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Bärentatze mit Krallen im Reisegepäck

Fernreisen sind der Renner wenn bei uns Schmuddelwetter und Kälte vorherrschen. Unbedarfte, aber auch skrupellose Reisende versuchen immer wieder, Souvenirs von exotischen Tieren zu schmuggeln. Aber Achtung: Wer verbotene Souvenirs aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten mitbringt, kann kräftig zur Kasse gebeten werden. Tag für Tag fischen Zollbeamte an deutschen Flughäfen verbotene Souvenirs in den perversesten Formen aus deutschen Urlauberkoffern. Allein an drei Tagen in diesem Januar zog der Frankfurter Zoll sieben verschiedene Artikel, die dem Artenschutz unterliegen, aus dem Verkehr. Darunter auch ein 62-jähriger Reisender aus Russland. Bei seiner Einreise nach Deutschland am Frankfurter Flughafen hatte er ein geschmackloses Andenken im Gepäck: Eine Bärentatze samt Krallen. Diese stammt von einem artengeschützen Braunbären und natürlich ist die Einfuhr verboten. Was in Bangkok oder auf Bali offen angeboten wird, kann trotzdem unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen. In Asien und Afrika werden beispielsweise besonders Geldbörsen, Taschen und Gürtel aus Krokodil-, Schlangen- oder Echsenleder auf Märkten und in Geschäften verkauft. Das Washingtoner Artenschutzabkommen ‚CITES‘ schützt mehr als 3.000 Tier- und 30.000 Pflanzenarten, die in ihrem Bestand gefährdet oder von der Ausrottung bedroht sind. Wer geschützte Pflanzen und Tiere – ob lebend oder tot – schmuggelt, muss mit einem hohen Bußgeld oder einer Geldstrafe rechnen, sogar Gefängnis könnte drohen. Die Ausrede, man habe nicht gewusst, dass genau das eigene Mitbringsel eine geschützte Art ist, hilft nicht aus der Souvenir-Falle: Unwissenheit schützt auch in diesem Fall nicht vor Strafe. In Afrika oder Asien sind Taschen aus Schlangen-Leder oder Kroko-Leder sowie Elfenbein auf jedem Markt zu finden. Deshalb gilt: Hände weg von Muscheln, Schneckengehäusen, Korallen, Elfenbein, Schildpatt, Fellen, Häuten, Schnitzereien aus Tropenholz und Gürtelschnallen aus Leguan-Leder usw. Diese Souvenirs werden beim Zoll beschlagnahmt und können zu Strafverfahren führen. Viele der Produkte wurden aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten hergestellt. So entdeckten Zollbeamte Im Januar bei einem Reisenden aus Afrika im Handgepäck einen verzierten Elefantenstoßzahn. Ein 29-jähriger Mann transportiert eine tote Steinkoralle aus Südkorea in seinem Gepäck – und das mit fast einem Kilogramm Gewicht. Bedenkenlos mitgenommen werden können Produkte aus Glas, Steinen, Kokosnuss-Schalen, Ton- und Korbwaren sowie Blech, Draht und ähnlichen Materialien. Bei Holz sollte man auf das FSC-Gütesiegel für Holz aus fairer Wirtschaft achten. Keine Probleme gibt es bei Töpferwaren, Stoffen aus Pflanzenfasern und Seide sowie anderen Textilien und traditionellen Handwerksprodukten aus den genannten Produkten. Die Zahl der illegalen Einfuhren ist...

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Fluchtpunkt Flughafen-Hotel für von Feuerwerk gestresste Vierbeiner...

