Zecke auf ihren Wirt übertragen kann. Auffällig ist die Größe der Zeckenart, die bis zu zwei Zentimeter groß werden können. Die Braune Hundezecke war ebenfalls beispielsweise  früher  nur aus Südeuropa bekannt. In den vergangenen Jahren wurde diese Hundezecke auch nach Deutschland eingeschleppt (beispielsweise  durch Hunde nach einer Südeuropareise). Sie überträgt die Erreger der sogenannten Hundemalaria oder Babesiose. Diese winzigen Parasiten zerstören die roten Blutkörperchen. Bislang konnten Forscher bei der Braunen Hundezecke, die hauptsächlich Hunde befällt, keine Borreliose- und Frühsommer-Meningoenzephalitis-Erreger nachweisen. Stattdessen kann die fremde Art aber die Babesiose  übertragen, die für den Vierbeiner sogar tödlich enden kann. In Europa ist nach wie vor die Schildzecke, auch „Gemeiner Holzbock“ genannt, die häufigste vorkommende Zeckenart. Zecken wurden zum gefährlichsten Tier Europas gewählt. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist beim Menschen die bekannteste durch Zecken übertragene Viruserkrankung. Sie wird durch Viren verursacht, die beim Stich durch infizierte Zecken übertragen werden und das Gehirn befallen können. Für Tiere stehen verschiedene Tierarzneimittel mit lang anhaltender Wirkung zur Abwehr von Zecken zur Verfügung. Der Tierarzt kann dabei beraten.  Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen allerdings bei Katzen nicht angewendet werden.  Die bei Hunden gut verträgliche Substanz ist für Katzen lebensgefährlich, da sie den Stoff wegen eines Enzymmangels nicht abbauen können. In der Gebrauchsinformation permethrinhaltiger Floh- und Zeckenmittel wird auf diese Unverträglichkeit des Arzneimittels für Katzen...

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Mini-Jetlag bei Haustieren nach Zeitumstellung

Trotz aller Diskussionen ist es am Sonntag wieder so weit: Wenn in der Nacht zum  Sonntag (28. März 2021) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Trotz des wegen Corona zu erwartenden geringeren Verkehrsaufkommens sollten  Autofahrer  in den Morgenstunden besonders vorsichtig sein, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag. Die größte Gefahr droht jedoch Wildtieren und streunenden Katzen. Wegen der Umstellung sind in den frühen Morgenstunden auch in den Zeiten der Pandemie mehr Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern.  Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Auch streunende Katzen sind während der Dämmerung vermehrt unterwegs. Hundehalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt.  Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren. Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls...

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So kommen Hund, Katze & Co durch den Extrem-Winter...

Der Extrem-Winter hat große Teile Deutschlands in den nächsten Tagen im Griff: Schneemassen im Norden und Osten sowie Hochwasser, Kälte und Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschland. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Hier einige Tipps für Hunde, Katzen & Co : Ausgedehnte  Spaziergänge  beispielsweise sollten mit Hunden  in der Kälte und im  eisigen Schnee  abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Wenn ein...

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen friedliche und entspannte Feiertage Fröhliche Weihnachten Das gesamte...

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Corona bei Haustieren: Kein Grund zur Panik...

Kein Grund zur Panik: Einige Zeitungen berichten in diesen Tagen, dass in Deutschland erstmals seit der Einführung der bundesweiten Meldepflicht für an Corona erkrankte Haustiere den Behörden zwei infizierte Vierbeiner gemeldet wurden. Bei einem Hund aus München und einer Katze aus Frankfurt am Main wurden Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eigentlich nicht wirklich etwas Neues und Sensationelles: Weltweit sind bisher rund 70 bestätigte Fälle bei Haustieren bekannt. Zwei Drittel davon sind Katzen, ein Drittel Hunde. Dass das Virus...

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Wildtierverbot light in Zirkussen

Ein Wildtierverbot light für Wanderzirkusse hat Bundesministerin Julia Klöckner vorgestellt. Während Tierschutzorganisationen wie der BDT für ein sofortiges Verbot von Wildtieren in der Manege plädieren, sieht die Verordnung nur Einschränkungen ohne genaue Terminsetzung vor. Immerhin bestätigt Agrarministerin Julia Klöckner:  „Wildtie­re haben in der Manege nichts verloren“. Die Bundesregierung will es Wanderzirkussen demnach verbieten, Gi­raf­fen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Affen und Großbären neu anzuschaffen. Da es keine Übergangsfrist für die Abgabe der Tiere in der Verordnung gibt, ist davon auszugehen,...

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Tierherberge in Kamp-Lintfort wegen steigender Corona-Zahlen geschlossen...

Die aktuell stark steigenden Corona-Ansteckungen haben nun auch erste Auswirkungen auf Tierheime in Deutschland: Als reine Vorsichtsmaßnahme wurde die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort vorübergehend geschlossen. Die Maßnahme wurde  zum Schutz der Mitarbeiter und um die Pflege der Schützlinge sowie die Fundtierbetreuung weiter wie gewohnt gewährleisten zu können ergriffen. Die Schließung gilt ab Montag und zunächst auf unbestimmte Zeit.   Mit der Besuchersperre  sollen die Tierpflegerinnen und -pfleger vor einer nicht auszuschließenden Ansteckung mit dem Virus durch Besucher oder Besuchergruppen geschützt...

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Ein naturbelassener Garten bietet Tieren Lebensraum...

Die letzten warmen Sonnenstrahlen im Oktober geben die Gelegenheit für  die abschließenden  Wintervorbereitungen in vielen Gärten. Viele Hobbygärtner, aber auch Profis, nutzen die schönen Herbsttage zum Einwintern des heimischen Gartens. Alles soll winterfest und sauber gemacht werden  – dabei wäre ein unaufgeräumter Garten  der bessere Natur- und Tierschutz. Wer ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst den Garten ruhig der Natur überlassen. Zu viel Ordnung schadet nur. „Faulheit“ bei der Gartenarbeit ist besonders im Herbst  aktiver Tierschutz....

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Update: Hündin ohne Pfoten wohlauf

Die kleine ausgesetzte Shiba Inu Hündin ohne Pfoten  in der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort genießt jetzt nach den ersten großen tierärztlichen Untersuchungen die Ruhe in ihrem Körbchen. Ausgesetzt wurde sie in der Nacht zum Montag in einer Transportbox in Moers. Die Untersuchungen und die Röntgen-Bilder konnten nicht eindeutig klären, warum die kleine Hundedame keine Pfoten, sondern nur vier unterschiedlich lange Beinstümpfe hat.  Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass sie erst nachträglich die Pfoten verloren hat. Aufschluss darüber könnte jedoch nur...

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Erbarmungslos: Hund ohne Pfoten ausgesetzt...

Der traurige Blick ist herzzerreißend: In Moers wurde am Montag eine junge Hündin ohne Pfoten ausgesetzt. Versorgt wird die kleine Hündin in der für Fundtiere in der Region zuständigen BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort. Zunächst kümmert sich ein Tierarzt um die Hündin. Nach ersten Untersuchungen konnte noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit festgestellt werden, wodurch die Hündin die Pfoten verloren hat. Dies werden weitere Untersuchungen zeigen. Sicher ist, dass die Hündin Prothesen oder andere Gehhilfen für ihre vier Pfoten brauchen wird....