Renovierung und Modernisierung der BDT-Tierherberge

Nach jahrelangem Ringen ist es vollbracht: Der BDT darf endlich die Tierherberge in Kamp-Lintfort  umfassend renovieren und modernisieren. Der Bauantrag wurde genehmigt und nun steht dem Abriss eines Teil der alten maroden Anlage und dem Neubau eines Hundehauses und von Quarantänestationen nichts mehr im Wege. Ein Mammutprojekt, denn geplant ist eine Anlage nach modernsten Standards. Der genaue Baubeginn steht noch nicht fest, doch die Planung ist jetzt abgeschlossen und für die Umsetzung wird ein realistischer Zeitrahmen ausgearbeitet. Ein Herzensprojekt für das Team.

2004 konnte der BDT ein ehemaliges Tierheim in Kamp-Lintfort übernehmen und nach ersten Renovierungsarbeiten im Mai 2004 die Tierherberge feierlich eröffnen.  Die erste Phase der Renovierungsarbeiten war zu dem Zeitpunkt abgeschlossen, denn es wurden die Betriebsräume, das vorhandene Hundehaus mit seinen Einzelgehegen und zum Teil auch das ehemalige Katzenhaus auf moderne Gruppenhaltung für Hunde umgerüstet. In der zweiten Phase zog die Verwaltung ein, da dadurch erhebliche Kosten eingespart werden konnten. Die dritte Phase betraf den hinteren Teil des Geländes mit seinen etwa 6.000 Quadratmetern, wo sich noch eine größere ungenutzte Fläche befand. Großzügige Gehege mit Hundehäusern und Auslauf wurden geschaffen.

Im Laufe der Jahre setzten Wasserschäden, feuchte Wände durch alte Baufehler und immer wieder starker Feuchtigkeitsbefall einem Teil der Gebäude zu. Leider weigerte sich die ehemalige Besitzerin Ilona B. den Weg für Renovierungen frei zu machen und blockierte alle Reformpläne. Es folgte ein jahrelanger zermürbender Streit, der erst jetzt glücklich endete. Bürgermeister  Prof. Dr. Cristoph Landscheidt und sein Team in Kamp-Lintfort unterstützten tatkräftig das Projekt und gaben grünes Licht für den Abriss der maroden Gebäudeteile und den Neubau.

Geplant ist nun ein modernes, helles zweistöckiges Gebäude  für die Tiere mit separaten Quarantänestationen  für die Neuankömmlinge und gepflegten Außenbereichen für die Gruppenhaltung der Hunde. Die vielen Katzen sind in einem speziellen Katzenhaus untergebracht. Auch muss eine in einem Einzelgebäude errichtete Tollwut-Quarantänestation geschaffen werden. Die ständig wachsende Zahl der sichergestellten oder abgegebenen Welpen aus osteuropäischen Massenzüchtungen macht diese Sonderausstattung notwendig.  Gegenwärtig sind beispielsweise acht junge Hunde aus Osteuropa in der Tierherberge untergebracht, die mit großem Aufwand während der vorgeschriebenen Quarantäne versorgt werden müssen. Natürlich bleibt auch die Verwaltung in der Anlage.

Während der Umbauarbeiten ist die Aufnahme und Versorgung der Katzen und Hunde sowie Kleintiere in der Tierherberge selbstverständlich gesichert. Zudem besteht  die Möglichkeit, Tiere auf dem Gnadenhof in Weeze unterzubringen.

Jeder Euro ist ein Baustein mehr auf dem Weg zu einem neuen Tierparadies. Aber die geschundenen, ausgesetzten oder abgeschobenen Tiere haben ein Anrecht auf eine tier- und artgerechte Unterbringung. Wer möchte auf dem Weg dahin helfen? Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für die Zukunft der Tiere. Sie haben es verdient. Spenden mit dem Kennwort „Neubau“ an: Commerzbank ,  IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01,  BIC : DRESDEFF310 oder  PayPal: verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de