Die lauteste und bunteste Nacht des Jahres steht bevor und für Haustiere und viele Wildtiere damit die stressigste Zeit: Silvester. Eine Möglichkeit dem Stress zu entkommen sind Flughafen-Hotels als Fluchtpunkt. Für Herrchen und Frauchen, die das neue Jahr zusammen mit ihrem Vierbeiner ganz entspannt willkommen heißen möchten, bieten einige Flughafen-Hotels besondere Angebote. Zum einen darf rund um Flughäfen kein Feuerwerk gezündet werden, zum anderen sind bei den meisten der Airport-Hotels die Fenster besonders schalldicht verglast – daher herrscht dort absolute Ruhe. Besonders wichtig ist jedoch in diesen Tagen Rücksicht auf die Tiere zu nehmen. Besonders Eltern sollten an ihren Nachwuchs appellieren, bei der Knallerei vorsichtig und rücksichtsvoll zu sein. In vielen Städten und Gemeinden gelten in diesem Jahr Böller-Verbote in den Innenstädten oder begrenzten Gebieten. Die Verbote wurden zwar wegen der Gefahr des Böller-Vandalismus für die Menschen ausgesprochen, sie sind jedoch auch für die Tiere ein Segen. Schon viele Hunde und Katzen sind in den Silvesternächten verloren gegangen, da die Tiere in panischer Angst nach einem für sie lebensrettenden Versteck suchten. Das gleiche durch Angst geprägte Verhalten gilt für die Tiere in Feld und Flur. Der Trend zur Hotel-Flucht an Flughäfen kommt aus Schweden. Dort bietet das Hotel Clarion Arlanda in Stockholm bereits seit 2013 unter dem Servicenamen „zufriedener Hund“ jedes Jahr mehrere Stockwerke für die Vierbeiner. Das Hotel liegt direkt am Flughafen Stockholm und dort herrscht Feuerwerksverbot. Mehr als 300 Hunde und sechs Katzen haben dort im vergangenen Jahr ganz entspannt in das neue Jahr reingefeiert. Auch deutsche Flughafen-Hotels – beispielsweise in Frankfurt – sind bereits im Vorjahr auf den Trend aufgesprungen und bieten spezielle Arrangements an. Hier einige Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können. Am wichtigsten: Am Silvestertag und besonders in der Nacht sollten weder Hunde noch Katzen nach draußen gelassen werden. Auch nicht in vermeintlich sicheren Gartenanlagen. Freigängerkatzen sollten auf jeden Fall bereits im Laufe des Vormittags an Silvester keinen Ausgang mehr erhalten. Katzen, Kleintiere oder Vögel überstehen die laute Nacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden können. Auch Musik in den Räumen kann helfen. Fürsorgliche Tierhalter bleiben in der Silvesternacht bei ihren vierbeinigen Hausgenossen oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Und schon vor der eigentlichen Silvesternacht ist Vorsicht angebracht. Speziell Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in...

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Keine Tiervermittlung in der Weihnachtszeit...

Das Motto vor Weihnachten heißt: Erst denken, dann schenken und dies gilt besonders für Haustiere. Tiere sind keine geeigneten Weihnachtsgeschenke – das hat sich inzwischen zumeist rumgesprochen. Um diesen positiven Trend zu verstärken, verzichtet der BDT in seinen Tierherbergen wieder auf alle Tiervermittlungen zur Festtagszeit. „Wir stoppen die Abgabe am heutigen Donnerstag (19. Dezember) bis ins neue Jahr. Denn wie viele andere möchten auch wir vermeiden, dass Tiere als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen. Das ist für Hunde,...

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Risiken in der Adventszeit für Hund & Katz...

In der  Adventszeit locken sie überall: Süßigkeiten in jeder Form. Bonbons und Schokoweihnachtsmänner können jedoch für Haustiere katastrophale gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar tödlich sein.  Eltern sollten besonders ihren Nachwuchs auf die Risiken aufmerksam machen, da der gerne ein paar Leckerlis an die geliebten Haustiere verteilt. Die beliebte Schokolade enthält oft den für Menschen ungefährlichen Wirkstoff Theobromin, der kleine Tiere aber durchaus töten kann. Zum Glück müssten Hunde die Schokolade allerdings in größeren Mengen fressen....

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Reflektoren schützen Hunde während der dunklen Jahreszeit...

Mit Beginn den Herbstes und nach der Zeitumstellung wird es schon sehr früh dunkel – und die schlechten Sichtverhältnisse oft mit Nebel machen manchmal schon Nachmittagsspaziergänge mit dem Hund gefährlich. Spezielle Hundegeschirre und Leinen mit Reflektoren können Vierbeiner schützen. Sie reflektieren beispielsweise das Licht von Autoscheinwerfern und machen so den Hund leichter sichtbar. In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Unfälle mit Hunden. Besonders wenn sie ohne Leine laufen, sind sie für viele Autofahrer nur schwer und oft...

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Zeitumstellung irritiert auch Tiere

Alle Jahre wieder irritiert die Zeitumstellung (am kommenden Sonntag 27. Oktober 2019) nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Besonders Autofahrer sollten  in den Morgenstunden besonders vorsichtig sein, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Da die Uhren um eine Stunde zurückgedreht werden, fällt der Berufsverkehr jetzt in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel. Die meisten Haustiere...

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Welttierschutztag: Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen überfällig...

Alle Appelle sind bisher ungehört verhallt: Deutschland ist in der Frage der Kastrationspflicht für Katzen noch immer ein Fleckerlteppich. Deshalb zum heutigen Welttierschutztag neuerlich die Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht. Nur durch Kastration kann Tierleid schon im Vorfeld verhindert werden. Gegenwärtig gilt in mehr als 760 Städten und Gemeinden in Deutschland eine regionale Kastrationspflicht, die jedoch nicht ausreicht, um das landesweite Problem in den Griff zu bekommen. Die nordrheinwestfälische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den...

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Erste beschlagnahmte Hunde haben ein neues Zuhause...

Glückliches Ende einer traurigen Geschichte: Die ersten der 136 in der Eifel beschlagnahmten Hunde konnten in ein neues Zuhause umziehen. Einer der Hunde ist Lucy, die in Köln ein neues liebevolles Heim gefunden hat. In der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort wurden 29 der verwahrloste Tiere aufgenommen und zunächst gesund gepflegt und aufgepäppelt. Alle 29 Vierbeiner haben sich dank ärztlicher Versorgung und liebevoller Betreuung zu lebensfrohen Tieren entwickelt und werden vermittelt. Das Veterinäramt in der Eifel hatte die 136 Hunde...

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Haustiere vor Gluthitze schützen

Deutschland erwartet in den nächsten Tagen neue Hitzerekorde im Juni und die Menschen bereiten sich auf die Sahara-Hitze vor. Doch auch unsere Haustiere müssen geschützt werden, denn sie leiden unter der Hitze. Wie für Menschen gilt dabei grundsätzlich: Alle überflüssigen Anstrengungen vermeiden und viel trinken. Der wichtigste Tipp auch für Tiere lautet: Wasser, Wasser, Wasser. Hundehalter sollten in dieser Woche ausgedehnte Spaziergänge mit ihren Lieblingen auf die frühen Morgenstunden und in den Abend verlegen. Auf sportliche Aktivitäten mit...

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Unwetter-Chaos ist Horror für Haustiere...

Die gegenwärtige Wetterlage mit unzähligen Unwettern und heftigen Gewittern sind ein Albtraum für viele Hunde und Katzen. Prasselnder Regen, orkanartige Stürme, krachender Donner und grelle Blitze – heftige Gewitter gehen manchen Katzen und Hunden nicht nur an die Nerven, sie machen ihnen auch richtig Angst. Davor schützen können Tierhalter ihre Lieblinge zwar nicht, aber sie können die furchterregende Zeit durchaus etwas erträglicher machen. Besonders für Hundehalter ist es wichtig ruhig und gelassen zu bleiben. Auf Streicheln und offensichtliches...